Kategorie: News

  • Albert Weil als erster Ausbildungsbotschafter in der Talent Company der FDS

    Albert Weil als erster Ausbildungsbotschafter in der Talent Company der FDS

    Am vergangenen Dienstag hatten Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule, der Mittelstufenschule sowie der Fachoberschule die Gelegenheit, einen breiten Einblick in verschiedene Ausbildungsberufe zu erlangen. „Nicht der Beruf, mit dem du am meisten verdienst, sondern der, der dich erfüllt, ist der richtige Beruf für dich“, gab Elisabeth Schneider, Ausbildungsleiterin von der Bauunternehmung Albert Weil, den interessierten Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg. Sie gab Einblicke in ihren eigenen Werdegang und zeigte den Jugendlichen auf, welche Möglichkeiten das Handwerk bietet, auch was die Karrierechancen betrifft. Entscheidend sei, seine Talente zu entdecken und weiterzuentwickeln. Als erster Ausbildungsbotschafter in der Talent Company an der Friedrich-Dessauer-Schule (FDS) stellte Albert Weil sein Unternehmen vor. Elisabeth Schneider informierte zunächst über das Unternehmen, ging auf die Möglichkeiten einer Ausbildung bei der Firma Albert Weil ein und gab den Schülerinnen und Schülern abschließend mit, welche Tugenden für das Berufsleben wichtig sind und worauf es beim Bewerben ankommt.

    Zusätzlich hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, mit sechs Auszubildenden und einem Werksstudent der Firma Albert Weil ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen.

    Die Friedrich-Dessauer-Schule bedankt sich bei der Bauunternehmung Albert Weil und Elisabeth Schneider für die Möglichkeit der Berufsorientierung.

    Weitere Veranstaltungen mit Ausbildungsbotschaftern aus dem gewerblich-technischen Bereich in der Talent Company sind geplant. Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen Ausbildungsbotschafter werden wollen, sind Sie herzlich eingeladen, Kontakt über die folgende E-Mail-Adresse aufzunehmen: benjamin.merle@fds-limburg.schule.

  • Lernende entwickeln Ideen im Projekt „Welt der Zukunft“

    Lernende entwickeln Ideen im Projekt „Welt der Zukunft“

    Die Berufsfachschulklasse 11 befasst sich in einem aktuellen Projekt mit der „Welt der Zukunft“. Als Einstieg beschäftigte sich die Klasse sowohl mit Megatrends als auch Prognosen führender Zukunftsforscher.
    Ein aktueller Megatrend ist die Roboter-Technik. Hochentwickelte Roboter sind eine der Grundlagen der vierten industriellen Revolution und bestimmen bereits jetzt und auch zukünftig diese entscheidend mit. Da dies auch viele Bereiche an unserer technischen Schule betrifft bzw. in Zukunft betreffen wird, lernten die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Projekts u.a. auch den schuleigenen humanoiden Roboter „Pepper“ kennen, tauchten etwas ein in die Welt der Robotik und Künstlichen Intelligenz und entwickelten im Anschluss mögliche Ideen, wie diese zukünftig an der Schule eingesetzt werden könnte.
    Interessierten Schülerinnen und Schüler der Schule wird voraussichtlich nach den Herbstferien Gelegenheit gegeben, im Rahmen einer Robotik AG in die Materie einzutauchen und mit Pepper zu arbeiten.

  • Strahlemann® Talent Company – „Wir wollen jetzt richtig durchstarten“

    Strahlemann® Talent Company – „Wir wollen jetzt richtig durchstarten“

    Mittelständische Unternehmen im handwerklich-technischen Bereich als Partner für die Strahlemann® Talent Company an der Friedrich-Dessauer-Schule (FDS) Limburg gesucht

    Bei dem Projekt der Strahlemann-Stiftung aus Heppenheim/Südhessen werden bundesweit Fachräume für Berufsorientierung an Schulen eingerichtet. Insgesamt gibt es bislang 49 dieser Räume. Die Schülerinnen und Schüler profitieren dabei von Workshops und Informationsveranstaltungen kooperierender Unternehmen, erhalten praxisnahe Einblicke in die Berufswelt und werden zielgerichtet gefördert, ihre eigenen Talente und Interessen zu erkennen. Die Unternehmen andererseits, besonders aus dem handwerklichen, bzw. dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), haben dadurch die Gelegenheit, die Fachkräfte von morgen persönlich kennenzulernen. In Form von großen Plakaten können die Betriebe ihre aktuellen Ausbildungsstellen in den Räumen der Talent Company präsentieren. So überzeugen sie so junge Menschen von ihren unternehmerischen Zielen und machen auf die ausgeschriebenen Stellen aufmerksam.

