Kategorie: MINT

  • BG-Schüler/-innen auf Goldkurs – Teilnahme an der Bundespreisverleihung in Berlin

    BG-Schüler/-innen auf Goldkurs – Teilnahme an der Bundespreisverleihung in Berlin

    Am Freitagmorgen, den 17.06.2022, gegen halb Zehn, verließen wir die Wohnung, in den schicksten Klamotten, die wir dabeihatten und brachen auf. Mit der U-Bahn fuhren wir mit der U6 am Leopaldplatz los, wechselten am Halleschen Tor zur U3 und landeten dort bei der Möckernbrücke. Vier Minuten vom Technikmuseum entfernt. Nach der Taschenabgabe durften wir uns im dritten Stock bereits umsehen und hatten einen kostenlosen Eintritt in das gesamte Museum.

    In dem obersten uns zu erreichenden Stockwerk in diesem Gebäude fand die Preisverleihung statt. Die Modelle waren hintereinander aufgereiht und alle tummelten sich um diese herum. Kameramänner und die Sprecherin (von KiKa)sprachen mit einigen Finalisten und fragten sie aus. Um 12 Uhr begann die Ansage und die Willkommensreden von verschiedenen Vertretern der Bundesländer, die anwesend sein konnten. Außerdem eine Vertreterin der Deutschen Bahn, welche später auch einen Sonderpreis vergab. Nach den Reden folgte eine kleine „Science-Show“ zur Auflockerung der Stimmung. Mit kleinen Experimenten mit den Themen: Wasser, Erde, Feuer, Luft verzauberten die Partner aus Potsdam nicht nur das kleine Publikum.

    Endlich begann die eigentliche Preisverleihung und zunächst brachte die Deutsche Bahn, die von ihnen ernannte, kreativste Gruppe auf die Bühne, welche von der Deutschen Bahn 300 Euro gewann. Danach startete die Preisverleihung der jüngeren Altersgruppe. Beim Betrachten der Schanzen erkannte man sofort, warum diese ausgewählt wurden. Nach der ersten Altersgruppe  kam die zweite Altersgruppe, zu der wir gehörten. Wir wurden als fünfter Platz aufgerufen, kamen auf die Bühne und bekamen Urkunden und gewannen gemeinsam 100 Euro.

    Interessanterweise gewannen die, die den Preis der Deutschen Bahn bekamen zusätzlich den zweiten Platz. Sie haben diesen jedoch zu 100 Prozent verdient. Wir sprachen mit ihnen und hatten eine schöne kleine Konversation.

    Nach der Preisverleihung gab es ein aufgebautes Buffet und etwas zu trinken. Daneben stand eine kleine Fotostation, bei der man witzige Fotos machen und sofort ausdrucken konnte.

    Das schwerste war jedoch die Skischanzen erstmal durch die U-Bahn zur Wohnung zu bekommen, wo wir ein paar Tage wohnten. Wir sind dann mit dem ICE zurück nach Limburg gefahren, mit der Skischanze in einem Karton, auf welchen sich während der Fahrt eine Frau setzen wollte.

    Insgesamt war es ein guter Tripp, auf den man stolz sein kann, da man als Vertreter des Landes Hessen in Berlin an der Bundespreisverleihung teilnehmen konnte.

    Evelyn Dinkel

  • Leistungskurs Maschinenbau im „Magie“

    Leistungskurs Maschinenbau im „Magie“

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    Der Leistungskurs Maschinenbau der Peter-Paul-Cahensly-Schule, der in Kooperation mit der Friedrich-Dessauer-Schule unterrichtet wird, besuchte den Makerspace Gießen.

    Der Makerspace ist ein Ort für alle, an dem man freie Werkbänke, Handwerkzeuge, Lasercutter, Nähmaschine, Fräse, Lötkolben und eben auch 3D-Drucker findet, um eigene Ideen zu verwirklichen. Auch ohne Vorkenntnisse kann der Makerspace genutzt werden, für manche Werkzeuge und Maschinen muss aber eine Einführung besucht werden.

    Laut Projektleiter Johannes Schmid von der flux-werk gGmbH wurden hier schon einige Grundsteine für spätere Firmen gelegt.

    Die angenehme Atmosphäre wird noch durch eine Bar aufgelockert, Kaffee, Tee und kalten Getränken können dort auf Spendenbasis verzehrt werden.

    Die Schülerin und die Schüler des Kurses erhielten zunächst von Johannes Schmid einen Überblick über additive Fertigungsverfahren und ihre im wahrsten Sinne des Wortes beein“druckenden“ Möglichkeiten. So können zum Beispiel Phosphorverbindungen gedruckt werden, die als Gerüst für Stammzellen dienen, an denen diese neuen Knochen bilden, um nur ein Beispiel zu nennen.

