Kategorie: MINT

  • Mobile Messstation „senseBox“ erfasst jetzt Umweltdaten an der FDS

    Mobile Messstation „senseBox“ erfasst jetzt Umweltdaten an der FDS

    Einflüsse auf unsere Umwelt mit der „senseBox“ erfassen und unseren Schülern in Projekte verständlich machen

    „Unsere Umwelt und Natur möchten wir nachhaltig schützen und erhalten“ heißt es im Leitbild der FDS. Um dieses Ziel noch näher an unsere Schüler-/innen zu bringen hatte der stellvertretende Schulleiter der FDS Alex Geiberger die Idee eine mobile Umweltdaten- Messstation aus verschiedenen Sensoren zusammenzustellen.

    Der Kern der Messstation ist die senseBox (https://sensebox.de) eine Entwicklung der Uni Münster für den professionellen Einsatz der Umweltdatenerhebung in Schule und für zuhause. Die senseBox besteht aus einem einfach zu programmierenden Mikrocontroller an den unterschiedliche Sensoren direkt angeschlossen werden.

    Mit den an der FDS eingesetzten Sensoren werden neben den aktuellen Wetterdaten (Temperatur, relative Luftfeuchte, Luftdruck und Windgeschwindigkeit) auch Feinstaub in unterschiedlichen Größen, die Lautstärke und der UV-Index ermittelt. Der Standort der Messstation kann frei gewählt werden, da die Energieversorgung über USB erfolgt.

    Die Messdaten werden direkt im Internet auf der Seite „Opensensemap“  (https://opensensemap.org/), wenn man nach „Friedrich-Dessauer-Schule“ sucht, angezeigt und über einen längeren Zeitraum abgespeichert, um eine Trendauswertung zu ermöglichen.

    Auf der Opensensemap werden alle Senseboxen weltweit mit ihren Werten dargestellt. Die erste Sensebox am Standort Limburg, die Umweltdaten erfasst und öffentlich abrufbar macht, ist die Friedrich-Dessauer-Schule.

    Corona bedingt konnte die Umweltmessstation bisher noch nicht in Projekten eingesetzt werden, dies soll sich aber im neuen Schuljahr ändern. Neben den technischen Aspekten der Messstation ergeben sich interessante Fragestellungen im Unterricht zum Thema Umwelt, Lebensqualität, Mobilität und Smart City für unsere Schülerinnen und Schüler um Ihr Umweltbewusstsein weiter zu vertiefen.

    Die Umweltmessstation ergänzt perfekt die weiteren Technologiebereiche E-Mobilität, regenerativen Energie und Smart Grid stellt Abteilungsleiter Oliver Koch fest.

  • Aktion „BecherBonus“ an der FDS

    Aktion „BecherBonus“ an der FDS

    Claudia Friedrich ist die Betreiberin des Cafés Friedrich, das nach dem Namensgeber der Friedrich-Dessauer-Schule (FDS) benannt ist. Sie und ihr freundliches Team haben immer ein offenes Ohr und ein nettes Wort für die Schülerinnen und Schüler der FDS sowie für das Kollegium, das sich im Café Friedrich gerne stärkt.

    Die Elzerin ist aber nicht nur eine gute Seele, sondern auch noch umweltbewusst. Trotz höherer Kosten und Mehraufwand für sie, hat sie bereits vor langem Einweggeschirr für Salate und Joghurt durch Pfandgefäße ersetzt. Einwegbecher für Kaffee und Tee wurden gegen kompostierbare Alternativen ausgetauscht. Auch wenn Lehrer Arno Petri im heimischen Garten überprüft hat, dass die Becher nach drei bis vier Wochen nicht mehr aufzufinden waren, so war er im Sinne der Ressourcenschonung  von der Aktion „BecherBonus“ des hessischen Umweltministeriums begeistert und stieß bei Claudia Friedrich auf offene Ohren.

    Bei dieser Aktion bekommt jede Kundin oder Kunde mit eigenem Kaffeebecher einen Erlass von mindestens zehn Cent auf das Getränk. Laut hessischem Umweltministerium entstehen in Deutschland jedes Jahr 40.000 Tonnen Müll durch Einwegbecher. Eine erschreckend hohe Zahl, die das Café Friedrich durch seine Teilnahme am „BecherBonus“ etwas kleiner machen will.

    Neben vier Hochschulen gibt es mit der FDS bis jetzt erst drei Schulen in Hessen, die an der Aktion teilnehmen, und im Kreis Limburg-Weilburg ist die FDS sogar Vorreiterin bei den Schulen. Ein weiterer Baustein der FDS zur Müllreduzierung auf ihrem Weg zur Auszeichnung „Umweltschule“.