    Als Strahlemann-Partner für die FDS werden ab sofort mittelständische Unternehmen aus Limburg und Umgebung gesucht, insbesondere aus dem handwerklich-technischen Bereich. Denn die Corona-Pandemie hat den regulären Schulbetrieb stark eingeschränkt. „Darum wollen wir jetzt mit dem Projekt richtig durchstarten“, teilt Benjamin Merle mit, der Berufsorientierungs- und Talent Company Koordinator der FDS. Andreas Hofer, Projektleiter Talent Company der Strahlemann-Stiftung ergänzt: „In der aktuellen Situation ist Berufsorientierung wichtiger denn je. Die Schülerinnen und Schüler haben deutliche Einschränkungen in den letzten eineinhalb Jahren hinnehmen müssen, diese gilt es jetzt aufzuholen und in diesem wichtigen Übergang zwischen Schule und Beruf zu unterstützen. Ich hoffe, dass wir sehr zeitnah Unternehmen aus vielfältigen Bereichen finden werden, die uns als Kooperationspartner unterstützen. So helfen sie Jugendlichen in Krisenzeiten berufliche Perspektiven zu schaffen, aber auch gleichzeitig dem zunehmendem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.“ Für Unternehmen bietet sich dadurch eine riesige Chance: Die Schülerinnen und Schüler starten mit dieser frühen Berufsorientierung nicht unvorbereitet in die Ausbildung, sondern bringen erstes Vorwissen und Verständnis für den Beruf und das Unternehmen mit. Gleichzeitig spart sich der Betrieb Kapazitäten bei der Akquise passender Auszubildenden.
     
    Interessierte Unternehmen können unter  direkt Kontakt mit der Stiftung aufnehmen.
  • Mobile Messstation „senseBox“ erfasst jetzt Umweltdaten an der FDS

    Mobile Messstation „senseBox“ erfasst jetzt Umweltdaten an der FDS

    Einflüsse auf unsere Umwelt mit der „senseBox“ erfassen und unseren Schülern in Projekte verständlich machen

    „Unsere Umwelt und Natur möchten wir nachhaltig schützen und erhalten“ heißt es im Leitbild der FDS. Um dieses Ziel noch näher an unsere Schüler-/innen zu bringen hatte der stellvertretende Schulleiter der FDS Alex Geiberger die Idee eine mobile Umweltdaten- Messstation aus verschiedenen Sensoren zusammenzustellen.

    Der Kern der Messstation ist die senseBox (https://sensebox.de) eine Entwicklung der Uni Münster für den professionellen Einsatz der Umweltdatenerhebung in Schule und für zuhause. Die senseBox besteht aus einem einfach zu programmierenden Mikrocontroller an den unterschiedliche Sensoren direkt angeschlossen werden.

    Mit den an der FDS eingesetzten Sensoren werden neben den aktuellen Wetterdaten (Temperatur, relative Luftfeuchte, Luftdruck und Windgeschwindigkeit) auch Feinstaub in unterschiedlichen Größen, die Lautstärke und der UV-Index ermittelt. Der Standort der Messstation kann frei gewählt werden, da die Energieversorgung über USB erfolgt.

    Die Messdaten werden direkt im Internet auf der Seite „Opensensemap“  (https://opensensemap.org/), wenn man nach „Friedrich-Dessauer-Schule“ sucht, angezeigt und über einen längeren Zeitraum abgespeichert, um eine Trendauswertung zu ermöglichen.

    Auf der Opensensemap werden alle Senseboxen weltweit mit ihren Werten dargestellt. Die erste Sensebox am Standort Limburg, die Umweltdaten erfasst und öffentlich abrufbar macht, ist die Friedrich-Dessauer-Schule.