    Anschließend wurden die im Unterricht bereits erlernten CAD-Kenntnisse auf die bis dahin für den Kurs unbekannte, webbasierte Software „TinkerCAD“ angewendet, was keine Probleme darstellte.

    Die erstellten Dateien wurden im Anschluss mit einem der vielen vorhandenen 3D-Drucker ausgedruckt.

    Neben der erweiterten Fachkompetenz war der Besuch auch inspirierend und motivierend, so etwas in kleinerem Rahmen auch mal an der Friedrich-Dessauer-Schule anzubieten.

  • Besuch der Firma CANTON

    Besuch der Firma CANTON

    Am Mittwoch, den 08.Juni.2022 besuchten wir, die Klasse 12B FOS im Rahmen unseres Projektes“Bau einer HIFI-BOX“ die Firma CANTON.

    CANTON, eine Weltfirma im idyllischen Taunus baut HIFI-Lautsprecher „Made in Germany“ schon seit 50 Jahren.
    Ihr Portfolio ist breit gefächert und durch die ausschließliche Handarbeit kann CANTON schnell auf die Wünsche des Marktes reagieren.

    Geschäftsführer Christoph Kraus zeigte uns die neue Standhifibox mit Bluetoothanbindung, bei der sie Marktführer sind.

    Bei der Besichtigung der Produktion konnten wir den Einbau, die Endmontage und die Prüfung der Lautsprecher beobachten. Hier fanden wir Übereinstimmungen zu unserer Montage.

    Des Weiteren bekamen wir erklärt, dass CANTON einen zweiten Standort in Tschechien besitzt, in dem sie alle Einzelteile, wie z.B. die Frequenzweichen, für ihre Lautsprecher selbst herstellen.

    In dem reflektionsarmen Raum zeigte uns der leitende Entwickler von CANTON, wie ein entwickelter Prototyp eingemessen wird.

    Dies war für uns am Anfang merkwürdig, da die Wände den Schall nicht reflektierten und sich die Gespräche sehr gedämpft anhörten.

    Zum Abschluss wurde uns im Showroom die jeweiligen HIFI-Lautsprecher vorgeführt.
    Für diese Demonstration hatten sie verschiedene Lieder und Videos vorbereitet.

    Uns hat der Tag sehr gut gefallen, da uns viel erklärt wurde, wir viele Eindrücke sammeln konnten und wir eine Firma in Produktion, Leitung und Marketing kennenlernen durften.

  • Projekt: Bau CANTON HIFI-Lautsprecher

    Projekt: Bau CANTON HIFI-Lautsprecher

    Lautsprecherbau

    Was ist ein HIFI-Lautsprecher und welche Aufgabe hat eine Frequenzweiche?
    Mit dieser Frage wurden wir im Themenbereich 12.2 (Komplexe Wechselstromtechnik) der Fachoberschule konfrontiert. Um dieses theoretische Thema zu veranschaulichen, beschlossen wir, eine HIFI-Box mit Frequenzweiche selbst zu bauen. Hierbei unterstützte uns die Firma CANTON mit einer Spende der Bauteile eines kompletten Lautsprechersystems.
    Im Themenschwerpunkt 12.4 (Projektmanagement) wurden die einzelnen Phasen Informieren, Planen, Durchführen und Kontrollieren geplant und strukturiert.
    Es wurden einzelne Gruppen gebildet, welche ihren Arbeitsablauf planten und dokumentierten. Der Startschuss fiel, als uns Herr Wendlandt persönlich die Bauteile vorbei brachte. Nach drei Projekttagen konnten wir die Lautsprecher an einem HIFI-Verstärker testen. Das Ergebnis war überwältigend. Der Klang im neuen Technologiezentrum war außergewöhnlich. Das HIFI-Lautsprecherpaar wurde fest im Raum installiert.
    Durch den Bau der Lautsprecher und den Einbau der Frequenzweichen konnten wir diese in ihrem Aufbau und Funktion besser verstehen. Durch die anschließende Simulation und der Berechnung der Frequenzweichen für einzelne Frequenzen wurde das theoretische Wissen mit dem praktischen Bau verknüpft. In einem abschließenden Test konnte das Wissen abgefragt und gefestigt werden.
    Diese einmalige Erfahrung wird uns immer in Erinnerung bleiben und die fertigen HIFI-Lautsprecher werden uns immer mit der Friedrich-Dessauer-Schule verbinden.

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  • Projektarbeit: Umrechnung von Zahlensystemen

    Projektarbeit: Umrechnung von Zahlensystemen

    Schüler des beruflichen Gymnasiums mit dem Schwerpunkt Informatik erstellten im Rahmen des Faches ITEC?eine Internetseite, die Werte aus einem Zahlensystem in ein anderes System konvertiert.

