Autor: Oliver Koch

  • FOS-Schülerprojekt: Roboter programmieren in der virtuellen Welt

    FOS-Schülerprojekt: Roboter programmieren in der virtuellen Welt

    Die Industrie entwickelt sich ständig weiter – besonders im Bereich Automatisierung und Robotik. Ein spannendes Beispiel ist die Firma ABB, ein führender Hersteller von Industrierobotern. Heute kann man Roboter nicht mehr nur klassisch über einen Bildschirm programmieren, sondern auch mithilfe von Virtual Reality (VR). Das macht die Arbeit nicht nur moderner, sondern auch einfacher und sicherer.

    Im Rahmen eines Schulprojekts an der Fachoberschule für Elektrotechnik haben wir, zwei Schüler der 12. Klasse, uns mit genau diesem Thema beschäftigt. Wir wollten folgende Fragen klären: Wie lässt sich ein Industrieroboter von ABB mithilfe einer VR-Brille programmieren? Welche Vorteile bietet diese Methode gegenüber klassischen Programmierverfahren?

    Die Firma ABB stellt sogenannte Industrieroboter her, die in vielen Bereichen wie der Autoproduktion, Verpackung oder Montage eingesetzt werden. Diese Roboter arbeiten sehr genau und schnell. Damit sie genau wissen, was sie tun sollen, müssen sie zuerst programmiert werden.

    Früher – und häufig auch heute noch – erfolgt(e) die Programmierung von Industrierobotern auf klassischem Weg: mit einem sogenannten Teach-Pendant, einer Art Fernbedienung mit Bildschirm, oder über spezielle Software wie RobotStudio. Dabei gibt man dem Roboter Bewegungsdaten und Koordinaten vor, also genaue Anweisungen, wie er sich im Raum bewegen soll. Diese Methode ist jedoch oft zeitaufwendig, erfordert technisches Fachwissen und bringt gewisse Risiken mit sich – vor allem, wenn der Roboter im realen Umfeld getestet werden muss.

    Durch die Entwicklung von Virtual Reality ist inzwischen ein moderner und innovativer Weg entstanden, um Roboter zu programmieren. ABB bietet die Möglichkeit, Roboter in einer virtuellen Umgebung zu steuern – mithilfe einer VR-Brille, zum Beispiel der Meta Quest oder HTC Vive. Eine VR-Brille ist ein Gerät, das man wie eine große Brille aufsetzt und das eine computergenerierte 3D-Welt anzeigt, in der man sich bewegen und mit virtuellen Objekten interagieren kann.

    Die Programmierung mit VR funktioniert dabei in mehreren Schritten: Zuerst setzt man die VR-Brille auf und taucht in eine virtuelle Werkstatt oder Fabrik ein. Dort kann man den virtuellen Roboter sehen, mit den Controllern „anfassen“ und bewegen. Diese Bewegungen werden automatisch gespeichert und in ein Roboterprogramm umgewandelt. Anschließend lässt sich das Verhalten des Roboters direkt in der virtuellen Umgebung testen – ganz ohne Unfallgefahr. Wenn alles passt, wird das fertige Programm auf den echten ABB-Roboter übertragen.

    Die Vorteile dieser Methode liegen auf der Hand: Sie ist sicher, da es keine Gefahr für Mensch oder Maschine gibt. Sie ist intuitiv, sodass auch Einsteiger schneller lernen können. Bewegungen lassen sich direkt vormachen, was den Prozess beschleunigt. Es kommt zu keinen Maschinenstillständen, weil alles virtuell abläuft. Außerdem können mehrere Personen gleichzeitig in der virtuellen Umgebung arbeiten, was die Teamarbeit verbessert.

    Die Programmierung von ABB-Robotern mit VR-Brillen ist ein großer Schritt in Richtung Zukunft der Industrie. Sie macht die Arbeit mit Robotern sicherer, einfacher und moderner. Besonders für Ausbildung und Planung in der Industrie 4.0 bietet diese Technologie viele neue Möglichkeiten. Vielleicht wird es in Zukunft sogar möglich sein, Roboter komplett ohne Programmiercode zu steuern – allein durch Gesten und natürliche Bewegung in der virtuellen Realität.