    Corona bedingt konnte die Umweltmessstation bisher noch nicht in Projekten eingesetzt werden, dies soll sich aber im neuen Schuljahr ändern. Neben den technischen Aspekten der Messstation ergeben sich interessante Fragestellungen im Unterricht zum Thema Umwelt, Lebensqualität, Mobilität und Smart City für unsere Schülerinnen und Schüler um Ihr Umweltbewusstsein weiter zu vertiefen.

    Die Umweltmessstation ergänzt perfekt die weiteren Technologiebereiche E-Mobilität, regenerativen Energie und Smart Grid stellt Abteilungsleiter Oliver Koch fest.

  • Regelungen im Schuljahr 2021/22

    Regelungen im Schuljahr 2021/22

    Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte, sehr geehrte Ausbilderinnen und Ausbilder, liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren,

    die Corona-Pandemie hat uns weiterhin fest im Griff und bestimmt in großen Teilen unser tägliches Leben. Die Gefahr ist keineswegs gebannt, und wir sind alle gefordert, mit der besonderen Situation verantwortlich umzugehen.

    Als Schule haben wir Vorkehrungen getroffen, um die Gefahr einer Infektion für alle Mitglieder der Schulgemeinde möglichst zu minimieren. Im Folgenden finden Sie die FDS-Regelungen, die mit den Vorgaben des Hessischen Kultusministeriums korrespondieren, diese aber in Teilen schulspezifisch ergänzen. Bitte beachten Sie, dass diese Regelungen eine Momentaufnahme darstellen und nach den Erfordernissen sowie im Sinne der Gesunderhaltung aller angepasst werden können.

    FDS-Hygieneplan

    1. Personen mit einer Symptomatik (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemproblemen, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinns), die auf eine COVID-19-Erkrankung hindeutet, dürfen das Schulgelände und die Schule nicht betreten. Treten während des Unterrichtstages Symptome auf, werden die Betroffenen isoliert, anschließend werden das zeitnahe Verlassen des Schulgeländes (z.B. Abholen durch die Eltern/Erziehungsberechtigte) organisiert und der Vorfall dokumentiert.
    2. Auf dem gesamten Schulgelände sowie im Schulgebäude ist, bis auf Ausnahme des Präsenzunterrichts in den Unterrichtsräumen, eine Mund-Nasen-Maske verpflichtend zu tragen. Die Mund-Nasen-Maske wird auch im Klassenraum getragen. Masken dürfen nicht auf den Tischen abgelegt oder im Schulgebäude entsorgt werden. Auf dem Schulhof dürfen die Masken zum Essen und Trinken bzw. zum Rauchen kurzzeitig abgenommen werden.
    3. Die Klassenräume werden alle 30 Minuten gelüftet (Stoßlüftung ca.3-5 Minuten). Das Lüften wird über die Lautsprecheranlage bekannt gegeben. ABER: durch das Lüften soll es nicht zu einer Verbreitung potenziell infektiöser Keime in andere Räume oder den Flur kommen, d. h. die Türen der Klassenräume sollte nicht ständig geöffnet sein!
    4. Das Einhalten der Abstandsregel (min. 1,5 Meter) ist überall dort umzusetzen, wo es möglich ist.
    5. Verzichten Sie unbedingt auf Körperkontakte wie Umarmungen und Händeschütteln.
    6. Husten und niesen Sie zwingend in Ihre Armbeuge.
    7. Fassen Sie sich möglichst nicht mit den Händen ins Gesicht.
    8. Alle Unterrichtsräume werden im regelmäßigen Turnus gelüftet. Spätestens nach 45 Minuten erfolgt eine Stoß- und Querlüftung bei weit geöffneten Fenstern.
    9. Achten Sie auf eine gründliche Handhygiene. Waschen Sie sich die Hände 20 bis 30 Sekunden mit Seife. Die Toiletten werden täglich mehrfach kontrolliert, um u.a. Seife und Papierhandtücher aufzufüllen.
    10. In den Eingangsbereichen der Schule sind Stationen aufgebaut, an denen Sie sich bitte beim Betreten und Verlassen der Schule die Hände gründlich desinfizieren.
    11. Türen sind, wenn möglich, mit dem Ellenbogen zu öffnen.
    12. Im Schulgebäude gilt das „Rechts-Geh-Gebot“. Die Laufstrecken sind durch verbindliche Markierungen auf dem Fußboden gekennzeichnet.
    13. Schulfremden Personen ist der Zutritt zum Schulgebäude nur in begründeten Ausnahmefällen gestattet. Diese Personen müssen sich zwingend im Sekretariat oder bei den Schulhausverwaltern anmelden.
    14. Zur Nachverfolgung etwaiger Infektionsketten dokumentieren alle Bediensteten der Schule sowie die Gäste ihre Anwesenheit (Kommen und Gehen) in einer Liste im Eingangsbereich. Die Anwesenheit der Schülerinnen und Schüler wird über das elektronische Klassenbuch („Lanis“) erfasst.
    15. Um die Kontakte bzw. die Durchmischung der Mitglieder unserer Schulgemeinde möglichst zu minimieren und damit das Infektionsrisiko einzuschränken, halten sich Schülerinnen und Schüler in den Pausen auf getrennten und fest zugewiesenen Schulhöfen auf. Lehrerinnen und Lehrer nutzen in den Pausen ebenfalls getrennte und fest zugewiesene Lehrerzimmer. Alle Mitglieder der Schulgemeinde benutzen fest zugewiesene Ein- und Ausgänge.
    16. Die Klassenräume werden täglich nach Schulschluss gereinigt. Tische, Tür- und Fenstergriffe werden täglich desinfiziert.
    17. Werkzeuge und Maschinen, die von den Schülerinnen und Schülern im fachpraktischen Unterricht genutzt werden, werden vor jedem Benutzerwechsel und spätestens am Ende des Unterrichtstages desinfiziert.
    18. Computertastaturen und Computermäuse werden vor jedem Benutzerwechsel und spätestens am Ende des Unterrichtstages desinfiziert.
    19. Das Benutzen der kostenlosen Corona-Warn-App wird unbedingt empfohlen