    Dabei ging es darum, die Basisinhalte Zahlensysteme mittels HTML, CSS und Javascript in eine optisch anspruchsvolle Webanwendung umzusetzen und gleichzeitig eine aktuelle Programmiersprache mit neuen Umgebungen wie Visual Studio Code von Microsoft sowie die Automatisierung von Prozessen auf Webseiten mit neusten Programmiertechniken wie ES 2015 kennenzulernen.

    Weitere Ziele waren die Entwicklung von Klassen in CSS, wie Bausteine verwendet werden können, um beliebige andere Internetseiten schnell zu erstellen und dabei praxisnahe zu arbeiten.

    Zitat der Schüler: „Das Projekt hat sehr viel Spaß gemacht, da wir die Funktionen von Zahlensysteme in einer innovativen Aufgabe visualisieren konnten.“

  • Exkursion zur THM

    Exkursion zur THM

    Am Dienstag, den 24.05.2022 besuchte die Klasse 11 BG des Beruflichen Gymnasiums (Schwerpunkt Bautechnik) zusammen mit ihrem Lehrer, Benjamin Merle die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) in Gießen. Hier erwartete die Schülerinnen und Schüler ein vielfältiges Programm.
    Zunächst nahmen die Schülerinnen und Schüler an einer Vorlesung zum Thema Stahlbau teil.
    Nach der Vorlesung im Fachbereich Bauingenieurwesen erhielten sie einen Einblick in verschiedene Baulabore. Schwerpunkte dabei waren das Betonlabor und das Labor für die Untersuchung der technischen Eigenschaften von Baustoffen.
    Nach den zahlreichen Informationen und neuen Eindrücken wurde die Exkursion mit einer kleinen Stärkung und einem Erfahrungsaustausch in der Mensa fortgesetzt.
    Abschließend wurden in einem Vortrag zur Allgemeinen Studienberatung konkrete Hinweise zu Studienneigung und –wahl gegeben. Für die Schülerinnen und Schüler waren auch die Themen rund um die Immatrikulation und die Finanzierung eines Studiums interessant.
    Die Schülerinnen und Schüler bekamen so die Möglichkeit einen modernen Campus von innen zu sehen und das Leben einer/-s Studentin/-en kennenzulernen.
  • EFRE-Förderung Förderperiode 2019-2022

    EFRE-Förderung Förderperiode 2019-2022

    Förderung der Friedrich-Dessauer-Schule durch den Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE)

    Die Friedrich-Dessauer-Schule (FDS) wird seit 2019 auf Antrag gefördert und konnte durch die Förderung unter anderem Investitionen in ihrem neuen Technologiezentrum tätigen.
    Im Folgenden werden Beispiele von Beschaffungen gezeigt, die an der FDS über das EFRE-Programm finanziert wurden:

    CNC-Drehmaschine mit Roboteranbindung
    In der Friedrich-Dessauer-Schule Limburg wurde eine neue CNC-Drehmaschine über EFRE-Förderung beschafft. Aufgrund der in der Berufsschule bereits vorhandenen Infrastruktur mit einer Concept Mill250 mit wechselbarer Steuerung und zugehörigen Programmierplatz PAL ist eine gleichwertige Ausstattung im Drehbereich geplant, so dass die neuen Komponenten eine Durchgängigkeit (technologisch und pädagogisch) zu den bereits vorhandenen Systemen gewährleisten. Die Maschine soll in einem späteren Schritt mit einem Roboter automatisiert beladen werden. An der Schule werden im Bereich Robotik, kollaborierende Roboter vom Typ UR eingesetzt. Aus diesem Grund wurde die Maschine bereits den notwendigen Automatisierungskomponenten geliefert. Des weiteren muss der Anbieter ein schematisches Abbild der Roboterbeladung mit dem Angebot abgeben, um eine Erweiterung in der Zukunft abzusichern. Ein Hinweis auf den notwendigen Typ des Roboter ( Reichweite), notwendige Maßnahmen zur Risikominimierung, sowie zusätzlich notwendiges Zubehör zur Automatisierung der CNC Maschine, soweit nicht im der Ausschreibung enthalten sind dabei zu erwähnen. Die hier anzubietende CNC Bearbeitungsmaschine ist mit einer wechselbaren Steuerungen ausgestattet. Die verschiedene Steuerungstastaturen können mit wenigen Handgriffen gewechselt werden. Somit wird für jeden verfügbaren Steuerungstyp eine realitätsnahe Ausbildung ermöglicht.

