Kategorie: Elektrotechnik

  • Bewerbertraining der Berufsfachschule

    Bewerbertraining der Berufsfachschule

    Was kommt in einem Bewerbungsgespräch auf mich zu? Wie verhalte ich mich, wenn mich jemand beobachtet? Kann ich in einem Bewerbungsgespräch natürlich bleiben? Wie müssen meine Bewerbungsunterlagen sein? Wie schreibe ich meinen Lebenslauf, damit ich die erste Hürde überhaupt schaffe? Wie stehen meine Chancen, den gewünschten Ausbildungsplatz zu bekommen?

    Dies sind nur einige der vielen Fragen, die jungen Menschen im Zusammenhang mit Bewerbungen durch den Kopf gehen.

    Um die Schülerinnen und Schüler mit solchen Gedanken nicht allein zu lassen, wurde an der Friedrich-Dessauer-Schule ein Bewerbertraining in Zusammenarbeit mit regionalen Ausbildungsfirmen organisiert.

    Die Berufsfachschulklassen 10B und 10C mit den Schwerpunkten Elektrotechnik und Bautechnik hatten dank der Initiative unserer Kollegin Margret Wirth vor den Osterferien die Möglichkeit, den „Ernstfall Bewerbung“ in praxisnahen Settings zu trainieren.

    Mit Hilfe der Kooperationspartner (Bauunternehmung Albert Weil, Offheim; Kunz Hand Werk, Dorndorf; Feig Elektronik, Weilburg; Tetra Pak Produktions GmbH, Limburg; Bundespolizei, Diez) sammelten die Schülerinnen und Schüler in simulierten, realitätsnahen Bewerbungsgesprächen wertvolle Erfahrungen.

    In einem anschließenden Beratungsgespräch gaben die Personalexpertinnen und -experten der Kooperationspartner den Jugendlichen konkrete Tipps, wie sie bei realen Bewerbungen als zukünftige Auszubildende noch besser punkten können.

    Wir danken allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit und sind davon überzeugt, dass diese Veranstaltung einen wichtigen Beitrag dazu geleistet hat, junge Menschen auf ihrem Weg in die Berufswelt zu begleiten und die erste Hürde „Bewerbung“ zu meistern.

  • Friedrich Dessauer Schule glänzt beim Informatik-Biber-Wettbewerb 2023

    Friedrich Dessauer Schule glänzt beim Informatik-Biber-Wettbewerb 2023

    Die Friedrich Dessauer Schule ist stolz darauf, dass 79 Schülerinnen und Schüler am Informatik-Biber-Wettbewerb 2023 teilgenommen haben. Insgesamt nahmen über 2800 Schulen mit mehr als 500.000 Schülerinnen und Schülern teil, wobei die Mädchenquote bei beeindruckenden 45,8 Prozent lag.

    Der Informatik-Biber-Wettbewerb ist eine Gelegenheit für junge Talente, ihr Können und ihre Leidenschaft für Informatik und algorithmisches Denken unter Beweis zu stellen. Unter der fachkundigen Anleitung unserer Lehrkräfte haben unsere Schülerinnen und Schüler ihr Bestes gegeben und herausragende Leistungen erbracht.

    Die Friedrich Dessauer Schule sieht in der Teilnahme am Informatik-Biber-Wettbewerb nicht nur eine Möglichkeit, Wissen zu vertiefen, sondern auch eine Plattform, um die Kreativität und Problemlösungsfähigkeiten unserer Schülerinnen und Schüler zu fördern. Wir sind bestrebt, auch in Zukunft innovative Bildungsinitiativen zu unterstützen, die unsere Schülerinnen und Schüler auf die Herausforderungen der modernen Welt vorbereiten.

  • Erfolgreicher Abschluss in LehrePlus

    Erfolgreicher Abschluss in LehrePlus

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    An der Friedrich-Dessauer-Schule haben vier engagierte Auszubildende die Abschlussprüfung der ausbildungsbegleitenden Abendschule (LehrePlus) bestanden und damit parallel zu ihrer Lehre die schulischen Voraussetzungen für die Fachhochschulreife erfolgreich gemeistert. Die FDS gratuliert ganz herzlich!

