Kategorie: Projekte

  • Neues Kommunikationstraining an der FDS: Teambuilding mit Virtual Reality

    Neues Kommunikationstraining an der FDS: Teambuilding mit Virtual Reality

    Unsere Schule bietet ab sofort ein innovatives Kommunikationstraining an, das auf modernster Technologie basiert und speziell darauf abzielt, die Kommunikationsfähigkeiten und den Teamgeist in Klassen zu stärken. Entwickelt von Florian Will und Sebastian Karst, nutzt dieses Training Virtual Reality (VR), um Schülerinnen und Schülern in einer einzigen Doppelstunde eine intensive und praxisnahe Lernerfahrung zu bieten.

    Virtual Reality als Schlüssel zum Erfolg

    Das Besondere an diesem Training ist der Einsatz von Virtual Reality, einer Technologie, die den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, in virtuelle Szenarien einzutauchen. In diesen virtuellen Umgebungen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit kommunikativen Herausforderungen konfrontiert, die sie gemeinsam meistern müssen. Diese immersive Erfahrung erlaubt es, Kommunikationsmuster in einer Weise zu beobachten und zu analysieren, wie es in herkömmlichen Trainings nicht möglich wäre oder die Schülerinnen und Schüler einer peinlichen oder gekünstelten Situation aussetzen würde.

    Durch die virtuelle Realität erleben die Schülerinnen und Schüler Kommunikationsprobleme und deren Auswirkungen unmittelbar und in einem persönlichen, geschützten Rahmen. Die visuelle und interaktive Natur von VR schafft eine starke emotionale Bindung an die erlebten Situationen, was das Bewusstsein für die Bedeutung guter Kommunikation schärft und den Lernprozess vertieft.

    Der Ablauf des Trainings

    Das VR-gestützte Kommunikationstraining ist in mehrere Runden unterteilt, in denen die Schülerinnen und Schüler in kleinen Teams Aufgaben in der virtuellen Welt bewältigen. Währenddessen haben die Trainer die Möglichkeit, die Kommunikation der Gruppe genau zu beobachten und gezielt Feedback zu geben.

    Nach jeder Runde findet eine Besprechung statt, in der die Klasse gemeinsam die erlebten Situationen reflektiert und Strategien entwickelt, um in der nächsten Runde noch besser zusammenzuarbeiten. Dieser iterative Prozess hilft den Schülerinnen und Schülern, Kommunikationsprobleme zu erkennen und Lösungen zu erarbeiten, die sie nicht nur in der virtuellen Welt, sondern auch im realen Schulalltag anwenden können.

    Langfristige Vorteile für das Klassenklima

    Der Einsatz von Virtual Reality in diesem Training bietet nicht nur eine spannende und motivierende Lernumgebung, sondern ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern auch, ihre Kommunikationsfähigkeiten auf eine völlig neue Art und Weise zu verbessern. Die Erfahrungen und Erkenntnisse, die sie in der virtuellen Welt gewinnen, lassen sich nahtlos auf reale Situationen übertragen, was das Training besonders nachhaltig macht.

    Durch die spielerische und dennoch tiefgründige Auseinandersetzung mit Kommunikationsmustern trägt das Training dazu bei, Missverständnisse zu reduzieren, Konflikte zu vermeiden und den Teamgeist zu stärken. Klassen, die an diesem Training teilnehmen, können langfristig von einem harmonischeren und produktiveren Miteinander profitieren.

    Ein innovatives Angebot für alle Klassen

    Dieses neue VR-basierte Kommunikationstraining steht ab sofort allen Klassen zur Verfügung. Lehrkräfte, die das Gefühl haben, dass ihre Klasse von einer verbesserten Kommunikation und stärkerem Zusammenhalt profitieren könnte, sind herzlich eingeladen, das Training in Anspruch zu nehmen. Es bietet eine einmalige Gelegenheit, den Schülerinnen und Schülern durch modernste Technologie wichtige soziale Kompetenzen zu vermitteln, die ihnen nicht nur in der Schule, sondern auch im späteren Leben von großem Nutzen sein werden.