    Virtueller Schweißtrainer

    Der Virtuelle Schweißtrainer von SOLDAMATIC bietet als einziges System weltweit alle wichtigen Schweißprozesse voll simuliert in Augmented Reality Technik an. Es können unabhängig alle Positionen frei im Raum trainiert, und jegliche Zwangslage abgebildet werden. Der Schweißer ist somit im Training nicht an seinen Arbeitsplatz gebunden. Der Soldamatic arbeitet mit haptischen Werkstücken, die ein realitätsnahes Training gewährleisten. Im Vergleich zur herkömmlichen 3D-Technologie wird bei der AR-Technologie nur das Werkstück animiert, die Umgebung des Schweißers bleibt real. Dies fördert das Lernen in realistischer Umgebung, vermeidet die so genannte 3D-Krankheit (Schwindel bei längerem Arbeiten mit 3D-Animation) und fördert die Arbeitssicherheit am Arbeitsplatz. Die umfangreich hinterlegten WPS können vom Anwender geändert werden. Volt, Ampere und Gas können individuell eingestellt werden, mit direkter Auswirkung auf das Schweißergebnis/die Schweißnaht und die Schweißgeräusche!

    Der SOLDAMATIC bietet mit seinem integrierten Learning Management System ergänzend eine integrierte Lösung der Theorie-Vermittlung und ein E-learning-Programm mit hinterlegter Fachkunde an (DVS-angelehntes Lehrmaterial). Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, individuelles Lehrmaterial in Theorie/Wissenstests und praktischen Schweißaufgaben in das System selbst zu integrieren.

    Ein umfangreiches Analyseprogramm gibt jede einzelne Schweißnaht live wieder, Grafiken und Auswertungen zum Lernfortschritt bezogen auf die motorischen Fähigkeiten und theoretische Wissenstests können über die gesamte Dauer des Trainings abgerufen werden.

    Durch die EFRE-Förderung konnten 4 Trainingssysteme angeschafft werden.

    VR/AR- Brillen
    VR-Brillen können auf unzählige interaktive VR-Szenen mit Unterrichtsplänen, 3-D-Modellen und 360°-Ressourcen, die für intensive Virtual-Reality-Erlebnisse im Klassenzimmer zurückgreifen. Durch den Einsatz wird ein breites Spektrum an Themen und Lehrplanbereichen abgedeckt. Weiter können eigenen 360-Grad-Fotos und -Videos hochgeladen und bearbeitet werden. Durch die EFRE-Förderung konnten 24 VR-Brillen und 12 AR-Brillen für die Lernfabrik 4.0 angeschafft werden.

    IoT-Systeme Grundlagen

    Das Internet der Dinge – oder kurz IoT (Internet of Things) – revolutioniert die Art und Weise, wie wir über Kommunikation, Datenerfassung und Automatisierung denken und arbeiten. Durch die Einbettung von Sensoren in Alltagsgegenstände und Maschinen sind Unternehmen in der Lage, riesige Datenmengen zu sammeln, die für Analysen verwendet und für zahlreiche verschiedene Anwendungsfälle genutzt werden können. Hier können alle Sensoren der Lernfabrik 4.0 separat untersucht und betrachtet werden. Die verschiedenen Arten von IoT-Sensoren, ihre Anwendbarkeit in den realen Umgebungen und deren  Vor- und Nachteile sowie potenzielle zukünftige Trends können diskutiert werden.

    Ein IoT-Sensor sammelt Informationen aus seiner Umgebung und sendet sie über ein Netzwerk, in dem Anwendungen diese Daten nutzen können. Dazu können Details wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Bewegung oder Abstände gehören. Außerdem können diese Sensoren mit anderen Geräten wie Kameras und Computern zu Überwachungs- oder Regelungszwecken verbunden werden. Durch die Nutzung eines IoT-Sensors zur Datenerfassung können Auszubildende fundierte Entscheidungen treffen und effizienter arbeiten. Außerdem können Sie ihr erworbenes Wissen in die Unternehmen tragen, wo diese durch die Anwendung von Sensoren und deren Automatisierung von Prozessen Zeit und Geld sparen können.

    Intelligentes Hochregallager 
    Der Fuji s|tower ist auf die Anforderungen als Produktionsversorgungslager für die moderne Fertigung ausgelegt. Das Lagersystem ist in der Lage, SMD-Rollen sowie Lagerboxen aufzunehmen. Durch ein Überwachungssystem können feuchtigkeitsempfindliche Bauelemente überwacht und langlebig eingelagert werden. Mittels der Lagerboxen können beliebige Materialien für die Fertigung eingelagert werden, z.B. PCB’s, Kleinteile oder auch Restmengen. Die Lagerboxen stehen in unterschiedlichen Größen (7,13 und 15 Zoll) zur Verfügung. Der s|tower führt zu einer Steigerung der Effizien in jeder Fertigung. Gleichzeitig werden unerwünschte Wartezeiten gesenkt, Fehlerquellen bei der Bereitstellung von Komponenten vermieden und die Produktionskosten reduziert. Die Schülerinnen und Schülern lernen den praxisorientierten Einsatz des s|towers an Projekten. Mit der integrierten Einlagerungssoftware lassen sich problemlos nahezu jede Produktionsumgebung mit unterschiedlichen Lagerorten integrieren. Alle Vorgänge, die innerhalb des Hochregallagers ablaufen, sind durch die Glasscheibe beobachtbar und dadurch direkt nachvollziehbar.