    (Projektbericht von Florian und Leo, Klasse: 12B FOS

  • Lesung an der FDS: „Die Formel des Widerstandes“

    Lesung an der FDS: „Die Formel des Widerstandes“

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    25.05.25, 15-17 Uhr: Lesung an der FDS: „Die Formel des Widerstands“ – und was Friedrich Dessauer (indirekt) damit zu tun hatte…

    Im Rahmen unseres Jubiläumsjahres veranstaltet unsere Schule in Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für Kernphysik (Heidelberg) diese hochkarätige Lesung inkl. Buchvorstellung. Der Eintritt ist frei. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.

    Zum Inhalt:

    Die Wissenschaftsjournalistin Astrid Viciano liest aus ihrem Buch »Die Formel des Widerstands. Wie Kernphysiker mithalfen, die Atombombe der Nazis zu verhindern«. Friedrich Dessauer, nach dem die vor 65 Jahren gegründete technische Berufsschule in Limburg benannt ist, war Physiker an der Universität Frankfurt. WolfgangGentner promovierte bei ihm 1930 und forschte im Anschluss am Radiuminstitut in Paris gemeinsam mit MarieCurie, ihrer Tochter Irène und deren Mann FrédéricJoliot-Curie an künstlicher Radioaktivität. Als die deutsche Wehrmacht Paris besetzte, wurde Gentner entsandt, um den Nazis neue Forschungserkenntnisse und Material für die Kernspaltung zu verschaffen. Für ihn begann ein doppeltes Spiel, bei dem er alles riskierte.

    Mit auf dem Podium ist der Physiker Bernold Feuerstein vom Heidelberger Max-Planck-Institut für Kernphysik, dessen Gründungsdirektor Wolfgang Gentner war.

    Weitere Informationen zur Veranstaltung des Hessischen Rundfunks „Ein Tag für die Literatur“ finden Sie hier:

    https://www.hr2.de/programm/literaturland-hessen/am-25-mai-ein-tag-fuer-die-literatur—der-aktionstag-in-ganz-hessen—jetzt-broschuere-herunterladen-v8,ein_tag_fuer_die_literatur_20250525_-100.html

  • Viel Erfolg

    Viel Erfolg

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    Viel Erfolg wünschen wir allen Schülerinnen und Schülern für die anstehenden Prüfungen.

  • Abschlussprüfung (Teil 1) der Industriemechanikerinnen und Industriemechaniker

    Abschlussprüfung (Teil 1) der Industriemechanikerinnen und Industriemechaniker

    Herzlichen Glückwunsch zur bestandenen Abschlussprüfung (Teil 1) der Industriemechanikerinnen und Industriemechaniker

    Zwölf angehende Industriemechaniker und eine Industriemechanikerin des 2. Ausbildungsjahres haben erfolgreich ihre Abschlussprüfung (Teil 1) abgelegt. Diese zählt 40 % ihrer Gesamtleistung. Das anspruchsvolle Prüfungsstück bestand aus einer Magazinbefüllung, deren Einzelteile gemäß Zeichnungen durch Feilen, Bohren, Reiben, Senken, Gewindeschneiden, Drehen, Fräsen und Biegen mit einer pneumatischen Steuerung versehen wurde und selbständig ablief. Außerdem bewiesen sich die Prüflinge kompetent in einem Fachgespräch, in dem sie Fragen zur Vorgehensweise, zum technischen Zeichnen und zur Fertigungs- sowie Werkstofftechnik beantworten mussten.

    Die Auswertung der Anlagen erfolgte durch die beiden Prüfungsausschüsse „Konstruktionstechnik“ und „Wartung und Instandhaltung“. Die gefertigten Bauteile und Anlagen wurden auf ihre Funktionalität, Maßhaltigkeit und Fertigungsqualität geprüft.

    Diese Prüfung bewies wieder einmal die gute Zusammenarbeit zwischen den Ausbildungsbetrieben, der IHK Limburg und der Friedrich-Dessauer-Schule. Die FDS gratuliert und wünscht den Prüflingen alles Gute für den weiteren Verlauf der Ausbildung und den 2. Teil der Abschlussprüfung.

