Kategorie: Projekte

  • Inbetriebnahme von zwei weiteren kollaborierenden Robotern durch angehende Elektroniker für Betriebstechnik an der FDS

    Inbetriebnahme von zwei weiteren kollaborierenden Robotern durch angehende Elektroniker für Betriebstechnik an der FDS

    An der FDS hat der kollaborierende Roboter der Firma Universal Robots (UR) zwei Geschwister bekommen. Gegen Ende der Sommerferien wurden, im Rahmen der Ausstattung des neuen Technologiezentrums zwei neue Robotersyteme von UR geliefert: ein UR3e mit einem Aktionsradius von 50cm mit einer Traglast von 3kg und ein UR5e mit einem Radius von 85cm und einer Traglast von 5kg.

    Die angehenden Elektroniker für Betriebstechnik der 13bEL bauten im Rahmen dieses Projekts unter der Leitung von Ralf Dickel beide Systeme fachgerecht auf, nahmen sie in Betrieb, passten sie für den Einsatz im Technologiezentrum an und modifizierten sie für die Integration von Sicherheitstechnik. Es wurden Flansche gefräst und die Roboter mit Alu-Profilplatten auf den Tischen befestigt. Die Steuerungen erhielten ihren Platz unterhalb der fahrbaren Tische. Die Schüler montierten die Greifer aus dem Hause OnRobot und vernetzten diese mit der UR-Steuerung. Auch die elektrischen Komponenten wie NOT-AUS Taster wurden zum Teil unter vollem Körpereinsatz souverän integriert. Um einen besonderen Arbeitsbereich der Roboter DGUV-konform abzusichern, entwickelten die Elektroniker ein Lichtvorhangsystem, das sie testweise aufbauten. In kommenden Unterrichtsprojekten kann dieser Lichtvorhang mit Sicherheits-SPS in die Robotersteuerung integriert werden.

    In diesem Projekt zeigten sich die Auszubildenden berufsreif. Für die angehenden Elektroniker für Betriebstechnik geht es nun mit großen Schritten auf ihre Abschlussprüfung zu, für die die Friedrich-Dessauer-Schule den Schülern der 13bEL viel Erfolg wünscht.

  • Albert Weil als erster Ausbildungsbotschafter in der Talent Company der FDS

    Albert Weil als erster Ausbildungsbotschafter in der Talent Company der FDS

    Am vergangenen Dienstag hatten Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule, der Mittelstufenschule sowie der Fachoberschule die Gelegenheit, einen breiten Einblick in verschiedene Ausbildungsberufe zu erlangen. „Nicht der Beruf, mit dem du am meisten verdienst, sondern der, der dich erfüllt, ist der richtige Beruf für dich“, gab Elisabeth Schneider, Ausbildungsleiterin von der Bauunternehmung Albert Weil, den interessierten Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg. Sie gab Einblicke in ihren eigenen Werdegang und zeigte den Jugendlichen auf, welche Möglichkeiten das Handwerk bietet, auch was die Karrierechancen betrifft. Entscheidend sei, seine Talente zu entdecken und weiterzuentwickeln. Als erster Ausbildungsbotschafter in der Talent Company an der Friedrich-Dessauer-Schule (FDS) stellte Albert Weil sein Unternehmen vor. Elisabeth Schneider informierte zunächst über das Unternehmen, ging auf die Möglichkeiten einer Ausbildung bei der Firma Albert Weil ein und gab den Schülerinnen und Schülern abschließend mit, welche Tugenden für das Berufsleben wichtig sind und worauf es beim Bewerben ankommt.

    Zusätzlich hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, mit sechs Auszubildenden und einem Werksstudent der Firma Albert Weil ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen.

    Die Friedrich-Dessauer-Schule bedankt sich bei der Bauunternehmung Albert Weil und Elisabeth Schneider für die Möglichkeit der Berufsorientierung.

    Weitere Veranstaltungen mit Ausbildungsbotschaftern aus dem gewerblich-technischen Bereich in der Talent Company sind geplant. Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen Ausbildungsbotschafter werden wollen, sind Sie herzlich eingeladen, Kontakt über die folgende E-Mail-Adresse aufzunehmen: benjamin.merle@fds-limburg.schule.

