Autor: Oliver Koch

  • Zeitzeugengespräch

    Zeitzeugengespräch

    Unsere Berufsfachschulklassen hatten am 22.01.2025 die Gelegenheit, den Zeitzeugen Gerhard Wiese kennenzulernen.

    Der heute 96jährige Jurist war ab 1963 als junger Staatsanwalt Ankläger im Frankfurter Auschwitz-Prozess, bei dem es darum ging, rechtskräftig festzustellen, was in Auschwitz während der NS-Zeit geschah, um die Täter zu lebenslänglichen oder langjährigen Freiheitsstrafen zu verurteilen.

    Beeindruckend schilderte Wiese zunächst, wie dramatisch der Krieg und das Nazi-Regime seine Kindheit und Jugend prägten, um anschließend detailliert und eindrucksvoll auf den Auschwitzprozess einzugehen.

    Unsere Schülerinnen und Schüler sowie die anwesenden Lehrkräfte hatten im Anschluss an den Vortrag Gelegenheit, mit dem Zeitzeugen ins Gespräch zu kommen.

    Wir sind dankbar und tief bewegt, dass Gerhard Wiese uns an seiner Lebensgeschichte hat teilhaben lassen, die auch ein Kapitel unserer gesellschaftlichen Geschichte widerspiegelt.

    Fazit: Niemand kann sagen, er/sie hätte „nichts gewusst“.

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  • Besuch an der THM Gießen im Fachbereich Elektrotechnik

    Besuch an der THM Gießen im Fachbereich Elektrotechnik

    Am Freitag, den 17.01.2025, besuchten Schüler der Fachoberschule und des beruflichen Gymnasiums der Friedrich-Dessauer-Schule (FDS) die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) in Gießen. Der Besuch ermöglichte einen praxisnahen Einblick in das Studium und die Arbeitsweise an einer Hochschule und förderte das Verständnis für ingenieurwissenschaftliche Inhalte.

    Teilnahme an einer Vorlesung

    Nach einer kurzen Begrüßung durch Vertreter der THM und einer Einführung in den Fachbereich Elektrotechnik nahmen die Schüler an einer Vorlesung des 2. Semesters teil. Die Inhalte der Vorlesung, die sich mit Grundlagen der Elektrotechnik befassten, gaben den Teilnehmenden einen Eindruck davon, wie das Lernen und Lehren an der Hochschule gestaltet ist. Die theoretischen Ansätze wurden durch anschauliche Beispiele aus der Praxis ergänzt.

    Experimente im Labor der THM

    Ein Highlight des Besuchs war der Aufenthalt im Labor der THM, wo die Schüler die Gelegenheit hatten, praktische Versuche durchzuführen. Unterstützt durch Fachpersonal und Dozierende der Hochschule arbeiteten sie mit modernen Geräten wie dem Oszilloskop, dem Frequenzgenerator und dem Multimeter. Ziel der Experimente war es, Spannungsverläufe zu messen, Frequenzen zu analysieren und grundlegende Schaltungen zu überprüfen. Durch die eigenständige Arbeit mit professionellem Equipment wurden theoretische Kenntnisse direkt in die Praxis umgesetzt.

    Besuch der Lernfabrik

    Zum Abschluss des Besuchs besichtigten die Schüler die Lernfabrik der THM. In dieser hochmodernen Einrichtung wird eine realitätsnahe Produktionsumgebung simuliert, die innovative Technologien und Automatisierung vereint. Die Teilnehmenden erhielten eine Führung, bei der die Prozesse der Fertigung, Robotik und Steuerungstechnik vorgestellt wurden. Besonders beeindruckend war die Demonstration von intelligenten Lagerlogistiksystemen, die auf die Anforderungen der Industrie 4.0 ausgerichtet sind.

    Fazit

    Der Besuch der THM Gießen bot unseren Schülern eine wertvolle Möglichkeit, den Hochschulalltag kennenzulernen und Einblicke in aktuelle Entwicklungen im Bereich Elektrotechnik zu gewinnen. Die Kombination aus Theorie, Praxis und innovativen Technologien war nicht nur lehrreich, sondern auch motivierend für die weitere schulische und berufliche Laufbahn. Ein besonderer Dank gilt der THM für die freundliche Aufnahme und die Organisation eines abwechslungsreichen und informativen Programms.

