Kategorie: MINT

  • Räder aus dem 3D-Drucker

    Räder aus dem 3D-Drucker

    Innovation live in unserem Fabrikationslabor der Friedrich-Dessauer-Schule in Limburg: Für unsere KFZ-Abteilung haben Schülerinnen und Schüler ein eigenes Rad entwickelt – vom ersten Entwurf am CAD-Modell über die konstruktive Ausarbeitung bis hin zur finalen Fertigung.

    Mit unserem 3D-Drucker wurde das digitale Modell Schicht für Schicht Realität. Die gesamte Druckzeit betrug 16 Stunden. So erlebten die Lernenden hautnah, wie moderne Entwicklungsprozesse in der Industrie funktionieren: kreativ denken, präzise konstruieren und technisch sauber umsetzen.

    Ein starkes Beispiel dafür, wie wir digitale Technologien und handwerkliche Praxis in der Ausbildung zusammenbringen.

  • Technik, Teamgeist und Triumph: Roboterprojekt

    Technik, Teamgeist und Triumph: Roboterprojekt

    Mit beeindruckendem Engagement und technischem Know-how haben die Auszubildenden des 4. Ausbildungsjahres „Elektroniker für Betriebstechnik“ eine echte Pionierleistung vollbracht: Die Erstinbetriebnahme eines weiteren UR3e-Roboters. Ihr Auftrag war anspruchsvoll: Es galt, eine flexible, innovative Umgebung für unterschiedlichste Unterrichtsszenarien zu schaffen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der modernen Fernsteuerung des Roboters über WLAN sowie einer intuitiven Bedienung über ein HMI (Human Machine Interface).

    Trotz der intensiven Prüfungsvorbereitung haben die Auszubildenden das Projekt mit Bravour gemeistert. Sie haben nicht nur technisches Können bewiesen, sondern auch Teamgeist, Ausdauer und Kreativität. Der UR3e-Roboter steht nun für herausfordernde Aufgaben im Unterricht bereit und eröffnet völlig neue Möglichkeiten für praxisnahes, zukunftsorientiertes Lernen.

    Wer sich selbst von diesem Erfolg überzeugen möchte, hat am 21.11.2025 auf der HC-Bildungsmesse an der Friedrich-Dessauer-Schule die Gelegenheit, den Roboter und die innovative Projektumgebung live zu erleben. Kleine Anmerkung: Es wird „um die Wurst gehen“! 😉

    Die Friedrich-Dessauer-Schule unterstreicht mit diesem Projekt einmal mehr ihre Innovationskraft. Bereits zum vierten Mal wurde ein kollaborativer Robotertyp erfolgreich in Betrieb genommen und für die kontinuierliche Integration modernster Technologie in den Unterricht vorbereitet.

    Wir wünschen allen Auszubildenden viel Erfolg bei der anstehenden Abschlussprüfung und alles Gute auf ihrem weiteren Lebensweg!

     

  • High-End-Lautsprecher hautnah: Oberstufenschülerinnen und -schüler zu Gast bei der Firma „Canton“

    High-End-Lautsprecher hautnah: Oberstufenschülerinnen und -schüler zu Gast bei der Firma „Canton“

    Von der Entwicklung bis zur Hörprobe des 60.000-Euro-Lautsprecher-Paars – ein spannender Blick hinter die Kulissen des Premium-Herstellers in Weilrod.

    Am Mittwoch, den 29. Oktober 2025, besuchten zwölf Schülerinnen und Schüler der 12 B FO der Friedrich-Dessauer-Schule und der 12. Klasse des beruflichen Gymnasiums der Peter-Paul-Cahensly-Schule gemeinsam mit ihren Lehrern Oliver Koch und Michael Koch die Firma Canton in Weilrod.

    Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer, bei der es für alle Kaffee gab, ging es auf Entdeckungsreise durch Produktion, Entwicklung und Testlabore. „Ich hätte nie gedacht, dass so viel Technik und Handarbeit in einem Lautsprecher steckt!“, staunte eine Schülerin. Besonders spannend war die Entwicklungsabteilung, in der neue Modelle getestet und verbessert werden.

    Ein weiterer bemerkenswerter Aspekt: Cantons Fokus aufNachhaltigkeit. Versandboxen werden z.B. mehrfach verwendet und ein Teil der Produktion findet in Tschechien statt.

    Zum Abschluss erhielten die Besucherinnen und Besucher Geschenke-Beutel – und erlebten zudem ein akustisches Highlight: eine Hörprobe des teuersten Lautsprecher-Paars von Canton, das zusammen 60.000 Euro kostet. „Der Klang war einfach unglaublich – wie live in einem Konzertsaal!“, schwärmte ein Schüler.