    Industrielle Kompaktanlage – Lernfabrik 4.0 CPS-140®
    In der modularen, digitalen Lernfabrik 4.0 werden unter Verwendung neuester Technologien alle Aspekte einer modernen, zukunftsorientierten Produktion abgebildet. Die Produktionsstationen sind voll vernetzt. Die Automatisierungsstandards Profinet, Profibus-DP und OPC-UA kommen zur Anwendung. Über ein IoT-Gateway können Daten in die Cloud übertragen werden. Optional steht eine MES-Software als Erweiterung der Produktionsanlage zur Verfügung. Diese interagiert per OPC-UA mit den einzelnen Fertigungssegmenten. Die einzelnen Stationen enthalten Antriebsumrichter oder auch dezentrale Peripheriegeräte, die über Profinet integriert werden. Bei der Sensorik kommt auch IO-Link zum Einsatz. Alle Stationen besitzen RFID-Schreib-Lese-Köpfe und können die Produktionsdaten sowohl auf einem RFID-Tag als auch auf einem Server (z.B. OPC UA, SQL, …) ablegen. Während in jeder Station der aktuelle Produktionsschritt geprüft wird, ist eine Endkontrolle per busfähiger Kamera und weiterer Sensoren in einer eigenen Station realisiert. Um die hierzu nötigen Fähigkeiten ideal trainieren zu können, sind in der ETS Lernfabrik alle Prozessschritte mit ausschließlich realen Industriestandards und -komponenten abgebildet. Die Stationen der Lernfabrik CPS-i40® sind voll modular aufgebaut und können für den Erwerb der steuerungstechnischen Grundlagen als auch der komplexen Prozesskompetenz von vernetzten Systemen verwendet werden. Somit stellt die Anlage eine in hohem Maße geeignete hybride Lernumgebung dar, die es durch ihre Anpassungsfähigkeit (Modularität und Skalierbarkeit, Lernszenarien-Vielfalt) ermöglicht, auf individuelle Lernbedürfnisse einzugehen. Dadurch wird die Basis für selbstgesteuertes und informelles Lernen geschaffen. Hierbei interagieren alle Elemente des Ausbildungssystems miteinander und stellen so den Lernerfolg sicher.

    FESTO DIDACTIC
    Bei den Neuanschaffungen handelt es sich um eine sinnvolle Ergänzung und Erweiterung der seit 2012 vorhandenen Ausstattung der Steuerungstechnik und der Elektropneumatik. Diese wurde kontinuierlich ergänzt, sodass bis heute ca. 300.000€ investiert wurden. Angeschafft wurden im Rahmen einer Ergänzungsbeschaffung zum EFRE-Antrag folgende Systeme:

    Trainingspaket 101 Pneumatik Grundstufe
    Trainingspaket 102 Pneumatik Aufbaustufe
    Bandsysteme mit Aufbauten
    Trainingssystem Hydraulik Grund- und Aufbaustufe
    Lernsoftware FluidSIM


    Schulungssystem VW-E-UP
    Dieses rein elektrische Trainingsfahrzeug ist voll funktionsfähig und ideal für Fehlersuch- und Diagnosearbeiten geeignet. Darüber hinaus ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, an den Komponenten des Hochvolt-Systems wie dem elektrischen Antrieb, dem Komfortsystem oder der Hochvoltbatterie verschiedene Messungen, Tests und diagnostische Verfahren zu erlernen.

    Der Volkswagen E-Up ist umgebaut zum Trainingsfahrzeug, der Betrieb im öffentlichen Straßenverkehr ist nicht zulässig. Jedoch ist eine didaktisch wertvolle Auswahl an Lernsituationen und Diagnosemöglichkeiten mit über 50 Fehlern und über 100 Messbuchsen möglich. Messboxen in stabilem Metallgehäuse mit Haltegriffen und Not-Aus sowie aufgedrucktem Schaltbild sind vorhanden. Hochvolt-Messbuchsen führen die tatsächliche Spannung, sind jedoch im Strom stark reduziert. Ergänzt wird das System durch die vorhandenen schuleigenen Test- und Messgeräte.
    Inbegriffen ist ebenfalls ein kabelloser, werkstatttauglicher Diagnosetester für das Prüfen von Hybrid- und Elektrofahrzeugen. Zusätzliche Multimeterfunktionen wie Spannungs-, Widerstands-, Kapazitäts- und Durchgangsprüfung sind gegeben. Es können Messungen auf der Hochvoltseite bis zu 600 V (CAT IV1) vorgenommen sowie der Isolationswiderstand bis 200G Ohm bei Prüfspannungen von 50 bis 1000 V in unterschiedlichen Prüfmodi (t, PI oder DAR2) geprüft werden. Die Messergebnisse werden dabei jeweils gespeichert, ausgewählt und dargestellt.