    Ab Februar 2024 beginnt der neue Kurs, zu dem sich Kurzentschlossene auch jetzt noch hier anmelden können.

    Auf dem Bild von links nach rechts:

    Frank Donecker, David Smyrek, Meik Hohlwein, Niklas Schupp, Jan-Henrik Müller, Marc-Oliver Alshuth, Dr. Jochen Burggraf

  • Erfolgreicher Ausbildungsjahrgang Elektroniker

    Erfolgreicher Ausbildungsjahrgang Elektroniker

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    Ende Januar 2024 haben Dennis Bunkowski (EKU Großküchentechnik GmbH), Lennart Bunn (MeierGuss Limburg GmbH), Michel Endert (HEUS-Betonwerke GmbH), Nils Hartmann (Herbert Arnold GmbH & Co. KG), Robin Meyer (Hörmann KG), Kaya Schmidt (ThermoTEC Weilburg GmbH & Co. KG), Marc Stähler (Glashütte Limburg) und Dominik Vasilev (Beck + Heun GmbH) ihre Abschlussprüfung als Elektroniker für Betriebstechnik erfolgreich abgeschlossen. Jannik Halm, Timo Hellemann, Adrian Huckwitz (alle Feig Electronic GmbH), Inanc Kaya (Setex GmbH), Dennis Sahl (Glashütte Limburg) und Maximilian Schlitt (MOBA AG) haben ihre Abschlussprüfung als Elektroniker für Geräte und Systeme erfolgreich abgeschlossen. Nikita Ermakov (MeierGuss Limburg GmbH) und Hardi Ebrahimi haben ihre Abschlussprüfungen als Industrieelektriker Betriebstechnik erfolgreich bestanden. Limtronik hat freundlicherweise ihre Ausbildungswerkstatt zur Verfügung gestellt.

    Alle Prüflinge haben ihre IHK-Abschlussprüfung bestanden, einige sogar mit herausragenden Ergebnissen.  Der Beruf des Elektronikers gewinnt aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt zunehmend an Bedeutung. Arbeitsprozesse werden immer mehr automatisiert und digitalisiert, wodurch der Status einer Produktion jederzeit erfasst und analysiert werden kann. Die Anforderungen an die Fachkompetenz von Elektronikern steigen stetig.

    Elektroniker für Geräte und Systeme sowie Elektroniker für Betriebstechnik stehen vor verschiedenen Herausforderungen in ihrem Berufsfeld. Elektroniker müssen sich ständig mit neuen Technologien und Geräten vertraut machen, um in der sich ständig weiterentwickelnden Elektronikbranche auf dem neuesten Stand zu bleiben. Moderne elektronische Geräte und Systeme werden immer komplexer, was eine detaillierte Kenntnis der Funktionsweise und der Interaktion verschiedener Komponenten erfordert. Bei der Installation, Wartung und Reparatur elektronischer Systeme treten oft Fehler auf, die sorgfältige Diagnose und Problemlösung erfordern. Elektroniker müssen bei der Arbeit mit elektrischen Systemen und Geräten stets auf die Sicherheit achten, um Unfälle und Schäden zu vermeiden. In der Betriebstechnik müssen sie oft auf spezifische Kundenanforderungen eingehen und maßgeschneiderte Lösungen entwickeln. In vielen Fällen müssen Elektroniker Aufgaben innerhalb enger Zeitvorgaben erledigen. Insbesondere bei der Instandhaltung von Produktionsanlagen, um Ausfallzeiten zu minimieren. Elektroniker benötigen oft Fachkenntnisse in anderen Bereichen wie Mechanik, Informatik oder Automatisierung, um komplexe Systeme zu verstehen und zu warten. Die Bewältigung dieser Herausforderungen erfordert sowohl technisches Know-how als auch Problemlösungskompetenz.
    Die Absolventen haben jedoch durch ihre duale Ausbildung in ihren Firmen und dem Berufsschulunterricht an der Friedrich-Dessauer-Schule Limburg ein starkes Fundament erhalten.

    Wir wünschen allen Absolventen alles Gute und viel Erfolg in ihrer weiteren beruflichen Karriere.