    Mit diesem Angebot möchten wir einen Beitrag zur Weiterentwicklung der sozialen Fähigkeiten unserer Schülerinnen und Schülern leisten und das Miteinander in den Klassen nachhaltig verbessern.

  • Goalball@FDS

    Goalball@FDS

    Die Fachoberschulklasse 12G hatte im Rahmen ihres Sportunterrichts Besuch von Stefan Weil, dem Trainer der deutschen Goalball-Nationalmannschaft, um den Schülerinnen, Schülern und ihrem Sportlehrer diese in Deutschland recht unbekannte Sportart vorzustellen.

    Was ist Goalball?

    Auf einem 18 x 9 Meter großen Spielfeld versuchen 3 Spieler einer Mannschaft den Ball in das gegnerische Tor zu werfen. Dabei gilt volle Konzentration, denn mit jedem Regelverstoß kann leicht ein Penalty – vergleichbar mit einem Elfmeter – verursacht werden.

    Nach dem Angriff ist vor der Abwehr:
    Ist der Angriff abgeschlossen, müssen die
    drei Spieler sofort wieder in die Abwehrstellung, denn der Gegenangriff kommt innerhalb von zehn Sekunden. Um die bis zu 70 km/h schnellen Bälleverteidigen zu können, braucht es Körpereinsatz, schließlich ist das zu verteidigende Tor ganze neun Meter breit.

    Während des Spiels verzichten beide Teams auf ihr Augenlicht. Um Chancengleichheit zwischen den Akteuren herzustellen, tragen alle Aktiven auf dem Feld eine Dunkelbrille. Für die Spielzüge, Würfe und Abwehraktionen müssen sich somit auf ihr Gehör, Orientierung und Intuition verlassen.

    Goalball – eine Weltsportart:
    Goalball ist weltweit die am weitesten verbreitete Ballsportart für
    Menschen mit Seheinschränkung und bereits seit 1976 paralympisch. In Deutschland wurde 2013 erstmals eine Bundesliga eingeführt. Zusätzlich spielen die Top-Teams um den Ligapokal. Goalball ist zudem Teil des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für Paralympics“ und jährlich wird der deutsche U19-Meister ausgespielt. International gehören die deutschen Nationalmannschaften zu den besten in Europa. In Marburg sowie Rostock gibt es paralympische Trainingsstützpunkte für die Sportart.

    Blind durch den Parcours

    Um der Klasse erst einmal ein Gefühl dafür zu geben, wie sich blinde Menschen im Alltag fühlen und sich auf die verbleibenden Sinne zu verlassen, schickte Stefan Weil sie zunächst einmal mit Schlafbrillen ausgestattet durch einen Parcours. Partner oder Partnerinnen versuchten ohne Körperkontakt und nur mit Worten und Klopfzeichen zu helfen. Das Balancieren über eine umgedrehte Turnbank gelang jedoch meist nur mit einer helfenden Hand.

    Erste Spielerfahrung

    Im Anschluss machten die Klasse erste Goalball-Erfahrungen. Weichbodenmatten dienten hierbei als Tore. Es fiel zunächst nicht leicht, sich dem mit Glöckchen gefüllten Hartgummiball in den Weg zu legen, um ihn abzuwehren. Doch im weiteren Verlauf nahmen die Schülerinnen und Schüler den Ball besser wahr, fühlten sich sicherer und wendeten bereits taktische Spielzüge an, um die gegnerische Mannschaft über die Position des Balles in die Irre zu führen.

    Ideal für den Schulsport

    Keiner der Teilnehmenden hatte Erfahrungen oder Vorkenntnisse mit Goalball, alle starteten sozusagen bei Null und mussten sich auf die neue Situation einstellen.