    gez. Stefan Laux (Schulleiter)

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  • Mittelstufenschülerinnen und -schüler der THS „servieren“ kreative Tabletts

    Mittelstufenschülerinnen und -schüler der THS „servieren“ kreative Tabletts

    Die Schülerinnen und Schüler der Klasse Pb9b der Theodor-Heuss-Schule stellten mit ihrem Fachlehrer Kay Simon Serviertabletts her. Die Tabletts entstanden im Rahmen des fachpraktischen Unterrichts in der Vertiefungsphase der beruflichen Orientierung im Fachbereich Holztechnik. Der Rahmen sowie der Boden des Tabletts bestehen aus Massivholz. Neben der Herstellung des Tabletts wurden im Theorieunterricht die Themen Breitenverleimung von Massivholz, Eigenschaften des Holzes, Handwerkzeuge und verschiedene Holzverbindungen bearbeitet. Der Boden des Tabletts wurde mit einer Marketerie versehen. Bei einer Marketerie wird ein Motiv aus verschiedenen Furnierstücken zusammengesetzt und auf ein Trägermaterial aufgeleimt. Die Schüler einigten sich bei dem Motiv auf die Silhouette des Rappers „Tupac“, welche auch auf ihren Abschlussshirts zu sehen ist. Das Motiv und ein individueller Schriftzug für jede Schülerin und jeden Schüler wurde mit dem schuleigenen Lasergerät ausgelasert und schließlich auf den Massivholzboden aufgeleimt. Mit großem Stolz über ihre handgefertigten Tabletts servieren sie jetzt darauf leckere Köstlichkeiten für ihre Familien.

  • Legefilm-Projekt der 10B BF zum Thema „Bewerbung“

    Legefilm-Projekt der 10B BF zum Thema „Bewerbung“

    Nachdem sich die Berufsfachschulklasse 10B, Schwerpunkt Elektrotechnik, das ganze letzte Schuljahr immer wieder mit Themen wie Arbeit allgemein, Ausbildung, Bewerbung etc. beschäftigt hat, hat sie zum Abschluss des ersten Schuljahres und in Vorbereitung auf das bald anstehende Bewerben für eine Duale Ausbildung, Ausbildungsstart 2022, einen Legefilm zum Thema Bewerbung erstellt. Dieser ist allgemein gehalten und kann daher auch allen anderen Schülern, die 2022 in die Berufswelt einsteigen wollen, als Anregung dienen.