     

  • Teambuilding in der Kletterhalle

    Teambuilding in der Kletterhalle

    Die Klassen 10bBV und 10 cBV besuchten am 12.12.2024 gemeinsam die Kletterhalle „Nordwand“ in Wiesbaden, um dort eine Teambuildingveranstaltung durchzuführen. Die Schülerinnen und Schüler wurden zunächst von den Profis vor Ort in die sachgemäße Nutzung der Kletterausrüstung eingewiesen und erhielten die notwendigen Sicherheitshinweise. Dann konnte endlich losgelegt werden. Die Schülerinnen und Schüler sicherten sich gegenseitig, sprachen sich Mut zu und unterstützen bei der Findung der passenden Klettergriffe. Bei einem anschließenden Bummel durch Wiesbaden konnten sich die beiden Klassen weiter kennenlernen. Auf der Rückfahrt wurde besprochen, dass die Klassen gerne ein zweites Mal gemeinsam den Kletterpark „bezwingen“ wollen. Der Grundstein für weitere gemeinsame Projekte und Ausflüge ist also gelegt.

  • Praktikumsreflexion der BzB-Klassen

    Praktikumsreflexion der BzB-Klassen

    Anhand neu gestalteter Praktikumsunterlagen hatten unsere BzB-Schülerinnen und -Schüler Gelegenheit, ihr zweiwöchiges Betriebspraktikum zu reflektieren und die kennengelernten Berufsfelder genauer „unter die Lupe“ zu nehmen und für eine Präsentation aufzubereiten.
    In der vorletzten Schulwoche vor den Weihnachtsfreien trafen sich alle drei Lerngruppen der Berufsvorbereitung in der Aula, um sich gegenseitig ihre erarbeiteten Handlungsprodukte zu präsentieren. In diesem Rahmen konnten die Schülerinnen und Schüler einander ihre Erfahrungen, Vor- und Nachteile des jeweiligen Berufsfeldes sowie konkrete Erfahrungen in den Betrieben mitteilen. Es wurden Rückfragen gestellt und jede bzw. jeder erhielt ein konstruktives Feedback zur Präsentation. Alle Beteiligten resümierten abschließend, dass diese Art der Praktikumsreflexion eine große Bereicherung für alle war.

  • Robotik-Lernen durch VR-Technologie

    Robotik-Lernen durch VR-Technologie

    Unser hochmodernes Technologiezentrum bietet vielseitige Möglichkeiten, technischen Unterricht praxisnah und innovativ zu gestalten. In der „Lernfabrik 4.0“ können Lernende verschiedener Fachrichtungen ihre Kenntnisse vertiefen, da die Anlage gleichermaßen Inhalte aus der Elektrotechnik sowie der Anlagentechnik und Informatik abbildet.

    Doch bis vor Kurzem gab es ein zentrales Problem in der Robotik-Ausbildung: Der vorhandene programmierbare Roboter kann jeweils nur von einer Lerngruppe genutzt werden. Das führte in der Vergangenheit bei größeren Klassenzu langen Wartezeiten und begrenzte den Lernerfolg, da die Schülerinnen und Schüler nicht alle zeitgleich aktiv und parallel an den praktischen Übungen teilnehmen konnten. Die Anschaffung eines zusätzlichen Roboters wäre allerdings eine sehr kostspielige Angelegenheit und würde das Problem nicht beheben, sondern lediglich reduzieren.

    Durch die Investition in 20 VR-Brillen konnten die Lernbedingungen nun optimiert werden. Dank der neuen Virtual-Reality-Technologie können jetzt alle Lernendengleichzeitig an einem virtuellen Roboter arbeiten. Der Unterricht lässt sich dadurch interaktiver und flexibler gestalten. Die Schülerinnen und Schüler können ihre Programmierkenntnisse in einer realitätsnahen Umgebung testen und erweitern, ohne auf physische Ressourcen angewiesen zu sein. Die VR-Simulation ermöglicht es, den Roboter in Aktion zu sehen und die programmierten Abläufe auf ihre Genauigkeit zu überprüfen – alles, ohne dabei das echte Gerät zu blockieren.