  • Lernende entwickeln Ideen im Projekt „Welt der Zukunft“

    Lernende entwickeln Ideen im Projekt „Welt der Zukunft“

    Die Berufsfachschulklasse 11 befasst sich in einem aktuellen Projekt mit der „Welt der Zukunft“. Als Einstieg beschäftigte sich die Klasse sowohl mit Megatrends als auch Prognosen führender Zukunftsforscher.
    Ein aktueller Megatrend ist die Roboter-Technik. Hochentwickelte Roboter sind eine der Grundlagen der vierten industriellen Revolution und bestimmen bereits jetzt und auch zukünftig diese entscheidend mit. Da dies auch viele Bereiche an unserer technischen Schule betrifft bzw. in Zukunft betreffen wird, lernten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Projekts u.a. auch den schuleigenen humanoiden Roboter „Pepper“ kennen, tauchten etwas ein in die Welt der Robotik und Künstlichen Intelligenz und entwickelten im Anschluss mögliche Ideen, wie diese zukünftig an der Schule eingesetzt werden könnte.
    Interessierten Schülerinnen und Schüler der Schule wird voraussichtlich nach den Herbstferien Gelegenheit gegeben, im Rahmen einer Robotik AG in die Materie einzutauchen und mit Pepper zu arbeiten.

  • Strahlemann® Talent Company – „Wir wollen jetzt richtig durchstarten“

    Strahlemann® Talent Company – „Wir wollen jetzt richtig durchstarten“

    Mittelständische Unternehmen im handwerklich-technischen Bereich als Partner für die Strahlemann® Talent Company an der Friedrich-Dessauer-Schule (FDS) Limburg gesucht

    Bei dem Projekt der Strahlemann-Stiftung aus Heppenheim/Südhessen werden bundesweit Fachräume für Berufsorientierung an Schulen eingerichtet. Insgesamt gibt es bislang 49 dieser Räume. Die Schülerinnen und Schüler profitieren dabei von Workshops und Informationsveranstaltungen kooperierender Unternehmen, erhalten praxisnahe Einblicke in die Berufswelt und werden zielgerichtet gefördert, ihre eigenen Talente und Interessen zu erkennen. Die Unternehmen andererseits, besonders aus dem handwerklichen, bzw. dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), haben dadurch die Gelegenheit, die Fachkräfte von morgen persönlich kennenzulernen. In Form von großen Plakaten können die Betriebe ihre aktuellen Ausbildungsstellen in den Räumen der Talent Company präsentieren. So überzeugen sie so junge Menschen von ihren unternehmerischen Zielen und machen auf die ausgeschriebenen Stellen aufmerksam.

    Als Strahlemann-Partner für die FDS werden ab sofort mittelständische Unternehmen aus Limburg und Umgebung gesucht, insbesondere aus dem handwerklich-technischen Bereich. Denn die Corona-Pandemie hat den regulären Schulbetrieb stark eingeschränkt. „Darum wollen wir jetzt mit dem Projekt richtig durchstarten“, teilt Benjamin Merle mit, der Berufsorientierungs- und Talent Company Koordinator der FDS. Andreas Hofer, Projektleiter Talent Company der Strahlemann-Stiftung ergänzt: „In der aktuellen Situation ist Berufsorientierung wichtiger denn je. Die Schülerinnen und Schüler haben deutliche Einschränkungen in den letzten eineinhalb Jahren hinnehmen müssen, diese gilt es jetzt aufzuholen und in diesem wichtigen Übergang zwischen Schule und Beruf zu unterstützen. Ich hoffe, dass wir sehr zeitnah Unternehmen aus vielfältigen Bereichen finden werden, die uns als Kooperationspartner unterstützen. So helfen sie Jugendlichen in Krisenzeiten berufliche Perspektiven zu schaffen, aber auch gleichzeitig dem zunehmendem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.“ Für Unternehmen bietet sich dadurch eine riesige Chance: Die Schülerinnen und Schüler starten mit dieser frühen Berufsorientierung nicht unvorbereitet in die Ausbildung, sondern bringen erstes Vorwissen und Verständnis für den Beruf und das Unternehmen mit. Gleichzeitig spart sich der Betrieb Kapazitäten bei der Akquise passender Auszubildenden.
     