  • Konstruktion und 3D-Druck in der FOS Maschinenbau

    Konstruktion und 3D-Druck in der FOS Maschinenbau

    Trotz der aktuellen Lage konnte in der FOS Maschinenbau ein interessantes Projekt umgesetzt werden. Dabei wurden Prototypen konstruiert und gefertigt, um das Modell eines Pkw-Antriebsstranges Instand zu setzen. Dieses war möglich, da die Konstruktion und die Fertigung fast ausschließlich digital gestützt und dadurch auch im Distanzunterricht durchgeführt werden konnten.

    Folgende Inhalte wurden umgesetzt:

    • Strukturiertes Herangehen an ein Projekt
    • Inbetriebnahme und Einrichten eines einfachen 3D-Druckers mit Hilfe der englischsprachigen Dokumentation
    • Grundlegende Handhabung des CAD-Systems Solidworks
    • Übergabe der Daten an die 3D-Druck-Software
    • Einstellung der Druckparameter und Einrichten des Druckers
    • Fertigung des Prototyps
    • Optimierung
    • Erstellen einer informativen und ansprechenden Dokumentation
  • Fachfrauen geben am Girl’s Day Einblicke in technische Berufe

    Fachfrauen geben am Girl’s Day Einblicke in technische Berufe

    Coronabedingt fand der diesjährige Girl’s Day der Friedrich-Dessauer-Schule am 22. April online statt.

    50 Schülerinnen aus ganz Deutschland von der 5. bis zur 10. Klasse hatten sich auf der Aktionsseite www.girls-day.de für einen Tag an der Friedrich-Dessauer-Schule angemeldet.

    Nadine Waldschmidt und Arno Petri führten dabei per Videokonferenz durch das Rahmenprogramm, bei dem Fachfrauen aus den Bereichen Bau-, Elektro-, Informations- und Maschinenbautechnik ihren Ausbildungs- bzw. Arbeitsalltag vorstellten.

    Nach der Begrüßung der Teilnehmerinnen, einem virtuellen Rundgang durch die Schule und einem Grußwort der Schulleitung durch Schulroboter Pepper, startete Software-Entwicklerin Sara Ponga von der Firma Atlatos GmbH in Dehrn. Sie berichtete, wie sie zur IT und über ein Informatikstudium in ihrer Heimat Schweden nach Deutschland kam und stellte anschaulich einen typischen Arbeitstag dar. Sara Ponga machte dabei deutlich, dass IT-Spezialistinnen keine Einzelkämpferinnen sind, sondern man zu jeder Phase eines Projekts in einem Team miteinander kommunizieren muss, um erfolgreich zu sein. Strukturiertes Arbeiten sind Voraussetzung für diesen Beruf, der Sara Ponga sehr viel Spaß macht und manchmal richtige Detektivarbeit ist, um Fehler innerhalb der Software zu finden. Ihr ist es besonders wichtig, dass die Arbeitsatmosphäre und das Miteinander im Team stimmen müssen, sonst macht die Arbeit keinen Spaß.

    Auszubildende Isabel Theis von Elektro Grün in Edelsberg stellte den Teilnehmerinnen in einem Video ihren vielseitigen Ausbildungsberuf der Elektronikerin für Gebäude- und Energietechnik vor. Ihre Tätigkeiten reichen vom Kabel-, Steckdosen- und Schaltkästensetzen auf Baustellen über das Anbringen von Ladestationen für Elektroautos bis zur Fehlersuche im Service beim Kunden. Körperlich anstrengend findet sie die Ausbildung nicht und sieht keinen Grund, warum nicht mehr Mädchen diesen zukunftsweisenden Ausbildungsberuf erlernen.

    Im Anschluss mussten sich die Mädchen für die Bereiche Metalltechnik oder Bautechnik entscheiden.

    Für den Metallbereich stellten Vera Wiedenhöft von Harmonic Drive und Tabea Jorde von der Limburger Blechwarenfabrik die Ausbildungsberufe Industriemechanikerin und Werkzeugmechanikerin vor. In beiden Ausbildungsberufen werden zunächst die Grundfertigkeiten Feilen, Sägen und Bohren vermittelt, bevor es vom konventionellen dann später zum CNC-gesteuerten Drehen und Fräsen und der fachspezifischen Spezialisierung geht.

