Kategorie: MINT

  • Beck+Heun, Tetra Pak und W. Schütz in der Talent Company

    Beck+Heun, Tetra Pak und W. Schütz in der Talent Company

    In den letzten Wochen erhielt die Talent Company erneut Besuch von drei renommierten Unternehmen der Region, die sich als Ausbildungsbotschafter präsentierten. Die Firma Beck+Heun, Tetra Pak und das Tiefbauunternehmen W. Schütz besuchten die FDS, um Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, sich über verschiedene Ausbildungsberufe zu informieren und erste Kontakte für ihre berufliche Zukunft zu knüpfen.

    Die Firma Beck+Heun präsentierte ihre vielfältigen Ausbildungsangebote im Bereich des Bauwesens und der Technik.

    Das international agierende Unternehmen Tetra Pak gewährte den Jugendlichen Einblicke in die Welt der Verpackungsindustrie. Von nachhaltigen Verpackungslösungen bis hin zu technologischen Innovationen eröffneten sich den Schülerinnen und Schülern faszinierende Perspektiven.

    Das Tiefbauunternehmen W. Schütz faszinierte die Besucher mit beeindruckenden Bauprojekten und erklärte praxisnah die verschiedenen Ausbildungswege im Tiefbau. Die Schülerinnen und Schüler konnten sich vor Ort über die Anforderungen und Chancen dieser Berufe informieren.

    Die direkte Begegnung mit Unternehmensvertretern ermöglichte den Schülerinnen und Schülern nicht nur informative Gespräche über mögliche Karrierewege, sondern auch das Knüpfen erster Kontakte für Praktika und zukünftige Ausbildungsplätze.

  • Beruflichen Gymnasiums Bautechnik erkunden Zukunftstechnologien

    Beruflichen Gymnasiums Bautechnik erkunden Zukunftstechnologien

    Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums Bautechnik erkunden Zukunftstechnologien an der Technischen Hochschule Mittelhessen

    Eine aufregende Exkursion erlebten die Schülerinnen und Schüler des Grundkurses Energietechnik des Beruflichen Gymnasiums Bautechnik bei ihrem Besuch an der Technischen Hochschule Mittelhessen. Die angehenden Technikexperten erhielten spannende Einblicke in die Welt der Zukunftstechnologien, insbesondere im Bereich Wasserstoff und Klimatechnik.

    Während verschiedener experimenteller Vorlesungen tauchten die Schülerinnen und Schüler tief in die faszinierende Thematik von Wasserstoff, nachhaltiger Energietechnik und Klimatechnik ein. Die Hochschule präsentierte innovative Ansätze und Forschungsergebnisse, die das enorme Potenzial dieser Technologien verdeutlichten.

    Das Highlight des Tages bildete jedoch das praktische Erlebnis, als die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit erhielten, ihr eigenes Eis aus „Flüssiger Lust“ herzustellen. Dieser kreative Ansatz ermöglichte nicht nur einen unterhaltsamen Ausklang, sondern veranschaulichte auch die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Technologien im täglichen Leben.

    Die Exkursion stärkte nicht nur das Interesse der Schülerinnen und Schüler an zukunftsweisenden Technologien, sondern bot auch eine inspirierende Gelegenheit zur Vernetzung mit Experten der Technischen Hochschule Mittelhessen. Die Verbindung von theoretischem Wissen und praktischen Erfahrungen wird zweifellos einen bleibenden Eindruck hinterlassen und die Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg in die Berufswelt der Energietechnik weiter motivieren.

  • Projekt – IoT-Klimasensoren zur Cloud-basierten Überwachung

    Projekt – IoT-Klimasensoren zur Cloud-basierten Überwachung

    Im Rahmen des Projekts zur Steigerung der Energieeffizienz an der Friedrich-Dessauer-Schule in Limburg hat Michael Koch, Lehrer im Vorbereitungsdienst mit der Fachoberschule 11B FOS Elektro, acht intelligente IoT-Klimasensoren entwickelt. Diese Sensoren dienen dazu, das Gebäudeklima in Echtzeit zu überwachen und die Daten grafisch im Netz darzustellen. Das Hauptziel dieses Projekts war die Optimierung der Heizkreisläufe in der Schule, um den Energieverbrauch zu reduzieren und gleichzeitig ein optimalesRaumklima für Schüler und Lehrer sicherzustellen.