    Um Goalball als neue, abwechslungsreiche Sportart, die Beweglichkeit und Fitness, Taktik und Sozialkompetenz fördert, in den Sportunterricht der Friedrich-Dessauer-Schule einbringen zu können, überreichte Stefan Weil einen GoalballBall als Geschenk.

  • „Tag der Betriebe – Tetra Pak“

    „Tag der Betriebe – Tetra Pak“

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    Am Freitag, den 24.02.2023, besuchte die Berufsfachschule 10 – Metalltechnik die Firma Tetra Pak.
    Hier hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, an einer Betriebsführung teilzunehmen und die Produktion von Tetra Pak zu besichtigen. Im Anschluss an die Betriebsbesichtigung konnten die Schülerinnen und Schüler in einer Unternehmenspräsentation die verschiedenen Ausbildungsberufe der Firma kennenlernen und sich so beruflich weiter orientieren.
  • Bewerbungstraining mit „Pepper“

    Bewerbungstraining mit „Pepper“

    Humanoider Roboter „Pepper“ unterstützt Lehrkräfte an der FDS

    Wie die Künstliche Intelligenz ist die Robotik eine Schlüsseltechnologie. Es ist davon auszugehen, dass diese sämtliche Bereiche des täglichen Lebens und der Wirtschaft revolutionieren wird.
    So wird lt. Arbeitsmarktstudien (bekannt ist hier v.a. die Frey/Osborne- und die Delphi-Studie) davon ausgegangen, dass die Robotik in Kombination mit Künstlicher Intelligenz, Big Data und auch Virtual/Augmente Reality viele Arbeitsplätze in den kommenden Jahren stark verändern wird.

    Robotik findet sich bereits seit vielen Jahren in einigen Schulen im Einsatz, sie beschränkt sich jedoch oftmals auf prozessorientierte Robotertechnik oder auf den Einsatz von Lego-Robotern. Die FDS versucht als technische Schule den o.a. Wandel zu begleiten und den Schülerinnen und Schülern im praxisorientierten Unterricht die neuesten Standards im Bereich Robotik, Steuerungstechnik sowie intelligenter Gebäudesystem- und Energietechnik zu vermitteln.
    Versuche, Roboter auch abseits der technischen Fachbereiche zur Vermittlung von Lerninhalten zu nutzen, sind bislang eher selten. Die FDS versucht dies mit dem Einsatz von humanoiden Robotern wie Pepper und Nao zu ändern. So assistiert Pepper seit kurzem regelmäßig im Unterricht. Mit ihrer Hilfe werden Vorstellungsgespräche in Klassen, deren Schülerinnen und Schülern sich bald ihren ersten Vorstellungsgesprächen stellen müssen, simuliert und anschließend ausgewertet. Auch den Schüchternsten in der Klasse bietet sich durch Pepper eine Möglichkeit, ein Bewerbungsgespräch ganz ohne Beobachtung von Mitschülern oder Lehrern zu erfahren und zu üben. Somit werden unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Berufsvorbereitung bestens bei ihrem Bewerbungsprozess unterstützt.
    Hier lässt sich eindeutig feststellen, dass dieser Einsatz und die Beschäftigung mit humanoiden (also menschenähnlichen) Robotern im Unterricht eine Kompetenzerweiterung, eine hohe Motivation und sehr viel Spaß und Begeisterung bei den Schülerinnen und Schülern bewirkt.
  • Projektarbeit „Bäume pflanzen leicht gemacht“

    Projektarbeit „Bäume pflanzen leicht gemacht“

    Die Schüler der Fachoberschulklasse 12A FOS Maschinenbau hatten von ihrem Lehrer den Auftrag bekommen, eine Lösung zu finden, wie Kundinnen und Kunden im Internet ein Produkt bestellen können, mit dem sie ohne Vorkenntnisse möglichst leicht einen sogenannten „Tiny Forest“ pflanzen können. Tiny Forests sind Mischwälder auf einer kleinen Fläche mit dichter Bewachsung, die meist im urbanen Raum angelegt werden.