    Kurze Erklärung zur Entstehung des/eines Legefilms:
    Da die Schülerinnen und Schüler der Klasse – der Großteil will nach dem Schulabschluss in den Bereich Elektronik oder Informatik – sehr gerne digital arbeitet, kam die Idee auf, zur Ergebnissicherung und als Hilfe für andere, einen Legefilm zum Thema „Bewerbung“ zu produzieren.
    Zunächst hat sich die Klasse ein Beispielvideo für einen Legefilm angeschaut, dann in Kleingruppen Ideen gesammelt und einen Skript geschrieben. Gerade bei letzterem ist es wichtig, der Story eine Struktur zu geben, d.h. ins Thema einzuleiten, das Thema zu erklären, Sinn und Zweck sowie erklärenden Inhalt zu liefern uvm. Danach wurden zu den einzelnen Ablaufpunkten im Skript die Bilder gestaltet oder gesucht und ausgedruckt. Im nächsten Schritt wurde geklärt, wer beim Dreh welche Aufgaben (Regisseur, Sprecher, „Bilderrein-/ -rausschieber“ etc.) übernimmt . Zuletzt wurde unter viel Lachen gefilmt und im letzten Schritt der Film geschnitten. Wie beim richtigen Filmdreh mussten viele Sequenzen mehrfach gefilmt werden, bis der Regisseur zufrieden war. Die Klasse ist sehr zufrieden mit ihrem Endprodukt.

  • Neue Malergesellen machen die Welt ein bisschen bunter

    Neue Malergesellen machen die Welt ein bisschen bunter

    Mit vielen guten Wünschen und der Bitte, Werbung für einen tollen Beruf zu machen, entlassen Klassenlehrerin Michelle Hermansa und Schulleiter Stefan Laux ihre Schützlinge in die weite Welt. Mit dem dritten Lehrjahr geht eine sehr intensive Zeit für die ehemaligen Dessauer zu Ende, die insbesondere in den vergangenen eineinhalb Jahren einige Herausforderungen bereitgehalten hat. Auch Wolfram Uhe, Kreishandwerksmeister, überbringt Glückwünsche zum Abschluss der Ausbildung „nach schwerer Zeit“. Vielleicht ist es gerade dieser Zeit geschuldet, dass die Schüler ihren Lehrerinnen Michelle Hermansa, Dorle Frey und Joanna Hien sehr ans Herz gewachsen sind.
    „Euren Gesellenbrief nimmt euch keiner mehr“. Mit diesen Worten bekundet die Klassenlehrerin, wie stolz sie auf die neuen Malergesellen ist und überreicht die Zeugnisse im kleinen Rahmen. Die Türen stünden nun offen und es liege an den Absolventen, die Welt ein bisschen bunter zu machen und ihre Zukunft zu gestalten. Auch der stellvertretende Innungsobermeister Markus Werner fordert die jungen Erwachsenen auf, ihren Weg zu gehen und Möglichkeiten zu nutzen.