    Die IoT-Klimasensoren wurden von Michael Koch eigenständig entwickelt und mit den Schülern zusammengebaut und programmiert. Sie bestehen aus den folgenden Hauptkomponenten:
    1. Sensoren: Jeder IoT-Klimasensor ist mit hochpräzisen Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren ausgestattet, die in der Lage sind, Temperatur- und Feuchtemessungen mit hoher Genauigkeit durchzuführen.

    2. Mikrocontroller: Ein Mikrocontroller wurde verwendet, um die Temperatur- und Feuchtigkeitsdaten von den Sensoren zu erfassen und zu verarbeiten. Für diese Zwecke wurden Arduino-Plattformen verwendet.3. IoT-Konnektivität: Die intelligenten Klimasensoren sind mit Wi-Fi-Modulen ausgestattet, die es ermöglichen, die erfassten Daten drahtlos an ein Cloud-basiertes Datenüberwachungssystem zu senden.

    4. Netzstrom oder Batteriebetrieb: Die Klimasensoren können entweder über Netzstrom oder Batterien betrieben werden, um eine kontinuierliche Datenüberwachung sicherzustellen.

    Die IoT-Klimasensoren sind in verschiedenen Heizkreisläufen in der Friedrich-Dessauer-Schule installiert. Sie messen kontinuierlich die Temperatur und die Feuchtigkeit an verschiedenen Stellen im Gebäude. Die gesammelten Daten werden über das WLAN-Netz der Schule an ein Cloud-basiertes Überwachungssystem im Internet gesendet.

    Michael Koch hat eine benutzerfreundliches Dashboardentwickelt. Diese grafische Benutzeroberfläche ermöglicht es, die erfassten Temperatur- und Feuchtigkeitsdaten grafisch darzustellen. Diese Grafiken sind über das Schulnetzwerk zugänglich und ermöglichen es dem Schulpersonal und den Hausmeistern, die Temperatur- und Feuchtigkeitsverläufe in Echtzeit zu verfolgen. Das zentrale Überwachungssystem ermöglicht eine Cloud-basierte Analyse der erfassten Klimadaten zur Optimierung der Energieeffizienz an der Friedrich-Dessauer-Schule. Aus der Analyse werden direkte Anweisungen zur effizienterenSteuerung der Heizungsanlagen der Schule abgeleitet.

    1. Energieeffizienz: Durch die Echtzeitüberwachung desGebäudeklimas können Heizungsprobleme schnell erkannt und behoben werden, was zu einer Reduzierung des Energieverbrauchs führt.
    2. Komfort: Die Verbesserung der Temperaturkontrolle trägt dazu bei, dass die Schüler und Lehrer in einem angenehmen und produktiven Umfeld lernen und arbeiten können.
    3. Kostenersparnis: Die optimierte Heizungssteuerung führt zu Kosteneinsparungen bei den Energiekosten der Schule.

    Michael Koch und seine Klasse haben mit ihrem Projekt zur Entwicklung von IoT-Klimasensoren einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Energieeffizienz und des Komforts in der Friedrich-Dessauer-Schule in Limburg geleistet. Die Sensoren ermöglichen eine präzise Überwachung desGebäudeklimas und die grafische Darstellung der Daten, was eine effektive Heizungssteuerung ermöglicht. Dieses Projekt zeigt das Potenzial von IoT-Technologien für den effizienten Betrieb von Gebäudetechnik wie Heizung, Lüftung und Klimaanlagen und zur Reduzierung des Energieverbrauchs.