    Monitoring eines Energiemanagementsytem

    Bereits im Juli 2009 wurde die Norm EN 16001 – ein Standard für Energiemanagementsysteme (EMS) – vom European Committee for Standardization (CEN) veröffentlicht. Generelles Ziel dieser Norm ist es, Organisationen beim Aufbau von Systemen und Prozessen zur Verbesserung ihrer Energieeffizienz zu unterstützen. Ein systematisches Energiemanagement führt zur Reduzierung des Energieaufwandes, der Energiekosten und der Treibhausgasemissionen. Hier möchte die Friedrich-Dessauer-Schule anknüpfen und am Beispiel der Erfassung des eignen Energieverbrauchs den Umgang, die Programmierung und den Nutzen eines Energiemanagementsytem den Schülerinnen und Schülern didaktisch zu vermitteln.
    Aufgabe eines Energiemanagementsystems ist es, die Energiesituation in Unternehmen zu ermitteln, auf Basis konkreter Daten die Energiepolitik neu zu definieren und die Energiebilanz zu verbessern. Des Weiteren müssen Faktoren, die den Energieverbrauch beeinflussen, identifiziert werden, um sie laufend zu überwachen und zu messen. Der Energiemanager ist dafür verantwortlich, die definierten Ziele zu verfolgen und die erreichten Ergebnisse kontinuierlich zu verbessern.
    Die entscheidende Komponente in einem Energiemanagementsystem ist ein wirkungsvoller und kontinuierlicher Energiecontrolling-Regelkreis. Solch ein Regelkreis besteht aus den vier Stufen, Datenerfassung, Energieanalyse, Energieeffizienzmaßnahme und Kontrolle.
    Moderne Energiemesstechnik (siehe UMG508) sorgt für die nötige Transparenz in der Gebäudeenergieversorgung. Eine kontinuierliche Datenerfassung, um einerseits auf Veränderungen im Betrieb rechtzeitig zu reagieren, andererseits aber auch um erreichte Ergebnisse dokumentieren zu können.
    Über entsprechende Kommunikationsarchitekturen werden die erfassten Daten an einen zentralen Ort geleitet, in leistungsfähigen Datenbanken zentral gespeichert. Hier entstehen Schnittmengen, wo Schülerinnen und Schüler aus der Informationstechnik mit eingebunden werden können.
    Die Energieanalyse basiert auf den Daten des automatischen Messdaten-Erfassungssystems. Die Energieanalyse liefert die Grundlage für die konkreten Ziele im Hinblick auf Energieverbrauch und Energiekostenreduzierung (z.B. 10 % Stromeinsparung pro Jahr).
    Die Ergebnisse der Energieanalyse fließen in die Planung von Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der Energiekosten ein.
    Der Stromverbrauch, die Blindstromüberwachung, Wasser- und Gasverbrauch (ist in Planung), die Verfügbarkeit der elektrischen Energie und die Spannungsqualität werden in einer Datenbank gesammelt, ausgewertet und analysiert. Mit entsprechender Software lassen sich die unterschiedlichsten Daten aufbereiten, Statistiken und Tabellen im gewünschten Format erstellen, die dann dem Finanzcontrolling, dem Energiemanager zur Verfügung gestellt werden.
    Durchgängige Energiemanagementsysteme über die verschiedenen Netzebenen hinweg schaffen eine Netztransparenz welche es ermöglicht hohe Stromverbraucher zu identifizieren, ineffiziente Prozesse aufzudecken und entsprechende Energieeffizienzmaßnahmen einzuleiten.

    UMG 508


    Mobile Roboter
      UR3 und UR5
    Durch den Einsatz der modernen industriellen Robotern können Arbeitsschritte wie Bestücken, montieren, verschrauben, palettieren, stapeln und verpacken – realisiert werden. Alle diese Funktionen sind mit den Industrieroboter möglich und in der Software berücksichtigt. Leicht einstellbar, leicht anpassbar, je nach Anwendung. Durch kollaborierende Roboter können auch alle Übergaben von Mensch zu Maschine erprobt und realisiert werden.
    Weiter können die Roboter in die Lernfabrik 4.0 mit eingebunden werden.