    Die Vorgabe an die Schüler war, sich kreative Ideen auszudenken, um auf einer Fläche von 10 x 20 Meter verschiedene Baumarten (Eichen, Kastanien, Buchen, Walnussbäume usw.) anwenderfreundlich wachsen zu lassen. Die Materialien des Endproduktes mussten kompostierbar sein.

    Die Produktidee sollte entweder durch Handskizzen oder 3D-Modelle mit der CAD-Software „SolidWorks“ visualisiert werden. Eine Vermarktung des Produktes sollte ebenfalls geplant werden.

    Vorgestellt werden für die Leistung der gesamten Klasse hier drei Vorschläge, die neben einer Idee auch noch ein fertiges Produkt realisierten.

    Die Gruppe „Easyforest 360“ von Tobias Hartmann, Lukas Kunz und Tim Volkaert überzeugte mit einer in SolidWorks erzeugten Konstruktion, deren 3D-CAD-Modell mit dem 3D-Drucker der Schule ausgedruckt wurde.

    Die Schüler nutzten aus recyceltem Altpapier bestehende, angefeuchtete Einweghandtücher und platzierten zwischen diesen eine Eichel, Nuss oder einen anderen Samen. Durch die vorgegebene Form der unteren Konstruktion wurde der Baumsamen mit Hilfe einer Handhebelpresse mit den feuchten Papierhandtüchern verpresst, aber nicht beschädigt, und das überstehende Papier perforiert. Um eine lange Kette bzw. ein Netz aus „Samentaschen“ zu erhalten, wurde noch gedrehter Naturbast mitverpresst.

    Die Gruppe präsentierte außerdem die eigens erstellte Homepage www.easyforest360.de.

    Auf eine reine Metallkonstruktion setzte Jakob Hassler, der seine Bauteile selbst auf einer Drehmaschine herstellte. Bei seiner Idee werden Stücke eines alten, angefeuchteten Eierkartons mit Erde und Samen befüllt und in einen Zylinder gegeben. Ein passgenau gedrehter Stempel wird in den Zylinder eingeführt, der mit einer Hebelpresse den Eierkarton um Erde und Samen presst. Das überschüssige Wasser fließt unten ab und es entsteht eine Art „Pflanztab“.

    Die Gruppe von Niklas Weinfortner, Oliver Lautenschleger und Jonas Staudt stellte aus Abfällen einer Biogasanlage eine Art „Seedbomb“ her. Die als Dünger nutzbaren Abfälle wurden mit Bio-Kokosfett vermischt und um die Baumsamen gepresst. Erste Tests in freier Natur zeigten, dass die Samenbomben auch in trockenem Zustand nicht zerfallen und durch Feuchtigkeit Keime entstehen.

    Auch wenn dieses Projekt rein fiktiv war und es natürlich einfacher wäre, Eicheln, Kastanien, Walnüsse und andere Baumsamen zum Keimen zu bringen und in der Erde zu stecken, war die Auseinandersetzung mit der Thematik der „Tiny Forrest“ und noch viel mehr das eigenständige Konstruieren, Planen und zum Teil Fertigen eines technischen Systems zur Herstellung eines nachhaltigen Produktes für die Klasse eine motivierende Herausforderung mit erstaunlichen Ergebnissen.

  • Schülerinnen und Schüler der FDS räumen ihren Schulweg auf

    Schülerinnen und Schüler der FDS räumen ihren Schulweg auf

    Im Rahmen des 20. Aktionstages „Sauberer Schulweg“ des hessischen Umweltministeriums haben Berufsschüler der Metallabteilung sowie Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule der Friedrich-Dessauer-Schule gemeinsam mit ihren Lehrern Straßen, Bürgersteige, Parkplätze und Wege um die Friedrich-Dessauer-Schule aufgeräumt.