    Am Ende verließ die Lerngruppe Canton mit vielen neuen Eindrücken, spannenden Einblicken in die Berufswelt und garantiert geschärften Ohren für guten Klang.

  • Tag der offenen Tür des „Limburger Modells“

    Tag der offenen Tür des „Limburger Modells“

    Video

    Eltern, Geschwister, Freundinnen & Freunde sowie Betriebe & Lehrkräfte waren am 22.03.2025 zahlreich erschienen, um zu sehen und zu erleben, was das „Limburger Modell“ der Berufsorientierung seit inzwischen 13 Jahren ausmacht.

    Die Hauptakteuere waren an diesem Tag ganz klar die ca. 550 Haupt- und Realschülerinnen der 8. & 9. Jahrgangsstufen, die einmal pro Woche im Rahmen ihres Berufsschultages praktische Einblicke in verschiedendste Ausbildungsberufe erhalten – aus erster Hand sozusagen. Ganze 23 Berufszweige stehen dabei an den vier beteiligten Berufsschulen zur Auswahl – vier davon durchläuft jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer im „Limburger Modell“.

    Am Samstag konnten die jungen Nachwuchstalente dann einer großen Besucherzahl zeigen, was sie schon drauf haben. Es wurde mit großer Begeisterung gemalert, gebaut, getüftelt, ausprobiert, zusammengeschraubt, gesägt und gebohrt. Auch der Umgang mit Maschinen, Elektrotechnik und IT sah ebenfalls schon sehr vielversprechend aus.

    Bei der Einladung zum Tag der offenen Tür wurde übrigens die kommende Generation des „Limburger Modells“ explizit bedacht: ca. 500 Haupt-& Realschülerinnen und -schüler der 7. Klassen wurden persönlich eingeladen – einige davon nutzen die Gelegenheit, um sich schon einmal „warm zu laufen“.

    Fazit: Das „Limburger Modell“ ist viel mehr als nur ein „Schnupperkurs“ in die Welt der beruflichen Ausbildung – das „Limburger Modell“ ist ein ideales Konzept, um durch praktisches Tun die Begeisterung für einen Beruf zu entfachen.

  • Robotik-Lernen durch VR-Technologie

    Robotik-Lernen durch VR-Technologie

    Unser hochmodernes Technologiezentrum bietet vielseitige Möglichkeiten, technischen Unterricht praxisnah und innovativ zu gestalten. In der „Lernfabrik 4.0“ können Lernende verschiedener Fachrichtungen ihre Kenntnisse vertiefen, da die Anlage gleichermaßen Inhalte aus der Elektrotechnik sowie der Anlagentechnik und Informatik abbildet.

    Doch bis vor Kurzem gab es ein zentrales Problem in der Robotik-Ausbildung: Der vorhandene programmierbare Roboter kann jeweils nur von einer Lerngruppe genutzt werden. Das führte in der Vergangenheit bei größeren Klassenzu langen Wartezeiten und begrenzte den Lernerfolg, da die Schülerinnen und Schüler nicht alle zeitgleich aktiv und parallel an den praktischen Übungen teilnehmen konnten. Die Anschaffung eines zusätzlichen Roboters wäre allerdings eine sehr kostspielige Angelegenheit und würde das Problem nicht beheben, sondern lediglich reduzieren.

    Durch die Investition in 20 VR-Brillen konnten die Lernbedingungen nun optimiert werden. Dank der neuen Virtual-Reality-Technologie können jetzt alle Lernendengleichzeitig an einem virtuellen Roboter arbeiten. Der Unterricht lässt sich dadurch interaktiver und flexibler gestalten. Die Schülerinnen und Schüler können ihre Programmierkenntnisse in einer realitätsnahen Umgebung testen und erweitern, ohne auf physische Ressourcen angewiesen zu sein. Die VR-Simulation ermöglicht es, den Roboter in Aktion zu sehen und die programmierten Abläufe auf ihre Genauigkeit zu überprüfen – alles, ohne dabei das echte Gerät zu blockieren.

    Eine Schülerin aus der Fachoberschule 12 bringt die Vorteile auf den Punkt: „Man kann Fehler machen, experimentieren und daraus lernen, ohne das Risiko, etwas Teures zu beschädigen.“

    Fazit: Das neue Technologiezentrum und der Einsatz der VR-Brillen stehen exemplarisch für die Modernisierung des Unterrichts. Die Schülerinnen und Schüler können in einer interaktiven, risikofreien Umgebung ihre Programmierfähigkeiten entwickeln und dabei mit den Werkzeugen arbeiten, die in der heutigen Arbeitswelt immer wichtiger werden.