    Durch die Anschaffungen konnte sich die Ausstattung der Friedrich-Dessauer-Schule Limburg an den Anforderungen der modernen beruflichen Ausbildung erheblich verbessern.


    Ausstattung von 3 Computer CAD-Räumen 

    EFRE-Antrag 20007729

    Projektbeschreibung:

    Im Rahmen der Modernisierungsinitiative der Friedrich-Dessauer-Schule wurde beschlossen, die CAD-Räume zu erneuern, um den Schülern eine zeitgemäße und praxisnahe Ausbildung im Bereich computergestütztes Design (CAD) zu bieten. Die Schule beantragte erfolgreich Mittel aus dem EFRE-Programm, um die erforderlichen Investitionen zu decken.

    Ausstattung der CAD-Räume:

    Die EFRE-Mittel ermöglichten die Anschaffung hochmoderner Computer und CAD-Software für die drei CAD-Räume an der Friedrich-Dessauer-Schule. Jeder Raum wurde mit leistungsstarken Workstations ausgestattet, die den Anforderungen des CAD-Unterrichts gerecht werden. Die Computer verfügen über schnelle Prozessoren, große Arbeitsspeicher und leistungsfähige Grafikkarten, um komplexe Konstruktionsaufgaben problemlos bewältigen zu können.

    Zusätzlich wurden hochwertige Peripheriegeräte wie Bildschirme, Tastaturen und Mäuse angeschafft, um den Schülern ein komfortables und effizientes Arbeiten zu ermöglichen. Alle Räume erhielten auch ergonomische Möbel, um eine angenehme Lernumgebung zu schaffen.

    Die CAD-Software wurde ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht. Die Schule erwarb Lizenzen für führende CAD-Programme, die in der Industrie weit verbreitet sind. Dadurch erhalten die Schüler praxisrelevante Kenntnisse und sind besser auf den zukünftigen Arbeitsmarkt vorbereitet.

    Schulung und Nutzung:

    Nach der Ausstattung der CAD-Räume führte die Friedrich-Dessauer-Schule Schulungen für Lehrkräfte durch, um sicherzustellen, dass sie die neue Technologie effektiv nutzen können. Die Lehrer erhielten umfangreiche Schulungen in der Bedienung der CAD-Software und der Nutzung der neuen Geräte, um den Schülern optimalen Unterricht bieten zu können.

    Die CAD-Räume stehen nun den Schülern der Friedrich-Dessauer-Schule zur Verfügung. Der Unterricht wird durch die modernen Ressourcen verbessert, da die Schüler nun in einer realitätsnahen Umgebung arbeiten können. Die interaktiven Funktionen der CAD-Software ermöglichen es den Schülern, ihre Ideen direkt umzusetzen und ihre Entwürfe dreidimensional zu visualisieren.

    Dank der großzügigen Unterstützung durch EFRE-Mittel konnte die Friedrich-Dessauer-Schule ihre CAD-Räume erfolgreich modernisieren. Die Schüler profitieren nun von einer zeitgemäßen Ausstattung, die ihre praktischen Fähigkeiten im Bereich des computergestützten Lernens im beruflichen Bereich fördert.

    fördert.

     

    Ausstattung der Schule durch Hardware (IKT) gefördert durch EFRE
    Durch die EFRE-Förderung konnten an der Friedrich-Dessauer-Schule folgende Hardware angeschafft werden:

    100 neue PC+Monitore für die Ausstattung 4 PC-Räume

    2 x Ipad-Wagen mit je 16 Ipads für die Schülerausleihe

    1 x Laptopwagen mit 12 Laptops für die Schülerausleihe

    16-Ipads Pro für die Ausleihe

    5 x Prometheanboards zur Präsentationszwecke

    6 x Beamer/Dokumentenkameras/Halter zur Präsentationszwecke

     

     

  • Girls’Day @Friedrich-Dessauer-Schule

    Girls’Day @Friedrich-Dessauer-Schule

    Nachdem der Girls’Day im letzten Jahr coronabedingt online durchgeführt werden musste, konnten 13 Schülerinnen in diesem Jahr an der Friedrich-Dessauer-Schule endlich wieder erste praktische Erfahrungen in den folgenden Ausbildungsberufen sammeln:

    Elektronikerin
    Industriemechanikerin
    Malerin
    Programmiererin
    Tischlerin

    Nachdem alle Teilnehmerinnen sich getestet hatten, gab eszunächst die Möglichkeit, den Ausbildungsberuf der Malerin und Lackiererin kennenzulernen. Auf dem Programm stand das Tapezieren unterschiedlicher Vliestapeten. Die Teilnehmerinnen und die betreuende Fachlehrerin zeigten sichvon den Ergebnissen begeistert. Auch eine versetzte Mustertapete wurde sorgfältig, akkurat und mit kaum sichtbaren Übergängen an die Stellwände gebracht.