  • Besuch des Staatssekretärs an der Friedrich-Dessauer-Schule Limburg

    Besuch des Staatssekretärs an der Friedrich-Dessauer-Schule Limburg

    Ein starker Berufsschulstandort Limburg, die Umsetzung der Digitalisierung an der Friedrich-Dessauer-Schule (FDS) und die Lehrkräftenachwuchssicherung in den technischen Fachrichtungen waren nur einige der Themen, die die Schulleitung der FDS am vergangenen Donnerstag gemeinsam mit Herrn Staatssekretär Dr. Manuel Lösel, Landrat Michael Köberle, dem Schulamtsleiter Michael Scholz und Herrn MdL Joachim Veyhelmann besprochen hat.
    In dem Gespräch im neuen Technologiezentrum konnten sich die Gäste davon überzeugen, dass die berufliche Schule mit dem Schwerpunkt Technik, auch wegen der umfangreichen Investitionen der Kreisverwaltung des Landkreises Limburg- Weilburg, modernste Ausbildung bietet und dadurch überzeugt, dass sie junge Menschen mit innovativen und visionären Projekten für technische Berufe begeistert. Stefan Laux, Schulleiter der FDS, stellt insbesondere eine funktionierende Infrastruktur als essentiell heraus. Das neue Technologiezentrum sei eine Stätte, an der Schülerinnen und Schüler sich mit zukunftsweisenden Technologien auseinandersetzen und auch das Werkstattgebäude werde nach seiner aktuell stattfindenden Erneuerung hochmodern sein. Sowohl moderne Roboter als auch die alte Ape aus Rimini, die Lehrende und Lernende der Schule mit einem Elektromotor ausgestattet haben, stehen für Innovationskraft.
    Neben Stefan Laux betont auch Michael Köberle die gute Zusammenarbeit der drei beruflichen Schulen am Standort Limburg. Das Berufsschulzentrum mit insgesamt rund 5000 Schülerinnen und Schülern sei hessenweit einmalig. Zudem sind sich Besucher und Gastgeber einig, weiterhin den Dialog auf Augenhöhe führen zu wollen, wenn es beispielsweise um die Fortschreitung des Digitalpakts geht, um gemeinsam erfolgreich die Zukunft zu gestalten.

  • 15 Auszubildende haben erfolgreich die Abschlussprüfung im Tischlerhandwerk abgelegt

    15 Auszubildende haben erfolgreich die Abschlussprüfung im Tischlerhandwerk abgelegt

    Alle neuen Gesellen sind sich sicher, sie haben einen der schönsten Berufe gelernt. Dieser Beruf hat auch ein Alleinstellungsmerkmal, so muss jeder Auszubildende ein Gesellenstück planen und dieses herstellen.

    Die ersten Ideen und Gestaltungsentwürfe für das zu fertigende Gesellenstück wurden von den Berufsschülerinnen und Berufsschülern des 3. Ausbildungsjahres bereits im letzten Jahr zu Papier gebracht, im Unterricht gemeinsam besprochen – und häufig wieder verworfen.

    Der Weg bis zum endgültigen Möbelentwurf ist meist nicht nur geradlinig und selten ist die zuerst entworfene Variante auch die Beste. Gestaltung, Funktionalität, Ergonomie, Nachhaltigkeit, ein sinnvoller Einsatz der gewählten Hölzer und Holzwerkstoffe sowie natürlich die fachgerechte Konstruktion des Möbels – all dies sind entscheidende Kriterien für die anschließende Bewertung vor dem Gesellenprüfungsausschuss.

    Das Zeitfenster für die anschließende Fertigung des Gesellenstückes ist mit maximal 100 Arbeitsstunden bemessen. Vor der Prüfungskommission müssen die Auszubildenden ihr Gesellenstück in einer Art Kundengespräch präsentieren, welches ebenfalls mit in die Gesamtbewertung einfließt.

    Neben der theoretischen Prüfung muss zusätzlich zum Gesellenstück an einem Prüfungstag eine Arbeitsprobe in Handarbeit hergestellt werden. In diesem Jahr wurde in sieben Stunden von den Prüflingen ein Kleinmöbel in Form eines Beistelltisches mit Klappe und Tablettkasten angefertigt.

    Zusätzlich zur Bewertung der Gesellenstücke fand auch in diesem Jahr wieder der Gestaltungswettbewerb „Die Gute Form“ statt. Hier werden exzel­lent gestal­tete Gesellen­stücke im Tischler- und Schreiner­hand­werk ausgezeichnet.

    „Die Gute Form“ rückt den Stellenwert der Gestaltung im Tischler- und Schreinerhandwerk ins Blickfeld. Der Wettbewerb soll den Nachwuchs motivieren, sich frühzeitig mit dem Thema auseinanderzusetzen.

    Der diesjährige Innungssieger Ali Rahimi darf sich mit seinem Schreibtisch jetzt weiter auf Landesebene präsentieren.

    Wir gratulieren an dieser Stelle noch einmal allen neuen Junggesellen für ihre tolle Leistung.