  • Mikrocontroller gesteuerte LED-Lampe

    Mikrocontroller gesteuerte LED-Lampe

    Die Klasse BG 13 Datenverarbeitungstechnik hat ihr Schulhalbjahr mit beeindruckenden Abschlussprojekten im Fach Steuer- und Regelungstechnik abgeschlossen. Die Schüler haben erfolgreich eine LED-Lampe entwickelt, die mithilfe eines Ultraschallsensors gesteuert wird. Dies ermöglicht es, die Lampe durch die Bewegung der Hand zu aktivieren und den Farbton anzupassen. Einige Schüler haben sogar die Herausforderung angenommen, die Lampe zusätzlich über ein Smartphone zu steuern.

    Für die Umsetzung dieses Projekts haben die Schüler umfangreiche Fähigkeiten entwickelt. Sie mussten nicht nur den Microcontroller (Raspberry Pi Pico) programmieren, sondern auch die Techniken des Lasergravierens für das Acrylglas-Logo und des CNC-Fräsens für den Holzsockel erlernen und anwenden. Diese Erfahrung hat den Schülern nicht nur technisches Wissen vermittelt, sondern auch ihre kreativen und praktischen Fähigkeiten gestärkt.

  • Projekt: Laptops instandsetzen und aufrüsten

    Projekt: Laptops instandsetzen und aufrüsten

    Die Schüler der Friedrich-Dessauer-Schule Limburg engagieren sich aktiv für Umweltfreundlichkeit und soziale Verantwortung, indem sie alte Laptops einer sinnvollen Wiederverwendung zuführen. In einem Projekt, das unter dem überfachlichen Kontext der Umweltfreundlichkeit steht, setzen sie sich mit der Frage auseinander, ob alte Elektronikgeräte Elektroschrott sind oder ob sie für eine Nutzung, insbesondere für sozial benachteiligte Schüler, wieder aufbereitet werden können. Dieser Bericht beleuchtet die Details dieses inspirierenden Projekts.

    Die zunehmende Elektroniknutzung führt zu einem stetigen Anstieg des Elektroschrotts weltweit. Viele alte Geräte landen auf Mülldeponien, obwohl sie oft noch funktionsfähig sind oder mit minimalen Reparaturen wieder einsatzbereit gemacht werden könnten. Gleichzeitig gibt es Schüler, insbesondere aus sozial benachteiligten Familien, die keinen Zugang zu den erforderlichen digitalen Geräten für ihre Bildung haben. Diese Kombination aus Umweltproblematik und sozialer Ungerechtigkeit war der Ausgangspunkt für das Projekt an der Friedrich-Dessauer-Schule Limburg.

    Die Schüler wurden in 3er-Teams eingeteilt und erhielten jeweils mindestens einen alten Laptop, den sie auf seine Einsatzfähigkeit hin überprüfen sollten. Die Aufgabe bestand darin, die Geräte zu reinigen, zu reparieren und gegebenenfalls aufzurüsten, um sicherzustellen, dass sie wieder voll funktionsfähig sind. Dabei wurden sie von ihren Lehrern sowie externen Experten unterstützt, die ihnen bei technischen Fragen zur Seite standen.

    Die Schüler begannen damit, die Laptops gründlich zu reinigen und äußere Schäden zu beheben. Anschließend führten sie eine Diagnose durch, um festzustellen, welche Teile eventuell ausgetauscht oder repariert werden mussten. Viele Schüler lernten dabei grundlegende Reparatur- und Wartungstechniken, die nicht nur für dieses Projekt, sondern auch für ihre persönliche und berufliche Entwicklung von Nutzen sind.

    Nach intensiver Arbeit konnten die meisten Teams ihre Laptops erfolgreich wiederherstellen. Einige Geräte benötigten lediglich kleine Reparaturen, wie den Austausch von defekten Tastaturen oder Bildschirmen, während andere eine umfassendere Überholung benötigten. Am Ende des Projekts waren die meisten Laptops wieder voll funktionsfähig und bereit für eine neue Nutzung.