  • Ausbildungsbotschafter OVHcloud zu Besuch in der Talent Company

    Ausbildungsbotschafter OVHcloud zu Besuch in der Talent Company

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    Das Unternehmen OVHcloud ist mit mehr als 400.000 Servern in 34 Rechenzentren europäischer Marktführer und mit seinem Rechenzentrum am Standort in Limburg ein wichtiges Unternehmen in der Region.

    Marine Bodey und Pauline Leloup war es besonders wichtig, den zukünftigen Auszubildenden Einblicke in die Welt der Cloud zu geben und den Beruf des Fachinformatikers/ der Fachinformatikerin für Systemintegration vorzustellen. Ein Mitarbeiter des Unternehmens am Standort Limburg gab zudem aus erster Hand Informationen über den Arbeitsalltag in einem Rechenzentrum.

    Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch der begleitende Kollege, Jochen Burggraf, war von der Veranstaltung begeistert. Die Lernenden der höheren Berufsfachschule 12 mit dem Schwerpunkt Informationstechnik folgten den Ausführungen interessiert und nahmen das Gesprächsangebot im Anschluss wahr.

    Im nächsten Schritt ist eine Betriebsbesichtigung am Standort Limburg geplant, an dem interessierte Schülerinnen und Schüler teilnehmen können.

  • FDS wieder als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet

    FDS wieder als MINT-freundliche Schule ausgezeichnet

    Die FDS erhält die Auszeichnung zur MINT-freundlichen Schule auch für die kommenden 3 Jahre und hat erfolgreich die Kriterien, für den bundeseinheitlich durchgeführten Bewerbungsprozess, wieder erfüllt.

    Die Zertifizierung würdigt das Engagement der Schule, Schülerinnen und Schüler für MINT-Themen im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu begeistern und ihre Kompetenzen nachhaltig zu fördern

    In diesen Bereichen können sich die Schülerinnen und Schüler in vielfältiger Weise an der FDS im und außerhalb des Unterrichtes, in Projekten oder Wettbewerben engagieren, um auf die zukünftigen Herausforderungen einer sich verändernden Arbeitswelt vorbereitet zu werden.

    In unserem Technologiezentrum ausgerichtet auf die Zukunftstechnologien wie z.B. Industrie 4.0, Robotik, Smart Grid schaffen wir durch unsere moderne Ausstattung eine lernförderliche Umgebung, um junge Menschen für MINT-Themen zu begeistern, ihre kreativen Talente zu entfalten und ihr Interesse an den MINT-Fächern weiter auszubauen.

  • Workshop im FabLab der Friedrich-Dessauer-Schule

    Workshop im FabLab der Friedrich-Dessauer-Schule

    Projekt FabLab

    Acht Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasium mit dem Schwerpunkt Elektrotechnik hatten ein aufregendes und herausforderndes Projekt an der FDS vor sich: Den Bau eines Smart Robot Car von ELEGOO

    Aus einer Vielzahl von elektronischen Bauteilen sollte ein voll funktionsfähiges ferngesteuertes Fahrzeug entstehen.

    Der Bau des Roboters war eine große Herausforderung, aber die Schülerinnen und Schüler waren sehr motiviert und arbeiteten hart daran, das Projekt zum Erfolg zu führen. Sie verbrachten den ganzen Vormittag damit, die richtigen Einzelteile zu sortieren, zu kombinieren und anschließen zu programmieren.

    Die Kalibrierung des Roboters war besonders anspruchsvoll, da verschiedene Sensoren und Module eingerichtet werden mussten, um das Auto fernzusteuern und es autonom fahren zu lassen. Die Schülerinnen und Schüler lernten dabei wichtige Fähigkeiten aus den Bereichen Elektronik, Programmierung und Teamarbeit. bei denens

    Am Ende des Tages waren alle sehr zufrieden mit dem Ergebnis und stolz darauf, gemeinsam ein so komplexes Projekt gemeistert zu haben.

    Am Nachmittag gab es eine Diskussion mit Tobias Hild,Scrum Master der Firma Bertrandt, mit dem Thema: Aktueller Stand des autonomen Fahrens.