    Interessierte Unternehmen können unter  direkt Kontakt mit der Stiftung aufnehmen.
  • Mittelstufenschülerinnen und -schüler der THS „servieren“ kreative Tabletts

    Mittelstufenschülerinnen und -schüler der THS „servieren“ kreative Tabletts

    Die Schülerinnen und Schüler der Klasse Pb9b der Theodor-Heuss-Schule stellten mit ihrem Fachlehrer Kay Simon Serviertabletts her. Die Tabletts entstanden im Rahmen des fachpraktischen Unterrichts in der Vertiefungsphase der beruflichen Orientierung im Fachbereich Holztechnik. Der Rahmen sowie der Boden des Tabletts bestehen aus Massivholz. Neben der Herstellung des Tabletts wurden im Theorieunterricht die Themen Breitenverleimung von Massivholz, Eigenschaften des Holzes, Handwerkzeuge und verschiedene Holzverbindungen bearbeitet. Der Boden des Tabletts wurde mit einer Marketerie versehen. Bei einer Marketerie wird ein Motiv aus verschiedenen Furnierstücken zusammengesetzt und auf ein Trägermaterial aufgeleimt. Die Schüler einigten sich bei dem Motiv auf die Silhouette des Rappers „Tupac“, welche auch auf ihren Abschlussshirts zu sehen ist. Das Motiv und ein individueller Schriftzug für jede Schülerin und jeden Schüler wurde mit dem schuleigenen Lasergerät ausgelasert und schließlich auf den Massivholzboden aufgeleimt. Mit großem Stolz über ihre handgefertigten Tabletts servieren sie jetzt darauf leckere Köstlichkeiten für ihre Familien.

  • Legefilm-Projekt der 10B BF zum Thema „Bewerbung“

    Legefilm-Projekt der 10B BF zum Thema „Bewerbung“

    Nachdem sich die Berufsfachschulklasse 10B, Schwerpunkt Elektrotechnik, das ganze letzte Schuljahr immer wieder mit Themen wie Arbeit allgemein, Ausbildung, Bewerbung etc. beschäftigt hat, hat sie zum Abschluss des ersten Schuljahres und in Vorbereitung auf das bald anstehende Bewerben für eine Duale Ausbildung, Ausbildungsstart 2022, einen Legefilm zum Thema Bewerbung erstellt. Dieser ist allgemein gehalten und kann daher auch allen anderen Schülern, die 2022 in die Berufswelt einsteigen wollen, als Anregung dienen.

    Kurze Erklärung zur Entstehung des/eines Legefilms:
    Da die Schülerinnen und Schüler der Klasse – der Großteil will nach dem Schulabschluss in den Bereich Elektronik oder Informatik – sehr gerne digital arbeitet, kam die Idee auf, zur Ergebnissicherung und als Hilfe für andere, einen Legefilm zum Thema „Bewerbung“ zu produzieren.
    Zunächst hat sich die Klasse ein Beispielvideo für einen Legefilm angeschaut, dann in Kleingruppen Ideen gesammelt und einen Skript geschrieben. Gerade bei letzterem ist es wichtig, der Story eine Struktur zu geben, d.h. ins Thema einzuleiten, das Thema zu erklären, Sinn und Zweck sowie erklärenden Inhalt zu liefern uvm. Danach wurden zu den einzelnen Ablaufpunkten im Skript die Bilder gestaltet oder gesucht und ausgedruckt. Im nächsten Schritt wurde geklärt, wer beim Dreh welche Aufgaben (Regisseur, Sprecher, „Bilderrein-/ -rausschieber“ etc.) übernimmt . Zuletzt wurde unter viel Lachen gefilmt und im letzten Schritt der Film geschnitten. Wie beim richtigen Filmdreh mussten viele Sequenzen mehrfach gefilmt werden, bis der Regisseur zufrieden war. Die Klasse ist sehr zufrieden mit ihrem Endprodukt.

  • FDS summt! Erste Honigernte an der Friedrich-Dessauer-Schule Limburg

    Lässt man den Haupteingang der Friedrich-Dessauer-Schule (FDS) in Limburg links liegen, wird der Geräuschteppich der summenden Bienen immer lauter. Zwischen dem Werkstattgebäude und dem neuen Technologiezentrum hat Stefan Laux, Schulleiter der beruflichen Schule, Bienen angesiedelt. Am Freitag, dem 11. Juni 2021, war ein ganz besonderer Tag, denn an der FDS wurde der erste Honig geerntet. Pascal Bouffier, Schüler der Berufsfachschule mit dem Schwerpunkt Holztechnik, ist seit vielen Jahren Hobbyimker und damit ein hervorragender Ansprechpartner für Stefan Laux, der das spannende Projekt an seiner Schule ins Leben gerufen hat, das sowohl bei Schülerinnen und Schülern als auch bei Lehrerinnen und Lehrern großen Anklang findet. Wie das Projekt zustande kam, was die beiden an Bienen fasziniert und wie die Honigernte vonstattengeht, lesen Sie in dem folgenden Interview:

    Herr Laux, wie kam Ihnen die Idee, dass Sie Bienen an der Friedrich-Dessauer- Schule ein Zuhause geben wollten?