    Eine Schülerin aus der Fachoberschule 12 bringt die Vorteile auf den Punkt: „Man kann Fehler machen, experimentieren und daraus lernen, ohne das Risiko, etwas Teures zu beschädigen.“

    Fazit: Das neue Technologiezentrum und der Einsatz der VR-Brillen stehen exemplarisch für die Modernisierung des Unterrichts. Die Schülerinnen und Schüler können in einer interaktiven, risikofreien Umgebung ihre Programmierfähigkeiten entwickeln und dabei mit den Werkzeugen arbeiten, die in der heutigen Arbeitswelt immer wichtiger werden.

    Das Projekt ist ein Beispiel dafür, wie technologische Innovationen den Bildungsbereich bereichern und den Lernenden die bestmöglichen Lernbedingungen bieten. Es bleibt spannend zu sehen, wie diese Neuerung in den kommenden Jahren die Ausbildung am Technologiezentrum weiter prägen wird.

  • Fortbildung zur „Möbelgestaltung“ an der Holzfachschule in Bad Wildungen

    Fortbildung zur „Möbelgestaltung“ an der Holzfachschule in Bad Wildungen

    Vier Lehrkräfte aus dem Bereich Holztechnik besuchten Mitte November 2024 eine zweitägige Fortbildung zur Thematik „Möbelgestaltung“.

    Im Fokus standen der Entwicklungsprozess von Gesellenstücken sowie die konstruktiven Unterstützungsmöglichkeiten von Lehrkräften für die zukünftigen Tischlerinnen und Tischler. Auch die Schulung des sogenannten „kritischen Auges“ war Gegenstand der Veranstaltung.

    Der Dozent, Masin Idriss, verstand es, seiner Zuhörerschaft fachlich versiert und motivierend zugleich zahlreiche Tipps und Fragestellung für die praktische Anwendung im schulischen Kontext an die Hand zu geben.

    Mit einem großen Gepäck an „Hausaufgaben“ und dem Ausblick auf eine Aufbau-Veranstaltung zu Beginn des kommenden Schuljahres verließen die Teilnehmenden am Ende der zwei Tage die Fortbildung. Unsere Kollegin sowie die drei Kollegen aus dem Bereich der Holztechnik waren sich einig, dass sie das Gelernte praktisch direkt anwenden und im Rahmen des angestoßenen Selbstlernprozesses weiterentwickeln werden.

  • Weihnachtsmarkt am 7.12. in der Domäne Blumenrod – wir sind dabei!🎅🎄⭐️

    Weihnachtsmarkt am 7.12. in der Domäne Blumenrod – wir sind dabei!🎅🎄⭐️

    Fleißig, kreativ und mit dem gewissen Weihnachtszauber produzieren unsere Schülerinnen und Schüler zusammen mit unseren Lehrkräften gerade tolle weihnachtliche Produkte.

    Holzlaternen, Adventskranz-Lichter, Krippen oder liebevoll gestaltete Kerzen & Co. – für jeden Weihnachtsfan ist mit Sicherheit etwas dabei!

    Also: Kommt am 7.12. zwischen 15-19h am FDS-Stand vorbei! Wir freuen uns!

    PS: Den Erlös spenden wir für einen guten Zweck!

  • Projektarbeit der Elektroniker für Betriebstechnik, 4. Abj.

    Projektarbeit der Elektroniker für Betriebstechnik, 4. Abj.

    In einer zunehmend digitalisierten und vernetzten Welt spielt die Automatisierung eine Schlüsselrolle. Ein zentrales Thema in der Industrie 4.0 ist die Integration von Robotern in intelligente Fertigungsanlagen. Damit setzte sich unser 4. Ausbildungsjahr der angehenden Elektroniker für Betriebstechnik intensiv im Rahmen ihres Abschlussprojektes auseinander.

    Ziel der Projektarbeit war es, die Effizienz, Flexibilität und Produktivität der Produktionsprozesse zu steigern, während gleichzeitig die Kosten und der Ressourcenverbrauch reduziert werden sollten.