    Zu Beginn der Diskussion stellten wir fest, dass es in der Tat eine Menge Fortschritte in der Entwicklung des autonomen Fahrens gibt. In den letzten Jahren haben viele große Unternehmen wie Google, Tesla und Bertrandt in diese Technologie investiert und die Entwicklung von autonomen Fahrzeugen ist schon sehr weit fortgeschritten.

    Allerdings kamen wir überein, dass es noch viele Herausforderungen gibt, die gelöst werden müssen, bevor autonome Fahrzeuge sicher und zuverlässig auf den Straßen eingesetzt werden können. Insbesondere müssen die Fahrzeuge so ausgestattet sein, dass sie in komplexenVerkehrssituationen wie z. B. das Ausweichen vonFußgängern oder Überholen von Fahrradfahrer und unvorhergesehene Ereignisse zuverlässig bewältigen.

    Tobias Hild erklärte, dass die Entwicklungsschritte zum autonomen Fahren sehr gut im Rahmen eines Scrum-Projekts angegangen werden können. Scrum als Projektmanagementmethode ist ein Rahmenwerk für die agile Softwareentwicklung, das darauf abzielt, den Entwicklungsprozess flexibler und reaktionsfähiger zu gestalten. In einem Scrum-Projekt arbeiten Entwickler und andere Teammitglieder eng zusammenarbeiten, um iterativ Lösungen zu entwickeln und regelmäßig Feedback von Kunden und anderen Interessengruppen einzuholen.

    Wir diskutierten auch die möglichen Auswirkungen des autonomen Fahrens auf die Gesellschaft. Einige Schüler betonten, dass autonome Fahrzeuge das Potenzial haben, den Straßenverkehr sicherer zu machen und die Zahl der Verkehrsunfälle zu reduzieren. Andere äußerten jedoch Bedenken darüber, dass autonome Fahrzeuge Arbeitsplätze im Transport- und Logistiksektor ersetzen könnten.

    Insgesamt war die Diskussion sehr aufschlussreich und hat gezeigt, dass das autonome Fahren eine Technologie ist, die in Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird. Es ist jedoch auch klar, dass es noch viele Herausforderungen gibt, die gelöst werden müssen, bevor autonome Fahrzeuge sicher und zuverlässig auf den Straßen eingesetzt werden können.

  • Projekt „selbstkonstruiertes Auto“ in der Mittelstufenschule

    Projekt „selbstkonstruiertes Auto“ in der Mittelstufenschule

    Die Lernenden der Mittelstufenschule haben kürzlich eine spannende Projektarbeit abgeschlossen. Sie haben ein Auto mit Tinkercad selbst konstruiert und anschließend in unserem FabLab ausgedruckt. Die Autos wurden von den Lernenden mit entsprechender Elektronik ausgestattet beispielsweise mit zwei Motoren, einem Schalter und einer Batterie. Anschließend wurden sie für das anstehende Autorennen und den Kampf um einen Pokal, welcher auch im FabLab entstanden ist, gestaltet.

    Eine unabhängige Jury bestehend aus der Fachoberschule 12A/B FO und der 12B ME waren für den reibungslosen Ablauf des Rennens verantwortlich. Weiterhin gestalteten sie einen kleinen Parkour, sodass auch hier die Schwierigkeitsstufe erhöht wurde. Nach einem spannenden und wendungsreichen Rennen stand der Sieger fest und der Pokal wurde an die glücklichen Gewinnerinnen und Gewinner übergeben.

    Im Anschluss wurde noch eine weitere Medaille für das bestgestaltete Auto durch die Jury übergeben. Nach langer Beratung konnte jedoch kein eindeutiger Sieger/Siegerin festgestellt werden und somit wurden alle zum Gewinner erklärt.

    Die selbstkonstruierten Autos sind ein großartiges Beispiel dafür, wie die vielseitigen Möglichkeiten unseres FabLabs in den Unterricht integriert werden können. Die Lernenden haben dabei nicht nur praktische Fähigkeiten erworben, sondern auch ihre Begeisterung für Technologie und Innovationen entdeckt. Wir sind stolz auf die Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler und freuen uns auf weitere spannende Rennen.