    Stefan Laux: Wir sind ja eine technische Berufsschule und mich interessiert insbesondere der Spagat zwischen der Natur, dem was ganz wichtig und erhaltenswert ist, und der Technik. Für mich ist das kein Widerspruch, dass man sich auf der einen Seite um Natur bemüht, also naturnah lebt und sich zum Beispiel um Bienen kümmert, und auf der anderen Seite technische Innovationen und Erneuerungen vorantreibt. Das macht die Sache so interessant.

    Pascal, wie lange imkerst du schon und wie bist du dazu gekommen?

    Pascal Bouffier: Ich imkere schon seit drei Jahren. Dazu gekommen bin ich, weil ich sehr gerne und viel Honig esse. Außerdem habe ich mich schon sehr früh für Bienen interessiert.

    Mit wie vielen Bienenvölkern hast du begonnen und wie viele besitzt du aktuell?

    Pascal Bouffier: Begonnen habe ich mit zwei Bienenvölkern. Inzwischen sind es neun. Morgen habe ich vor, noch ein weiteres zu erstellen. Dann sind es zehn.

    Wahnsinn. Das sind dann richtig viele Bienen. Aus wie vielen Bienen besteht denn eigentlich so ein Volk?

    Pascal Bouffier: Arbeiterinnen bis zu 50000. Drohnen bis 1000. Also ich versuche das zu verhindern, weil die Drohnen eine Milbe mit ins Volk bringen, die nicht so gut ist. Dann gibt es im Volk natürlich eine Königin.

    Herr Laux, wie viele Bienenvölker gibt es an der FDS und um welche Bienen handelt es sich genau?

    Stefan Laux: Eins. Aber das ist ein sehr, sehr großes und sehr, sehr fleißiges. Aber wir planen mit einem zweiten. Wir hätten das auch normalerweise schon, wenn denn unser Lieferant die Sachen pünktlich liefern würde, die wir unbedingt brauchen, und wenn das Wetter mitgespielt hätte. Zu der Bienenart kann Pascal eher was sagen.

    Pascal Bouffier: Die Westliche Honigbiene. Der lateinische Name ist Apis mellifera Carnica. Die Rasse ist Carnica. Dadurch, dass hier in der Umgebung bestimmt noch andere Leute mit anderen Rassen imkern, können auch Buckfast mit dabei sein. Das ist eine Mischung aus verschiedenen Bienenrassen.

    Und Sie haben gesagt, das sei ein sehr friedliches Volk…

    Stefan Laux: Ja, genau. Sehr friedlich. Ich bin noch nie gestochen worden und es macht eine große, große Freude, die Bienen beim Arbeiten zu beobachten.

    Die Bienenkästen wurden hier an der Schule herstellt. Wer war daran beteiligt und wie lief das genau ab?

    Pascal Bouffier: Ich war indirekt beteiligt. Die Bienenkästen wurden bei Herr Kingen im Fachpraxisunterricht gebaut.

    Stefan Laux: Pascal hat Herr Kingen davon überzeugt, dass wir das jetzt machen.

    Mit den Bienen habt ihr einiges zu tun und verbringt viel Zeit mit ihnen. Was fasziniert euch so sehr an den Bienen?

    Pascal Bouffier: Mich fasziniert, dass die Bienen so viel Honig ins Volk bringen und dass sie fast den ganzen Tag am Arbeiten sind. Das finde ich wirklich sehr faszinierend. Wir als Menschen könnten uns das gar nicht vorstellen, so viel zu arbeiten.

    Stefan Laux: Als ich das erste Mal in so ein Bienenvolk reingeschaut habe, hat mich sehr fasziniert, wie unfassbar viele Bienen das sind und wie geordnet es in so einem Bienenstock abläuft und dass tatsächlich jede einzelne Biene nicht nur ihren Platz, sondern auch ihre Aufgabe hat. Obwohl das ein totales Gewusel ist, läuft es wirklich völlig geordnet und ordentlich ab. Das finde ich absolut krass.