    Das Projekt ist ein Beispiel dafür, wie technologische Innovationen den Bildungsbereich bereichern und den Lernenden die bestmöglichen Lernbedingungen bieten. Es bleibt spannend zu sehen, wie diese Neuerung in den kommenden Jahren die Ausbildung am Technologiezentrum weiter prägen wird.

  • Projektarbeit der Elektroniker für Betriebstechnik, 4. Abj.

    Projektarbeit der Elektroniker für Betriebstechnik, 4. Abj.

    In einer zunehmend digitalisierten und vernetzten Welt spielt die Automatisierung eine Schlüsselrolle. Ein zentrales Thema in der Industrie 4.0 ist die Integration von Robotern in intelligente Fertigungsanlagen. Damit setzte sich unser 4. Ausbildungsjahr der angehenden Elektroniker für Betriebstechnik intensiv im Rahmen ihres Abschlussprojektes auseinander.

    Ziel der Projektarbeit war es, die Effizienz, Flexibilität und Produktivität der Produktionsprozesse zu steigern, während gleichzeitig die Kosten und der Ressourcenverbrauch reduziert werden sollten.

    Das Projekt konzentrierte sich auf die Implementierung kollaborativer Roboter („Cobots“) in eine bestehende Industrie-4.0-Anlage und zusätzliche Absicherung des Arbeitsbereiches durch einen Laserscanner. Diese Roboter sollten Aufgaben wie Montage und Materialhandling eines Hand-Arbeitsplatzes übernehmen bzw. diesen ersetzen. Besonderes Augenmerk lag auf der nahtlosen Kommunikation zwischen den Robotern, Scanner und der zentralen Steuerungseinheit. Weiterhin sollte ein neu angeschafftes HMI („Human Machine Interface“) an einer Beispielanlage eigenständig in Betrieb genommen werden und für die Integration in die Anlage vorbereitet werden.

    Die angehenden Elektroniker für Betriebstechnik der 13bEL erfüllten diese Projektarbeit, trotz Vorbereitung auf Ihre Abschlussprüfung im Dezember, beispielhaft und zeigten Engagement, Können, Verantwortung und Teamgeist. Beste Voraussetzungen also für ihr kommendes Berufsleben.

    Wir wünschen den (noch) Auszubildenden viel Erfolg bei Ihrer Abschlussprüfung und alles Gute auf ihrem weiteren Lebensweg.

  • Chinesische Delegation zu Besuch an der FDS

    Chinesische Delegation zu Besuch an der FDS

    Am 14.11.2024 besuchte eine Delegation chinesischer Berufsschullehrerinnen und Berufsschullehrer das Technologiezentrum der Friedrich-Dessauer-Schule in Limburg, um sich über moderne Ausbildungsansätze und innovative Technologien zu informieren. Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Lernfabrik 4.0, die als Vorzeigemodell für praxisorientierte Ausbildung in der Industrie 4.0 gilt.

    Die Delegation wurde von der Schulleitung und den Fachkräften der Friedrich-Dessauer-Schule herzlich empfangen. Zu Beginn des Programms stellte die Schulleitung das Konzept und die Bedeutung der Lernfabrik 4.0 vor. Dabei wurde deutlich, wie diese digitale Lernumgebung modernste Technologien wie Automatisierung, Robotik, künstliche Intelligenz und das Internet of Things (IoT) in die berufliche Bildung integriert. Besonders hervorgehoben wurde die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis sowie die Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen, die dazu beiträgt, Lernende und Auszubildende optimal auf die Anforderungen der digitalisierten Arbeitswelt vorzubereiten.

    Im Rahmen einer detaillierten Führung hatten die Gäste anschließend die Gelegenheit, die Lernfabrik 4.0 in Aktion zu erleben. Verschiedene Stationen und Anwendungen wurden vorgeführt, darunter vollautomatisierte Produktionsanlagen, die moderne Produktionsprozesse mit Hilfe von Robotik und digitaler Steuerung veranschaulichten. Ebenso wurden digitale Simulationen und Prozesssteuerungssysteme gezeigt, die es ermöglichen, Prozesse in Echtzeit zu überwachen und zu optimieren. Besonders beeindruckend war die Demonstration von IoT-Anwendungen und vernetzten Geräten, die eigenständig Diagnosen durchführen und Wartungszyklen effizient steuern. Dabei erklärten die Fachlehrer der Friedrich-Dessauer-Schule, wie Auszubildende aktiv in die Arbeit mit diesen Technologien eingebunden werden, und betonten die Bedeutung von Teamarbeit und Problemlösungskompetenz für die Ausbildung.