    Das Projekt konzentrierte sich auf die Implementierung kollaborativer Roboter („Cobots“) in eine bestehende Industrie-4.0-Anlage und zusätzliche Absicherung des Arbeitsbereiches durch einen Laserscanner. Diese Roboter sollten Aufgaben wie Montage und Materialhandling eines Hand-Arbeitsplatzes übernehmen bzw. diesen ersetzen. Besonderes Augenmerk lag auf der nahtlosen Kommunikation zwischen den Robotern, Scanner und der zentralen Steuerungseinheit. Weiterhin sollte ein neu angeschafftes HMI („Human Machine Interface“) an einer Beispielanlage eigenständig in Betrieb genommen werden und für die Integration in die Anlage vorbereitet werden.

    Die angehenden Elektroniker für Betriebstechnik der 13bEL erfüllten diese Projektarbeit, trotz Vorbereitung auf Ihre Abschlussprüfung im Dezember, beispielhaft und zeigten Engagement, Können, Verantwortung und Teamgeist. Beste Voraussetzungen also für ihr kommendes Berufsleben.

    Wir wünschen den (noch) Auszubildenden viel Erfolg bei Ihrer Abschlussprüfung und alles Gute auf ihrem weiteren Lebensweg.

  • Installation eines Wasserspenders an der FDS

    Installation eines Wasserspenders an der FDS

    Um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Schulgemeinschaft zu fördern, wurde an der Friedrich-Dessauer-Schule Limburg ein Wasserspender installiert. Ab sofort steht allen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrkräften kostenlos frisches Trinkwasser zur Verfügung.

    Die Idee zur Installation des Wasserspenders entstand aus der Überlegung, eine gesündere und nachhaltigere Alternative zu zuckerhaltigen Getränken anzubieten. Studien zeigen, dass ausreichende Wasserzufuhr nicht nur die körperliche Gesundheit verbessert, sondern auch die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit steigert – besonders wichtig in einem schulischen Umfeld.

    Der Wasserspender ist mit modernster Technik ausgestattet. Er bietet sowohl gekühltes als auch ungekühltes Wasser und ist zusätzlich mit einem Filtersystem versehen, das für eine optimale Wasserqualität sorgt. Der Spender ist barrierefrei zugänglich und wurde an einem zentralen Ort in der Schulcafeteria installiert, sodass er für alle leicht erreichbar ist. Weiter wurde eine separateBeleuchtung sowie ein dekorativer Hintergrund installiert.

    Die Bereitstellung von kostenlosem Wasser hat mehrere positive Auswirkungen:

    Förderung einer gesunden Lebensweise: Regelmäßiges Trinken von Wasser anstelle von gesüßten Getränken hilft, die Zuckeraufnahme zu reduzieren und trägt zur Prävention von Übergewicht und anderen ernährungsbedingten Krankheiten bei.

    Verbesserung der Konzentration: Ausreichend hydrierte Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte können sich besser konzentrieren, was den Unterricht insgesamt produktiver macht.

    Bewusstsein für Gesundheit: Die Installation des Wasserspenders ist ein Schritt in Richtung einer gesundheitsbewussten Schulkultur.

    Neben dem Gesundheitsaspekt wurde auch auf Nachhaltigkeit Wert gelegt. Der Wasserspender ermutigt dazu, wiederverwendbare Trinkflaschen zu verwenden, was den Verbrauch von Einwegplastik erheblich reduziert.

    Passend dazu bietet der Kiosk der Schule spezielle DessauerTrinkflaschen an. Diese können für 7 € erworben werden. Die langlebigen Flaschen tragen das Logo der Schule und sind sowohl praktisch als auch ein Statement für Umweltbewusstsein.

    Die Installation wurde von der gesamten Schulgemeinschaft positiv aufgenommen. Viele Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte begrüßten die Möglichkeit, jederzeit kostenfrei Zugang zu frischem Wasser zu haben. Die neuen Dessauer Trinkflaschen erfreuen sich ebenfalls großer Beliebtheit und tragen dazu bei, den Gebrauch von Einwegflaschen weiter zu reduzieren.