    Pascal, du hast ja schon viele Erfahrungen gesammelt. Was war dein schönstes Erlebnis mit den Bienen? Was war bisher die größte Herausforderung?

    Pascal Bouffier: Ich hatte bisher zwei Schwarmfänge. Im Jahr 2019 habe ich zum Beispiel einen Schwarm gefangen. Ich habe die Bienen am Baum gesehen. Das war ein tolles Naturschauspiel. Zum Einfangen gibt’s unterschiedliche Methoden. Wir haben den Ast abgeschnitten und sie in einen Kasten geschüttelt. Wenn man die Königin erwischt hat, folgen die anderen Bienen in den Kasten. Meine größte Herausforderung war, nach sechs Stichen noch weiterzumachen.

    Welche Honigsorte wird hier heute an der FDS geerntet?

    Pascal Bouffier: Wir ernten hier Rapshonig, vermutlich gemischt mit Blüten. Frühtracht.

    Wie funktioniert die Honigernte und wovon hängt ein gutes Honigjahr ab?

    Pascal Bouffier: Zuerst muss man die Bienen von den Rähmchen abschütteln oder abkehren. Sie lassen das Wachs nicht so gerne gehen. Das ist wie, wenn man jemandem das Essen klauen würde. Danach werden die Zellen mit Gabeln entdeckelt, damit die Deckel offen sind und man an den Honig kommt. In der Schleuder werden anschließend immer vier Rähmchen befestigt, um sie zu schleudern. Durch die Zentrifugalkraft fließt der Honig heraus. Das Ganze wird abgesiebt und dann bekommt man reinen Honig. Damit keine Zuckerklumpen entstehen beziehungsweise der Honig nicht kristallisiert, muss er immer wieder gerührt werden. Viel Honig erntet man im Frühjahr. Aber momentan sieht es noch nicht so gut aus, weil es so lange kalt war. Ein gutes Honigjahr hängt also auch vom Wetter ab.

    Warum sind Bienen so wichtig und was kann jeder Einzelne für sie tun?

    Pascal Bouffier: Sie bestäuben die Pflanzen, zum Beispiel am Apfelbaum, am Birnenbaum, am Kirschbaum. Jeder Einzelne kann was für die Bienen tun, indem er Blumen säht oder einen Garten hat, der einem Urwald gleicht. Das ist ein Bienenparadies.

    Stefan Laux: Ich gebe Pascal uneingeschränkt Recht. Es ist total wichtig, dass wir diesem ganz kleinen, winzigen Tier, das viele überhaupt nicht wahrnehmen oder als Ungeziefer und bedrohlich oder schädlich empfinden, Beachtung schenken. Bienen sind dafür verantwortlich, dass wir Äpfel, Kirschen und Birnen ernten können, dass es Blumen gibt. Sie bestäuben die Pflanzen und es ist einfach unfassbar wichtig, dass wir ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass diese kleinen Tiere, von denen man annimmt, dass sie so wichtig gar nicht sind, eine enorm wichtige Aufgabe übernehmen.

    Die erste Honigernte an der FDS war mit satten 20 Kilogramm Honig ein voller Erfolg. In den Sommerferien wird ein zweites Mal geschleudert.

  • Konstruktion und 3D-Druck in der FOS Maschinenbau

    Konstruktion und 3D-Druck in der FOS Maschinenbau

    Trotz der aktuellen Lage konnte in der FOS Maschinenbau ein interessantes Projekt umgesetzt werden. Dabei wurden Prototypen konstruiert und gefertigt, um das Modell eines Pkw-Antriebsstranges Instand zu setzen. Dieses war möglich, da die Konstruktion und die Fertigung fast ausschließlich digital gestützt und dadurch auch im Distanzunterricht durchgeführt werden konnten.