    Im Anschluss an die Demonstration fand ein intensiver Austausch zwischen den chinesischen Gästen und den Lehrkräften der Schule statt. Die Delegation zeigte großes Interesse an den didaktischen Ansätzen und der technischen Ausstattung der Lernfabrik. Besonders die praxisnahe Ausbildung und die starke Verbindung zur Industrie wurden als vorbildlich hervorgehoben. Gleichzeitig berichteten die Gäste von den Entwicklungen und Herausforderungen in der beruflichen Bildung in China und diskutierten Möglichkeiten, die Konzepte der Lernfabrik 4.0 in ihre eigenen Bildungseinrichtungen zu integrieren.

    Der Besuch im Technologiezentrum der Friedrich-Dessauer-Schule erwies sich insgesamt als voller Erfolg. Die Präsentation der Lernfabrik 4.0 bot nicht nur wertvolle Einblicke in innovative Bildungsansätze, sondern diente auch als Plattform für den internationalen Austausch von Ideen und Erfahrungen im Bereich der beruflichen Bildung. Beide Seiten profitierten von dieser Begegnung und konnten neue Impulse für die Weiterentwicklung der Ausbildung im Zeitalter der Industrie 4.0 mitnehmen.

  • Besuch des Justus-Liebig-Universität an der FDS

    Besuch des Justus-Liebig-Universität an der FDS

    Am 5. November 2024 besuchte ein Seminar der Fachdidaktik der Justus-Liebig-Universität Gießen die Friedrich-Dessauer-Schule in Limburg. Der Besuch begann mit einer Begrüßung und einem Austausch mit dem Schulleiter Herrn Laux, der den Teilnehmenden spannende Einblicke in die technischen Möglichkeiten und die praxisnahe Ausbildung an der Schule ermöglichte.

    Im Technologiezentrum der Schule erhielten die Gäste Einführungen in moderne Einrichtungen wie das Hochregallager, kollaborative Robotik und die Lernfabrik „Connected FACTORY“ von ELABO.

    Ein Austausch mit einer Lehrkraft im Vorbereitungsdienst bot den Studierenden die Möglichkeit, persönliche Eindrücke aus dem Schulalltag zu erhalten und offene Fragen zu klären. Der Besuch endete mit einer abschließenden Feedbackrunde, die das gegenseitige Interesse und den fachlichen Austausch zwischen Schule und Universität unterstrich.

  • Erstellung von Lernvideos

    Erstellung von Lernvideos

    Projekt der HBFI: Erstellung von Lernvideos

    Wie vermittelt man komplexe Projektmanagement-Methoden so, dass sie spannend, verständlich und nachhaltig im Gedächtnis bleiben?

    Die Antwort darauf liefern unsere Schülerinnen und Schüler der HBFI 12 in einem eigenem Projekt: Sie erstellen kreative Lernvideos zu den wichtigsten
    Vorgehensmodellen im Projektmanagement.

    Dabei ist das Video nicht nur das Medium – es ist das Projekt.

    Mit modernen Präsentationstechniken
    und innovativen Ideen verwandeln de Lernenden trockene Theorie in lebendige und leicht verständliche Inhalte.
    Durch dieses Projekt sammeln die Schülerinnen und Schüler nicht nur Fachwissen, sondern bereiten sich zugleich auf die Praxis in der Berufswelt vor. Sie lernen, wie man komplexes Wissen strukturiert, ansprechend vermittelt und dabei wirkungsvoll präsentiert. So entstehen Lernvideos, die nicht nur
    in Prüfungen und Klausuren wertvolle Unterstützung bieten, sondern auch echte praxisrelevante Kompetenzen für den späteren Berufsalltag vermitteln
    – von Teamarbeit über Medienkompetenz bis hin zu professionellem Auftreten.

    Das Ergebnis? Ein fundierter Wissenspool, der die Mitschülerinnen und Mitschüler zum Erfolg führt und gleichzeitig eine
    Vorbereitung auf die Herausforderungen der Arbeitswelt darstellt.

  • Schildkrötengehege

    Schildkrötengehege

    Projekt Schildkrötengehege an der Goethe-Schule in Limburg

    Letzte Woche waren unsere Straßenbauer des 3. Lehrjahrs erneut an der benachbarten Johann-Wolfgang-von-Goethe-Schule aktiv.
    Mit hoher Motivation und großer Manpower bereiten die Auszubildenden in mehreren Etappen ein Gehege im Innenhof für die neuen tierischen Schulmitglieder vor.
    Nachdem vor den Sommerferien bereits 15 m³ Material (Betonplatten, Klinker, Schotter) ausgebaut wurden, um Platz für die geplante Wiese und Hütte zu schaffen, trennten die Schüler nun die Randbereiche des Innenhofs mittels Rasenkanten aus Metall ab, füllten Mutterboden auf und verlegten Trittplatten.
    Nun ist alles vorbereitet für das Einsäen der für die Schildkröten besonders schmackhaften Rasenmischung.