    Der Wasserspender an der Friedrich-Dessauer-Schule Limburg ist ein Gewinn für alle Beteiligten. Er trägt zur Gesundheit, Konzentrationsfähigkeit und Nachhaltigkeit bei. Die Einführung der Dessauer Wasserflaschen ist eine sinnvolle Ergänzung, die den nachhaltigen Gedanken der Schule weiter stärkt.

    Dieser Schritt unterstreicht das Engagement der Friedrich-Dessauer-Schule für die Gesundheit und das Wohlbefinden ihrer Schulgemeinschaft sowie ihren Einsatz für eine nachhaltige Zukunft.

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  • Chinesische Delegation zu Besuch an der FDS

    Chinesische Delegation zu Besuch an der FDS

    Am 14.11.2024 besuchte eine Delegation chinesischer Berufsschullehrerinnen und Berufsschullehrer das Technologiezentrum der Friedrich-Dessauer-Schule in Limburg, um sich über moderne Ausbildungsansätze und innovative Technologien zu informieren. Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Lernfabrik 4.0, die als Vorzeigemodell für praxisorientierte Ausbildung in der Industrie 4.0 gilt.

    Die Delegation wurde von der Schulleitung und den Fachkräften der Friedrich-Dessauer-Schule herzlich empfangen. Zu Beginn des Programms stellte die Schulleitung das Konzept und die Bedeutung der Lernfabrik 4.0 vor. Dabei wurde deutlich, wie diese digitale Lernumgebung modernste Technologien wie Automatisierung, Robotik, künstliche Intelligenz und das Internet of Things (IoT) in die berufliche Bildung integriert. Besonders hervorgehoben wurde die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis sowie die Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen, die dazu beiträgt, Lernende und Auszubildende optimal auf die Anforderungen der digitalisierten Arbeitswelt vorzubereiten.

    Im Rahmen einer detaillierten Führung hatten die Gäste anschließend die Gelegenheit, die Lernfabrik 4.0 in Aktion zu erleben. Verschiedene Stationen und Anwendungen wurden vorgeführt, darunter vollautomatisierte Produktionsanlagen, die moderne Produktionsprozesse mit Hilfe von Robotik und digitaler Steuerung veranschaulichten. Ebenso wurden digitale Simulationen und Prozesssteuerungssysteme gezeigt, die es ermöglichen, Prozesse in Echtzeit zu überwachen und zu optimieren. Besonders beeindruckend war die Demonstration von IoT-Anwendungen und vernetzten Geräten, die eigenständig Diagnosen durchführen und Wartungszyklen effizient steuern. Dabei erklärten die Fachlehrer der Friedrich-Dessauer-Schule, wie Auszubildende aktiv in die Arbeit mit diesen Technologien eingebunden werden, und betonten die Bedeutung von Teamarbeit und Problemlösungskompetenz für die Ausbildung.

    Im Anschluss an die Demonstration fand ein intensiver Austausch zwischen den chinesischen Gästen und den Lehrkräften der Schule statt. Die Delegation zeigte großes Interesse an den didaktischen Ansätzen und der technischen Ausstattung der Lernfabrik. Besonders die praxisnahe Ausbildung und die starke Verbindung zur Industrie wurden als vorbildlich hervorgehoben. Gleichzeitig berichteten die Gäste von den Entwicklungen und Herausforderungen in der beruflichen Bildung in China und diskutierten Möglichkeiten, die Konzepte der Lernfabrik 4.0 in ihre eigenen Bildungseinrichtungen zu integrieren.

    Der Besuch im Technologiezentrum der Friedrich-Dessauer-Schule erwies sich insgesamt als voller Erfolg. Die Präsentation der Lernfabrik 4.0 bot nicht nur wertvolle Einblicke in innovative Bildungsansätze, sondern diente auch als Plattform für den internationalen Austausch von Ideen und Erfahrungen im Bereich der beruflichen Bildung. Beide Seiten profitierten von dieser Begegnung und konnten neue Impulse für die Weiterentwicklung der Ausbildung im Zeitalter der Industrie 4.0 mitnehmen.