    Folgende Inhalte wurden umgesetzt:

    • Strukturiertes Herangehen an ein Projekt
    • Inbetriebnahme und Einrichten eines einfachen 3D-Druckers mit Hilfe der englischsprachigen Dokumentation
    • Grundlegende Handhabung des CAD-Systems Solidworks
    • Übergabe der Daten an die 3D-Druck-Software
    • Einstellung der Druckparameter und Einrichten des Druckers
    • Fertigung des Prototyps
    • Optimierung
    • Erstellen einer informativen und ansprechenden Dokumentation
  • Tischler gehen an die Maschinen

    Unter Berücksichtigung der coronabedingten Auflagen haben 23 Tischler des ersten Ausbildungsjahres in der Holzwerkstatt der Friedrich-Dessauer-Schule erfolgreich ihren TSM1 absolviert.

    TSM bedeutet „Tischler-Schreiner-Maschinenlehrgang“ und die 1 steht einfach dafür, dass es mehrere Teile gibt – drei Stück insgesamt, die über die drei Lehrjahre verteilt sind.

    In zwei Gruppen aufgeteilt, haben sich die Auszubildenden jeweils eine Woche mit ihren Fachlehrern Guido Kingen und Kay Simon intensiv mit dem sicherheitsgerechten Rüsten und Bedienen von Holzbearbeitungsmaschinen beschäftigt. Der Schwerpunkt galt hierbei insbesondere der Formatkreissägemaschine, Abrichthobelmaschine, Dickenhobelmaschine, Tischbandsägemaschine und den elektrischen Handmaschinen.

    Auch die Aufgaben der gesetzlichen Unfallversicherung unter besonderer Berücksichtigung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes sowie die Grundbegriffe der Maschinen- und Werkzeugkunde wurden behandelt.

    Der Maschinenkurs besteht aus kurzen Theoriesequenzen, gepaart mit einem hohen praktischem Anteil. Dabei dürfen die angehenden Tischler natürlich, unter der Aufsicht des Lehrers, selbst an die Maschinen. Während des Maschinenkurses haben sie ein Schlüsselkästchen hergestellt, bei dem die verschiedenen Maschinen zum Einsatz kamen. In der Abschlussrunde wurde von den Schülern hervorgehoben, dass sie ihr Grundwissen bezüglich der Maschinenarbeitet deutlich erweitern und festigen konnten und sich gut aufgestellt sehen für die weitere Arbeit in ihren Firmen. Auch die tolle Zusammenarbeit, die Hilfsbereitschaft untereinander und die gestärkte Klassengemeinschaft, die aus der Woche intensiver Zusammenarbeit resultiert, wurden von den Schülern sehr positiv bewertet.

  • Bau deine eigene Cajon – ein Projekt der BzB

    Schüler des Bildungsganges zur Berufsvorbereitung haben zusammen mit Ihren Fachlehrern Dorle Frey und Kay Simon in den Fachbereichen Farbtechnik und Holztechnik eine Cajon gebaut.

    Die Cajon ist ein handliches Instrument, eine Sitztrommel, transportabel, nimmt nicht viel Platz weg und lässt sich relativ schnell erlernen. Man setzt sich zum Spielen auf die Kiste und nachdem man die Grundschläge erlernt hat, um der Kiste den Snare- (oben am Rand) und den Bassklang (weiter in der Mitte) zu entlocken, können schon die ersten einfachen Rhythmen getrommelt werden. In der Gruppe, mit anderen Trommlern zusammen, macht das Ganze natürlich noch viel mehr Spaß.

    Nach der Herstellung des Korpus haben sich die Schüler Gedanken über die Gestaltung der Vorder- und Rückseite gemacht. Für die Rückseite galt es, ein Motiv zu finden, welches die mittige Aussparung in der Platte aufnimmt. Mehrere Entwürfe wurden gezeichnet und die Gruppe einigte sich auf den Tigerkopf. Dieses Motiv wurde mit einem Lasergerät aus Furnier herausgelasert und auf die Trägerplatte aufgeleimt. Die Gestaltung der Vorderseite mit einer Lasurtechnik und die Beschichtung der Oberfläche wurde lernfeldübergreifend im Fachbereich Farbtechnik von der Kollegin Dorle Frey begleitet.

    Der geplante Abschluss des Projektes in Form eines kleinen Trommellehrgangs in Kooperation mit einer Musikschule konnte coronabedingt bislang leider noch nicht stattfinden. Selbstverständlich wurden in einer Abschlussrunde die ersten Selbstversuche mit der eigenen Cajon erfolgreich getätigt. Alle Schüler waren sehr stolz ihre selbst hergestellte Cajon und die erzeugten Klänge. Das Projekt wird auf jeden Fall noch lange Zeit nachklingen…