    Ein wichtiger Aspekt des Projekts war die soziale Verantwortung, die die Schüler übernahmen. Einige der wiederhergestellten Laptops wurden an sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler in der Region gespendet, um sicherzustellen, dass sie Zugang zu digitalen Bildungsmöglichkeiten erhalten. Diese Aktion trug nicht nur zur Verringerung elektronischen Mülls bei, sondern ermöglichte es auch Kindern, die sonst möglicherweise nicht die Möglichkeit gehabt hätten, von den Vorteilen der Technologie zu profitieren.

    Das Projekt an der Friedrich-Dessauer-Schule Limburg zeigt eindrucksvoll, wie Schülerinnen und Schüler durch praktische Projekte einen positiven Beitrag zur Umwelt leisten können, während sie gleichzeitig soziale Verantwortung übernehmen. Die Wiederverwendung alter Laptops ist nicht nur eine umweltfreundliche Alternative zur Entsorgung, sondern bietet auch die Möglichkeit, Bildungschancen für sozial benachteiligte Kinder zu verbessern. Diese Initiative sollte als inspirierendes Beispiel für andere Schulen und Gemeinschaften dienen, die sich für Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit einsetzen möchten.

  • Mini PCs vs. Normal PCs: Effizienzanalyse und Kostenvergleich

    Mini PCs vs. Normal PCs: Effizienzanalyse und Kostenvergleich

    In der letzten IT-Stunde haben wir Mini PCs gegen herkömmliche Desktop-Computer verglichen. Mini PCs nehmen weniger Platz ein, haben aber meist schwächere Hardware und einen geringeren Stromverbrauch, was ihre Energieeffizienz erhöht. Wir haben die Stromkosten pro kWh recherchiert, den Verbrauch von Mini PCs(ca. 15W) und normalen PCs(ca. 130W) ermittelt und die jährlichen Stromkosten verglichen. Ziel war es, den „Break-Even Point“ zu finden, ab dem sich die Investition in einen Mini PC lohnt. Mit Excel haben wir die Kostenunterschiede grafisch als Dashboard dargestellt. Die IT-Stunde gab uns Einblicke in Effizienz und Kostenersparnis von Mini PCs und stärkte unser Verständnis für Kostenvergleiche. Die ökologischen Vorteile des geringeren Stromverbrauchs wurden betont. Insgesamt war die praxisorientierte Herangehensweise und Excel-Nutzung sehr wertvoll, um fundierte Entscheidungen bei der PC-Wahl zu treffen.

  • Exkursion zu Limtronik

    Exkursion zu Limtronik

    Die Klasse 10B BF unternahm am 13.12.2023 eine Exkursion zur Firma Limtronik. Limtronik betreibt deutschlandweit eine der modernsten Fertigungsstätten im Sinne der Industrie 4.0 und hat sich auf das Herstellen elektronischer Baugruppen sowie maßgeschneiderter Systeme spezialisiert. 
    Die Besichtigung startete im firmeninternen Museum mit einer kleinen Zeitreise zum Telefonbau im Jahre 1970.
    Mit Erdungsfersenbänder versehen ging es anschließend in die Produktion, um Wellenlötanlagen, automatische optische Inspektion und auch Handlöten kennenzulernen. In der Lehrwerkstatt durften die Schüler selbst versuchen, Widerstände auf Platinen zu löten und konnten im Gespräch mit Auszubildenen mehr über den Beruf Industrieelektriker, Fachrichtung Geräte und Systeme, erfahren. Vielen Dank an die Firma Limtronik für den spannenden Einblick in dieses Berufsfeld!

  • Projekt – IoT-Klimasensoren zur Cloud-basierten Überwachung

    Projekt – IoT-Klimasensoren zur Cloud-basierten Überwachung

    Im Rahmen des Projekts zur Steigerung der Energieeffizienz an der Friedrich-Dessauer-Schule in Limburg hat Michael Koch, Lehrer im Vorbereitungsdienst mit der Fachoberschule 11B FOS Elektro, acht intelligente IoT-Klimasensoren entwickelt. Diese Sensoren dienen dazu, das Gebäudeklima in Echtzeit zu überwachen und die Daten grafisch im Netz darzustellen. Das Hauptziel dieses Projekts war die Optimierung der Heizkreisläufe in der Schule, um den Energieverbrauch zu reduzieren und gleichzeitig ein optimalesRaumklima für Schüler und Lehrer sicherzustellen.