    Ausgestattet mit Handschuhen, Greifern, Besen, Schaufeln und Müllsäcken machten sie sich engagiert auf den Weg, um für mehr Sauberkeit zu sorgen. Am auffälligsten waren vor allem die vielen gefundenen Zigarettenstummel. Wenn man bedenkt, dass eine Zigarettenkippe mit ihren 7000 Giftstoffen bis zu 1000 Liter Wasser mit Nikotin verunreinigen und für einen Fisch eine Zigarette pro Liter Wasser tödlich ist, wäre ein Umdenken der Raucherinnen und Raucher mehr als wünschenswert.

  • Forschungsbörse@FDS oder „Wie Mobilität unser Leben beeinflusst“

    Forschungsbörse@FDS oder „Wie Mobilität unser Leben beeinflusst“

    Die „Forschungsbörse“ ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und hat die Idee, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bundesweit in die Klassenzimmer zu holen.

    Die Friedrich-Dessauer-Schule schätzte sich glücklich, dass sie Frau Prof. Petra Schäfer von der Frankfurt University of Applied Sciences für einen Vortrag über den Zusammenhang zwischen Mobilität und CO²-Ausstoß gewinnen konnte.

    Frau Prof. Schäfer leitet die Fachgruppe „Neue Mobilität“ und forscht zu den Themen Mobilität in der Zukunft, Akzeptanz neuer Techniken im Verkehr, Mobilitätsverhalten sowie umweltfreundlicher Verkehrsplanung.

    Um möglichst vielen Klassen eine Teilnahme an der Veranstaltung zu ermöglichen, gab es zwei Vorträge vor insgesamt 110 Schülerinnen und Schülern der Berufsvorbereitung, der Berufsschule, der Fachoberschule und des in Kooperation mit der PPC unterrichtete beruflichenGymnasiums.

    Es war kein reiner Vortrag im Vorlesungsstil, sondern Frau Prof. Schäfer gelang es durch gezielte Fragen die Zuhörerschaft in das Geschehen einzubinden, so dass eine lebhafte Diskussion mit kritischen Beiträgen der Schülerinnen und Schüler entstand.

    Die Referentin betonte zu Beginn, dass sie durch ihre Vorträgeniemanden missionieren wolle, sondern einen Denkanstoß geben möchte, wie wir alle unseren CO²-Ausstoß senken können. Denn der Verkehr macht ein Drittel des Treibhausgasausstoßes in Hessen aus.

    Die Schülerinnen und Schüler kamen zusammen mit der Verkehrsexpertin auf folgende Vorschläge:

    Stärkung des Rad- und Fußverkehrs
    Stärkung des ÖPNVs
    Unnötige Fahrten mit dem Auto unterlassen
    Fahrgemeinschaften bilden

    Ergänzend zu den bereits von den Schülerinnen und Schülern gemachten Vorschlägen nannte Frau Prof. Schäfer weitere Vorschläge, um den CO²-Ausstoß zu senken:

    Tempolimits
    Verkehrsfluss durch intelligente Ampelschaltungen optimieren
    Maut für Innenstädte
    Autospuren zu Fahrradspuren machen
    Einrichtung sogenannter Mobility Hubs, an denen Fahrräder, E-Autos und andere Fortbewegungsmittel zum Teil kostenlos ausgeliehen werden können
    Vorbild sein für andere

    Die Anwesenden wurde außerdem mit der Tatsache konfrontiert, dass das relativ kleine Limburg 2018 noch vor Frankfurt zu den Top 10 der schmutzigsten deutschen Städte gehörte, was viele erstaunte und schockierte.

    Für Frau Prof. Schäfer ist E-Mobilität nicht das Allheilmittel. Selbst wenn der Strom für E-Autos aus regenerativen Quellen kommt, ändert dies nichts an der Tatsache, dass auch ein E-Auto Ressourcen zur Herstellung und genau so viel Platz benötigt, wie ein Auto mit Verbrennungsmotor. Generell werden die Fahrzeuge immer größer, jedes fünfte in Deutschland zugelassene Fahrzeug ist ein SUV. Mehr und größere Fahrzeuge bei gleichbleibendem Platz in den Städten führe zu mehr Staus, die wiederum zu einem höheren CO²-Ausstoß führen. Daher muss nach ihrer Ansicht eine Minderung des motorisierten Individualverkehrs stattfinden.