  • Projektmanagement-Projekte der 12C FO

    Projektmanagement-Projekte der 12C FO

    Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 12C FO Informationstechnik beendeten ihr Schuljahr an der Friedrich-Dessauer-Schule mit der Präsentation ihrer Abschlussprojekte im Fach Projektmanagement. Diese wurde von der Planung über die Umsetzung bis hin zur Dokumentation und Präsentation selbstständig und eigenverantwortlich von den Schülerinnen und Schülern erarbeitet.

    Dabei wurden sehr kreative und technisch anspruchsvolle Projekte umgesetzt.

    • Umgebautes und selbstprogrammiertes RC-Car.
      Hierbei wurde das Innenleben des RC-Car durch eine Steuerung mit mehreren ESP32 Bausteinen ersetzt, mit dessen Hilfe die Steuerung zum Fahren und Lenken, eine komplette Lichtanlage (Blinker, Standlicht und extra Beleuchtung) sowie eine Webcam gesteuert wurde.
    • Smart Mirror x 2
      Ein halbdurchlässiger Spiegel, hinter dem ein Display verbaut wurde, um sich z.B. Wetterdaten, einen Kalender oder aktuelle News anzeigen zu lassen. Hierbei kam die Software Google Smart Mirror auf einem Raspberry Pi zum Einsatz. Die geplante Sprachsteuerung des Spiegels konnte aus zeitlichen Gründen leider nicht mehr realisiert werden.
    • Süßigkeiten-Automat
      Durch drücken einer Tastenkombination liefert der Automat das gewünschte Produkt aus. Dabei werden alle Infos in einem Display angezeigt.
    • Spieleentwicklung
      2D Spiel, indem ein Spieler durch eine zufällig generierte Map läuft, Items aufsammelt und gegen Gegner kämpft. Der Spieler kann zwischen den Items wechseln und sie im Spiel nutzen.
    • Bausatz selbstfahrende Autos umprogrammiert x 2
      Hierbei haben die Schülerinnen und Schüler die Steuerung der Fahrzeuge teilweise neu und umgeschrieben. Mithilfe von Annäherungssensoren oder hell + dunkel Sensoren haben sich die Fahrzeuge selbstständig im Raum bewegen.

    Bei vielen dieser Projekte wurden die 3D Drucker sowie unser Laser-Cutter aus unserem Fabrikations Labor (FabLab) genutzt.

  • Eröffnung eines Fabrikations Labor (FabLab)

    Eröffnung eines Fabrikations Labor (FabLab)

    Eröffnung eines Fabrikations Labor (FabLab) an der Friedrich-Dessauer-Schule bringt Innovation in den Landkreis Limburg-Weilburg.

    Mit dem neuen FabLab wurde von Schulleiter Stefan Laux am Montag, den 15.05.23 an der Friedrich-Dessauer-Schule eine aufregende neue Einrichtung eröffnet: Das FabLab ist ein Ort, an dem Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe zusammenkommen können, um kreative Fähigkeiten zu entwickeln und um ihre Ideen in die Realität umzusetzen.

    Das FabLab ist mit modernster Technologie und Werkzeugen ausgestattet, die den Schülerinnen und Schülern eine breite Palette an Möglichkeiten bieten: 3D-Drucker, Laserschneider, CNC-Fräsen und vieles mehr. Damit lassen sich computergesteuert individuell geplante Produkte herstellen. Die Besucher haben Zugang zu diesen Werkzeugen und können damit die unterschiedlichsten Dinge anfertigen.

    Das FabLab ist mehr als nur eine Werkstatt. Es ist auch ein Ort des Lernens und der Zusammenarbeit. Das FabLab-Team der FDS besteht aus erfahrenen Fachleute, die den Schülerinnen und Schüler bei der Umsetzung ihrer Ideen helfen und ihnen zeigen, wie sie die Technologie und Werkzeuge im FabLab einsetzen können.