  • Fremdsprachenzertifikat in Englisch

    Fremdsprachenzertifikat in Englisch

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    Auch in diesem Jahr stellten sich Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Dessauer-Schule der Herausforderung des KMK-Fremdsprachenzertifikats in Englisch für IT-Berufe – mit großem Erfolg! Sieben Teilnehmende erreichten das B2-Niveau, ein Prüfling bestand auf B1-Niveau. Die schriftlichen Prüfungen fanden am 12. März statt, gefolgt von den mündlichen Prüfungen am 17. März.
    Am 31. März konnten die erfolgreichen Prüflinge schließlich ihre Zertifikate in Empfang nehmen.
    Das KMK-Fremdsprachenzertifikat ist international anerkannt und bestätigt fundierte Englischkenntnisse im Bereich der IT-Fachsprache – ein wertvoller Kompetenznachweis für die berufliche Zukunft.  Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu diesem tollen Erfolg!
    Auf dem Foto sind zu sehen (von links nach rechts):
    Alexander Schneider, Alexander Lahr, Oliwier Lis, Botond Farkas, Kevin Weber, Maximilian Schaub, Andreas HahnEs fehlen auf dem Foto:
    Mona Fhema, Felina Bücher, Irina Lozinscaia

  • Girls‘ Day 2025@FDS

    Girls‘ Day 2025@FDS

    Beim diesjährigen Girls‘ Day konnten 15 Schülerinnen an der Friedrich-Dessauer-Schule erste praktische Erfahrungen in den folgenden Ausbildungsberufen sammeln:

    • Industriemechanikerin
    • Tischlerin
    • Elektronikerin für Gebäudetechnik
    • Programmiererin

    Im „FabLab“ der Friedrich-Dessauer-Schule konstruierten die Teilnehmerinnen gemäß des Lehrplans einer Auszubildenden zur Industriemechanikerin mit der Online-Software „TinkerCAD“ Bauteile, die sie im Anschluss mit den 3D-Druckern der Schule ausdrucken und mit nach Hause nehmen konnten.

    In der Holzwerkstatt bauten die Schülerinnen mit Hilfe von Holz, Bohrmaschine, Schleifpapier, Schrauben und Unterlegscheiben einen praktischen Flaschenöffner.

    Berufsschüler des dritten Lehrjahres gaben einen Einblick in den Ausbildungsberuf der Elektronikerin für Gebäudetechnik. Hier ging es um die Verkabelung von Steckdosen und Lichtschaltern sowie das fachgerechte Durchmessen der Schaltung. Auch auf die Gefahren des elektrischen Stroms für den menschlichen Körper wurde hingewiesen.

    Besonders motiviert gingen die Schülerinnen bei der Programmierung des humanoiden Roboters „Pepper“ vor, um einen Einblick in den Ausbildungsberuf der Programmiererin zu bekommen.

  • AOK-Aktion zur „Suchtprävention“ an der FDS

    AOK-Aktion zur „Suchtprävention“ an der FDS

    Rauchen, Vapen, Cannabiskonsum – rund um dieses Themengebiet gab es an unserer Schule im März eine Woche lang die Möglichkeit, sich ausführlich zu informieren.
    Herr Engelmann und sein Team von der AOK (Allgemeinen Ortskrankenkasse) waren in allen Pausen am Informationsstand anzutreffen und konnten u.a. mit Hilfe eines „Smokerlyzers“ sehr anschaulich vermitteln, welche Gefahren das Rauchen für den Körper birgt. Dieses medizinische Gerät misst nämlich den Kohlenmonoxidgehalt in der Atemluft – und zeigt somit an, wie stark die individuelle Rauchbelastung ist.
    Im Rahmen von Einzelvorträgen konnten sich interessierte Klassen darüber hinaus detaillierter über aktuelle Erkenntnisse zu E-Zigaretten, Tabakkonsum und Cannabis aufklären lassen. Dabei ging es nicht um den „erhobenen Zeigefinger“, sondern um faktenbasierte, zielgruppengerechte Aufklärungsarbeit, die unsere Schülerinnen und Schüler, aber auch die Lehrkräfte, zum Nachdenken und zu einer aktiven Teilnahme an den Vorträgen anregte. Herr Engelmann sensibilisierte das Publikum dafür, dass die Legalisierung des Cannabiskonsums sowie der zunehmende Trend zum Vapen von E-Zigaretten problematisch sind, da landläufig die damit verbundenen Gefahren unterschätzt werden, während die meisten das klassische Rauchen von Tabak bereits kritischer sehen.
    Wir danken allen Beteiligten für diese gelungene und aufschlussreiche Präventionsaktion!
  • Weiterer Arbeitseinsatz im Hospiz Hadamar