    Die Schülerinnen und Schülern gaben zu bedenken, dass viele von ihnen auf ein Auto angewiesen sind, da in vielen Ortschaften ein Bus, wenn überhaupt nur ein Mal pro Stunde fahre.

    Für diese Situation hatte die Expertin Verständnis und machte klar, dass es nicht die eine Lösung für das komplexe Problem der CO²-Reduzierung gebe, sondern man die Situation jeder Einzelperson betrachten müsse.

    Leider müsse man die Autofahrerinnen und Autofahrer durch unpopuläre Maßnahmen, wie zum Beispiel der Wegnahme von Fahrspuren, ärgern, damit diese ihr Verhalten ändern. Denn so ein Auto sei schon ein bequemes Fortbewegungsmittel. Ohne dass man das Autofahren unbequem und andere umweltfreundlichere Fortbewegungsmittel attraktiver mache, gehe es leider (noch) nicht.

    Die Friedrich-Dessauer-Schule bedankt sich bei Frau Prof. Schäfer für die interessanten Vorträge und ihrem fundierten Wissen zur Mobilität, das sie stehts mit Fakten, Statistiken und Daten zu untermauern wusste, und wünscht Ihr viel Erfolg bei ihren so wichtigen Forschungen.

  • Kooperationstreffen GOBeL – „Gießener Offensive Berufliche Lehrerbildung“

    Kooperationstreffen GOBeL – „Gießener Offensive Berufliche Lehrerbildung“

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    Wer die Weichen für die Zukunft der beruflichen Bildungstellen möchte, der muss auch die Lehrerausbildung in den Blick nehmen.

    Die Steigerung der Quote der Absolventinnen und Absolventen sowie die Professionalisierung in der beruflichen Lehrerbildung mit den beruflichen Fachrichtungen Metalltechnik und Elektrotechnik steht dabei an erster Stelle des Entwicklungsprojekts „GOBeL“.

    Die Friedrich-Dessauer-Schule Limburg und das Zentrum für Lehrerbildung der Justus-Liebig-Universität Gießen greifen in ihrer Zusammenarbeit den Auftrag des hessischen Lehrerbildungsgesetzes zur Kooperation der Träger der Lehrerbildung im Lande Hessen auf und erklären ihre Bereitschaft, durch den Austausch von Leistungen in der Lehreraus- und in der Lehrerfortbildung sowie in der Unterrichts- und Schulforschung zusammenzuarbeiten.

    In einem ersten Kooperationstreffen im neuen Technologiezentrum konnten sich die Gäste des Projektteams „GOBeL davon überzeugen, dass die Friedrich-Dessauer-Schule modernste Ausbildung ermöglicht und junge Menschen mit Innovationen und visionären Projekten für technische Berufe begeistert.

  • Stadtrallye Limburg 2022

    Stadtrallye Limburg 2022

    Am 15.06.2022 unternahm die Klasse INA 1, die InteA-Klasse der Friedrich-Dessauer-Schule (Limburg) einen Ausflug in die Limburger Innenstadt. Die Schülerinnen und Schüler suchten in einer Stadtrallye nach Informationen über die Stadt und sollten sich dabei sprachlich weiterentwickeln.

    Am Mittwochmorgen trafen sich die Schülerinnen und Schüler mit den Lehrkräften (Nicole Mayer, Marion Kleinke und Arco Tietze) am Startpunkt. Nachdem Gruppen eingeteilt und Aufgaben ausgegeben wurden, gingen die Schülerinnen und Schüler schnellen Schrittes in die Innenstadt, um diese zu erkunden. Die einzelnen Gruppen lösten Aufgaben, wie zum Beispiel die Anzahl der Türme des Limburger Doms zu zählen, zügig, sodass noch Zeit für eine gemeinsame Runde durch die Altstadt blieb, bei der sowohl historische Fakten als auch Limburger Geschichte vermittelt wurden. Nachdem die Stadtrallye in einer gemeinsamen Runde ihren Abschluss fand, kehrten die Schülerinnen und Schüler mit neuerlernten Vokabeln und vielen schönenEindrücken nach Hause zurück.