    Die Eröffnung des FabLabs bringt Innovation in die Region und bietet den Bewohnern im Umland eine einzigartige Möglichkeit, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, zu experimentieren und lernend kreative Fähigkeiten zu entwickeln. Geplant ist in naher Zukunft die Einbindung eines Repair-Cafés, in dem zum Beispiel defekte elektronische Alltagsgegenstände repariert werden können. Das FabLab kann nicht nur die lokale Gemeinschaft, sondern auch Unternehmen und Start-ups in der Region unterstützen, indem es ihnen Zugang zu Werkzeugen und Ressourcen bietet, die sie benötigen, um Ideen und Projekte zu verwirklichen.

    Im schulischen Alltag integriert ist das FabLab ein wesentlicher Bestandteil der berufsorientierenden Angebote an der Friedrich-Dessauer-Schule. Daneben wird die Schule in naher Zukunft Workshops und Kurse zum technischen „Basteln“ und Entwickeln anbieten. Wir freuen uns darauf, zu sehen, was die Schülerinnen und Schüler im FabLabproduzieren werden und wie es die lokale Gemeinschaft und Wirtschaft beeinflussen wird.

    „Weiter sind wir davon überzeugt, dass unser FabLab ein weiterer Puzzlestein ist, um den immer stärkeren Fachkräftemangel entgegen zu treten, so Schulleiter Stefan Laux.

  • Girls’Day @Friedrich-Dessauer-Schule

    Girls’Day @Friedrich-Dessauer-Schule

    Auch am diesjährigen Girls’Day konnten 13 Schülerinnenan an der Friedrich-Dessauer-Schule erste praktische Erfahrungen in den folgenden Ausbildungsberufen sammeln:

    Elektronikerin
    Industriemechanikerin
    Malerin
    Programmiererin
    Tischlerin

    Auf dem Programm der Malerinnen stand das Tapezieren unterschiedlicher Vliestapeten. Die Teilnehmerinnen und die betreuende Fachlehrerin zeigten sich von den Ergebnissen begeistert. Auch eine versetzte Mustertapete wurde sorgfältig, akkurat und mit kaum sichtbaren Übergängen an die Stellwände gebracht.

    Berufsschüler des dritten Lehrjahres gaben den Teilnehmerinnen einen Einblick in den Ausbildungsberuf der Elektronikerin für Gebäudetechnik. Hier ging es um dieVerkabelung von Steckdosen und Schaltern, wie man es von zuhause kennt. Da Sicherheit und sorgfältiges Arbeiten in diesem Ausbildungsberuf sehr wichtig sind, wurde auch das Durchmessen der aufgebauten Schaltungen durchgeführt.

     

    Gemäß der Ausbildung zur Industriemechanikerin machten die Teilnehmerinnen erste Schritte in der Welt des computerunterstützten Konstruierens (CAD) mit der Online-Software „TinkerCAD“, die besonders Schulklassen einen einfachen Einstieg in dieses Thema bietet. Die am PC erstellten Konstruktionen der Teilnehmerinnen wurden im neuen „FabLab“ der Friedrich-Dessauer-Schule mit 3D-Druckern ausgedruckt.

    In der Holzabteilung wurde der Ausbildungsberuf der Tischlerin vorgestellt. Verschiedene Grundtechniken der Holzbearbeitung wurden anhand eines praktischen Flaschenöffners aus Holz vermittelt und umgesetzt. Neben diversen Handwerkzeugen wurden für die Herstellung ein CNC-Holzbearbeitungszentrum, eine Standbohrmaschine, eine Oberfräse und ein Akkuschrauber benötigt.

    Zum ersten Mal war die Agentur für Arbeit im Rahmen des Girls’Day zu Gast an der FDS und informierte über eine Ausbildung zur Programmiererin in ihrem Haus. Zwei junge Fachinformatikerinnen berichteten hierzu in einem live-Interview von ihren Berufserfahrungen und standen Rede und Antwort zu ihrer Ausbildung.

    Wieder einmal eine gelungene Veranstaltung der FDS, die Schülerinnen die Vorteile einer technischen Berufsausbildung zeigen konnte.