    Die gebürtige Elzerin Nicole Majerus hat im BMW-Werk Dingolfing die Leitung der Montageprozessplanung der Mittelklasse inne und erklärte den Schülerinnen, dass sie und ihr Team sich schon beim Entwurf eines Fahrzeuges Gedanken machen, wie die 20.000 Teile eines Fahrzeuges montiert werden können. Sie und ihre Kolleginnen und Kollegen sorgen dafür, dass 1600 Fahrzeuge pro Tag das Werk verlassen.

    Die Maschinenbauingenieurin empfahl den Schülerinnen, sich dem Maschinenbau mit seinen vielseitigen Sparten nicht zu verschließen, auch wenn sie sich zurzeit vielleicht kein technisches Studium vorstellen könnten. Sie selbst sei auch niemand, der Zuhause an Autos schraube oder defekte Toaster repariere.

    Zum Abschluss dieses Abschnittes konnten die Schülerinnen unterstützt durch Arno Petri erste Erfahrungen im Computer unterstützten Konstruieren (CAD) sammeln.

    Nadine Waldschmidt betreute parallel den Bereich Bautechnik, der mit einem Videointerview mit Jenny Weil, der ersten hessischen Straßenbauerin, startete, die bei der Firma Schütz in Gaudernbach ihre Ausbildung machte. Baggerfahren machte ihr besonders viel Spaß. Auch sie gab den Teilnehmerinnen den Rat, sich in den technischen Bereich zu wagen und sich zu beweisen.

    FDS-Lehrerin und Malermeisterin Michelle Hermansa stand mit Rat und Tat zur Seite, als es um den Ausbildungsberuf der Maler- und Lackiererin ging.

    Cheyenne Lenz und ihre Mitschülerin Luna Oppermann hatten eine Präsentation erstellt, die den Beruf der Tischlerin vorstellte, für den sich im Vorfeld auch bereits einige Teilnehmerinnen interessiert hatten. Die beiden Schülerinnen der FDS schätzen an ihrem Ausbildungsberuf besonders die kreativen Möglichkeiten sowie seine Vielseitigkeit und wie bei Straßenbauerin Jenny, dass man am Ende des Tages sieht, was man ge- bzw. erschaffen hat.

    Zum Abschluss gab es im Online-Gruppenraum „Bautechnik“ einen kreativen Brückenbau-Wettbewerb, bei dem mit 10 Blatt DIN-A4, Schere und Kleber eine Brücke gebaut werden musste. Es entstanden sehr bunte, kreative und belastbare Brücken.

    Die Schülerinnen, die sich während des ganzen Tages sehr freundlich und motiviert verhalten hatten, wurden mit besten Wünschen für ihre weitere Zukunft verabschiedet. Sie erhalten von der FDS ein Teilnahmezertifikat, Informationen zu den vorgestellten Berufen und zur Berufs- oder Studienwahl sowie 3D-Drucke ihrer mit CAD erstellten Teile.

  • Online-Schnuppern in der Fachoberschule

    Online-Schnuppern in der Fachoberschule

    Schülerinnen und Schüler, die nach ihrem mittleren Abschluss ihr Fachabitur machen wollen, konnten sich in den beiden vergangenen Wochen über die unterschiedlichen Fachrichtungen in der Fachoberschule an der FDS informieren. Zur Wahl stehen Wirtschaft und Verwaltung, Maschinenbau, Bautechnik, Elektrotechnik und Informationstechnik.

    Kolleginnen und Kollegen der einzelnen Schwerpunkte präsentierten Unterrichtsinhalte und stellten sich den Fragen der Teilnehmenden. Die zukünftigen Schülerinnen und Schüler erfuhren, was sie in der Fachoberschule erwartet. Sie lernten Wissenswertes zu den angebotenen Unterrichtsfächern und erhielten Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen.

    Um sich einen Eindruck von den Anforderungen im Unterricht zu verschaffen, stellten die Lehrerinnen und Lehrer diverse Schülerarbeiten vor. Im Bereich Maschinenbau wurden eine Schachfigur mit dem CAD-System SolidWorks gezeichnet und eine CNC-Simulation durchgeführt, während es in der Disziplin Informationstechnik um Netzwerktechnik, genauer um die Planung eines kleinen Firmennetzwerks ging. Einblicke ins Praktikum wurden im Bereich Bautechnik gewährt.

    Ein allgemeines und fachspezifisches Beratungsangebot steht auch weiterhin zur Verfügung, bei dem sich Neugierige kundig machen können.

     

    Onlineberatung Vollzeitschulformen