    In der Nachbereitung formulierten die Schülerinnen und Schüler ihre Eindrücke mit den neu gelernten Vokabeln:

    „Am 15.06.2022 haben wir eine Stadtrallye in Limburg gemacht.“

    „Während der Exkursion haben wir viel über die schönen Kulturdenkmäler gelernt. Auch hatten wir eine gute Zeit im Freien. Wir waren in der Altstadt und haben eine wunderschöne Kirche gesehen.“

    „Der Limburger Dom und die Altstadt haben mir sehr gut gefallen.“

    „Ich habe es wirklich genossen, durch die Stadt zu laufen. Der Fluss Lahn ist auch sehr schön.“

    „Wir möchten noch einmal diese Stadt besuchen.“

  • Jahresbericht – Talent Company der Strahlemannstiftung

    Jahresbericht – Talent Company der Strahlemannstiftung

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    Im letzten Jahr konnten wir nach langer Coronapause endlich mit der Talent Company an der Friedrich-Dessauer-Schule(FDS) starten. Die Talent Company war bereits zu Beginn der Pandemie fertiggestellt, doch Unternehmensvorstellungen, Informationsveranstaltungen von Ausbildungsbotschafterinnen und -botschaftern, Betriebsbesichtigungen oder Bewerbertage waren nicht umsetzbar.

    Im September des Schuljahres 2021/22 starteten wir dann mit einem „Kick-off“ der Berufsorientierung in der Talent Company. Hier konnten wir verschiedene Vertreter heimatnaher Ausbildungsbetriebe in der FDS begrüßen.

    Das BSO-Team der FDS stellte das Konzept zur Berufsorientierung vor, welches bei den Firmen großes Interesse weckte.

    Trotz Pandemie konnten wir im Schuljahr 2021/22 insgesamt zehn Ausbildungsbetriebe in der Talent Company begrüßen. Dazu zählen die Unternehmen Albert Weil, Beck+Heun, focusIndustrieautomation, Wilhelm Schütz, Sparkasse Limburg, Glashütte Limburg, Bundespolizei, Globus und Remondis – Bördner.

    Hierdurch hatten insgesamt 18 Klassen die Möglichkeit, große Ausbildungsbetriebe der Region kennenzulernen und sich beruflich zu orientieren.

    Teilnehmende Klassen waren die Berufsfachschule 10 und 11 mit den Schwerpunkten Holz-, Metall- und Elektrotechniksowie eine Klasse der PPC mit dem Schwerpunkt Wirtschaft, die Fachoberschule 11 und 12 mit den Schwerpunkten Bau-, Informations-, Metall- und Elektrotechnik, die Höhere Berufsfachschule 12 sowie die Bildungsgänge der Berufsvorbereitung, die Mittelstufenschule sowie das Limburger Modell.

    Die Erfolge waren schnell zu erkennen. Einige Unternehmen konnten Praktikanten für ein- oder mehrtägige Praktikas gewinnen. Die Ausbildungsbetriebe berichteten von Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen sowie abgeschlossenen Ausbildungsverträgen. Hier konnten im Nachgang einer Unternehmensvorstellung in der Talent Company in kurzer Zeit drei Ausbilungsverhältnisse abgeschlossen werden.

    Des Weiteren konnten insgesamt sechs Job-Wall-Partnerschaften abgeschlossen werden, die nun dauerhaft präsent in der Talent Company sind.

    Wir bedanken uns bei allen Kooperationspartnern für die Zusammenarbeit im Schuljahr 2021/22 und freuen uns schon auf die konkrete Planung der Berufsorientierungsmaßnahmen für das Schuljahr 2022/23.