    Eine Berufsschülerin und zwei Berufsschüler des dritten Lehrjahres gaben den Teilnehmerinnen einen Einblick in den Ausbildungsberuf der Elektronikerin für Gebäudetechnik. Hier ging es um die Verkabelung von Steckdosen und Schaltern, wie man es von zuhause kennt. Da Sicherheit und sorgfältiges Arbeiten in diesem Ausbildungsberuf extrem wichtig sind, wurde auch das Durchmessen der aufgebauten Schaltungen durchgeführt.

    Im Anschluss an diese beiden Ausbildungsberufe hatten die Teilnehmerinnen im Technologiezentrum einen interaktiven Einstieg in die Spieleprogrammierung mit der Programmiersprache „Scratch“ sowie in die Robotik mit dem humanoiden Schulroboter „Pepper“.

    Gemäß der Ausbildung zur Industriemechanikerin machten die Teilnehmerinnen erste Schritte in der Welt des computerunterstützten Konstruierens (CAD) mit der Online-Software „TinkerCAD“, die besonders Schulklassen einen einfachen Einstieg in dieses Thema bietet. Die am PC erstellten Konstruktionen der Teilnehmerinnen wurden für die anschließende Verarbeitung durch den 3D-Drucker der Friedrich-Dessauer-Schule vorbereitet.

    In der Holzabteilung wurde der Ausbildungsberuf der Tischlerin vorgestellt. Verschiedene Grundtechniken der Holzbearbeitung wurden anhand eines praktischen Flaschenöffners aus Holz vermittelt und umgesetzt. Neben diversen Handwerkzeugen wurden für die Herstellung ein CNC-Holzbearbeitungszentrum, eine Standbohrmaschine und ein Akkuschrauber benötigt. Der Flaschenöffner wurde mit dem Laser der Schule von den Teilnehmerinnen zusätzlich noch mit einer individuellen Gravur versehen. Den Teilnehmerinnen wurden interessante Einblicke in unterschiedliche technische Berufe geben – das direkte Feedback nach der Veranstaltung war sehr positiv.

  • Erste Schritte auf dem Weg zu Cybersicherheitsexpertinnen und -experten

    Erste Schritte auf dem Weg zu Cybersicherheitsexpertinnen und -experten

    Cybersicherheit ist gerade in der heutigen vernetzten Welt, in der es mehr Geräte als Menschen gibt, enorm wichtig, aber auch besonders schwierig. Immer wieder wird in den Medien von Cyber-Angriffen berichtet. Integrität, Vertraulichkeit und Verfügbarkeit von Daten sicherstellen, verschiedene Arten von Malware und Internetangriffen erkennen, Schutzstrategien der Unternehmen gegen Cyberkriminalität erfassen und umsetzen – die angehenden IT-Assistenteninnen und Assistenten der Klasse BFI 11 haben sich drei Wochen intensiv mit dem Thema Cybersecurity beschäftigt und den Abschlusstest erfolgreich bestanden. Die FDS als Cisco-Networking Academy vermittelt ihren Schülerinnen und Schülern mit Hilfe der kostenlosen, aber qualitativ hochwertigen Cisco-Lernmaterialien praxisnah digitale Schlüsselkompetenzen von der IT-Grundausbildung bis zum Expertenwissen. Das Bild zeigt die Übergabe der Cisco-Zertifikate.

  • Lernende entwickeln Ideen im Projekt „Welt der Zukunft“

    Lernende entwickeln Ideen im Projekt „Welt der Zukunft“

    Die Berufsfachschulklasse 11 befasst sich in einem aktuellen Projekt mit der „Welt der Zukunft“. Als Einstieg beschäftigte sich die Klasse sowohl mit Megatrends als auch Prognosen führender Zukunftsforscher.
    Ein aktueller Megatrend ist die Roboter-Technik. Hochentwickelte Roboter sind eine der Grundlagen der vierten industriellen Revolution und bestimmen bereits jetzt und auch zukünftig diese entscheidend mit. Da dies auch viele Bereiche an unserer technischen Schule betrifft bzw. in Zukunft betreffen wird, lernten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Projekts u.a. auch den schuleigenen humanoiden Roboter „Pepper“ kennen, tauchten etwas ein in die Welt der Robotik und Künstlichen Intelligenz und entwickelten im Anschluss mögliche Ideen, wie diese zukünftig an der Schule eingesetzt werden könnte.
    Interessierten Schülerinnen und Schüler der Schule wird voraussichtlich nach den Herbstferien Gelegenheit gegeben, im Rahmen einer Robotik AG in die Materie einzutauchen und mit Pepper zu arbeiten.