    Tischler verlegen Böden

    Die angehenden Tischlerinnen und Tischler des 3. Ausbildungsjahres verlegten im Hospiz ANAVENA in Hadamar in mehreren Zimmern neue Böden. Dabei arbeiteten unsere Auszubildenden und Lehrkräfte mit großer Motivation, fachlich präzise und echtem Teamgeist.

    Die Zimmer sehen in Kombination mit der frischen Farbe nun richtig wohnlich aus.

    Ein großes Dankeschön  an alle fleißigen Helferinnen & Helfer!

  • Tag der offenen Tür des „Limburger Modells“

    Tag der offenen Tür des „Limburger Modells“

    Video

    Eltern, Geschwister, Freundinnen & Freunde sowie Betriebe & Lehrkräfte waren am 22.03.2025 zahlreich erschienen, um zu sehen und zu erleben, was das „Limburger Modell“ der Berufsorientierung seit inzwischen 13 Jahren ausmacht.

    Die Hauptakteuere waren an diesem Tag ganz klar die ca. 550 Haupt- und Realschülerinnen der 8. & 9. Jahrgangsstufen, die einmal pro Woche im Rahmen ihres Berufsschultages praktische Einblicke in verschiedendste Ausbildungsberufe erhalten – aus erster Hand sozusagen. Ganze 23 Berufszweige stehen dabei an den vier beteiligten Berufsschulen zur Auswahl – vier davon durchläuft jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer im „Limburger Modell“.

    Am Samstag konnten die jungen Nachwuchstalente dann einer großen Besucherzahl zeigen, was sie schon drauf haben. Es wurde mit großer Begeisterung gemalert, gebaut, getüftelt, ausprobiert, zusammengeschraubt, gesägt und gebohrt. Auch der Umgang mit Maschinen, Elektrotechnik und IT sah ebenfalls schon sehr vielversprechend aus.

    Bei der Einladung zum Tag der offenen Tür wurde übrigens die kommende Generation des „Limburger Modells“ explizit bedacht: ca. 500 Haupt-& Realschülerinnen und -schüler der 7. Klassen wurden persönlich eingeladen – einige davon nutzen die Gelegenheit, um sich schon einmal „warm zu laufen“.

    Fazit: Das „Limburger Modell“ ist viel mehr als nur ein „Schnupperkurs“ in die Welt der beruflichen Ausbildung – das „Limburger Modell“ ist ein ideales Konzept, um durch praktisches Tun die Begeisterung für einen Beruf zu entfachen.

  • Einladung zum Tag der offenen Tür – Limburger Modell

    Einladung zum Tag der offenen Tür – Limburger Modell

    Am 22.03.2025 öffnen die Friedrich-Dessauer-Schule sowie die Adolf-Reichwein-Schule und die Peter-Paul-Cahensly Schule Limburg von 10-13 Uhr ihre Türen, um spannende Einblicke in die Arbeit des „Limburger Modells“ zu geben. Die Glasfachschule Hadamar wird an diesem Tag ebenfalls am Limburger Berufsschulcampus vertreten sein.

    Wir freuen wir uns, dass an diesem Tag auch etliche regionale Ausbildungsbetriebe mit Informationsständen in den drei Limburger Berufsschulen anwesend sein werden.

    Alle, die an der Berufsorientierung junger Menschen interessiert sind, sind herzlich eingeladen, uns am 22. Märzzu besuchen!

    Weitere Informationen zum Limburger Modell finden Sie hier:

    Limburger Modell