    Die IoT-Klimasensoren wurden von Michael Koch eigenständig entwickelt und mit den Schülern zusammengebaut und programmiert. Sie bestehen aus den folgenden Hauptkomponenten:
    1. Sensoren: Jeder IoT-Klimasensor ist mit hochpräzisen Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren ausgestattet, die in der Lage sind, Temperatur- und Feuchtemessungen mit hoher Genauigkeit durchzuführen.

    2. Mikrocontroller: Ein Mikrocontroller wurde verwendet, um die Temperatur- und Feuchtigkeitsdaten von den Sensoren zu erfassen und zu verarbeiten. Für diese Zwecke wurden Arduino-Plattformen verwendet.3. IoT-Konnektivität: Die intelligenten Klimasensoren sind mit Wi-Fi-Modulen ausgestattet, die es ermöglichen, die erfassten Daten drahtlos an ein Cloud-basiertes Datenüberwachungssystem zu senden.

    4. Netzstrom oder Batteriebetrieb: Die Klimasensoren können entweder über Netzstrom oder Batterien betrieben werden, um eine kontinuierliche Datenüberwachung sicherzustellen.

    Die IoT-Klimasensoren sind in verschiedenen Heizkreisläufen in der Friedrich-Dessauer-Schule installiert. Sie messen kontinuierlich die Temperatur und die Feuchtigkeit an verschiedenen Stellen im Gebäude. Die gesammelten Daten werden über das WLAN-Netz der Schule an ein Cloud-basiertes Überwachungssystem im Internet gesendet.

    Michael Koch hat eine benutzerfreundliches Dashboardentwickelt. Diese grafische Benutzeroberfläche ermöglicht es, die erfassten Temperatur- und Feuchtigkeitsdaten grafisch darzustellen. Diese Grafiken sind über das Schulnetzwerk zugänglich und ermöglichen es dem Schulpersonal und den Hausmeistern, die Temperatur- und Feuchtigkeitsverläufe in Echtzeit zu verfolgen. Das zentrale Überwachungssystem ermöglicht eine Cloud-basierte Analyse der erfassten Klimadaten zur Optimierung der Energieeffizienz an der Friedrich-Dessauer-Schule. Aus der Analyse werden direkte Anweisungen zur effizienterenSteuerung der Heizungsanlagen der Schule abgeleitet.

    1. Energieeffizienz: Durch die Echtzeitüberwachung desGebäudeklimas können Heizungsprobleme schnell erkannt und behoben werden, was zu einer Reduzierung des Energieverbrauchs führt.
    2. Komfort: Die Verbesserung der Temperaturkontrolle trägt dazu bei, dass die Schüler und Lehrer in einem angenehmen und produktiven Umfeld lernen und arbeiten können.
    3. Kostenersparnis: Die optimierte Heizungssteuerung führt zu Kosteneinsparungen bei den Energiekosten der Schule.

    Michael Koch und seine Klasse haben mit ihrem Projekt zur Entwicklung von IoT-Klimasensoren einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Energieeffizienz und des Komforts in der Friedrich-Dessauer-Schule in Limburg geleistet. Die Sensoren ermöglichen eine präzise Überwachung desGebäudeklimas und die grafische Darstellung der Daten, was eine effektive Heizungssteuerung ermöglicht. Dieses Projekt zeigt das Potenzial von IoT-Technologien für den effizienten Betrieb von Gebäudetechnik wie Heizung, Lüftung und Klimaanlagen und zur Reduzierung des Energieverbrauchs.

  • Projektbericht: Berufliches Gymnasium BG11 Elektrotechnik

    Projektbericht: Berufliches Gymnasium BG11 Elektrotechnik

    Projektarbeit BG 11 – Elektrotechnik

    Im Rahmen unserer Projektarbeit am beruflichen Gymnasium, BG11 Elektrotechnik, haben wir uns mit zwei spannenden Projektarbeiten beschäftigt: Die Erste umfasste die Programmierung eines kollaborierenden Robotertyps, um Pucks, mithilfe einer kameragestützten Qualitätskontrolle zu sortieren. Das zweite Projekt beinhaltete die Programmierung von zwei Robotern, um den Vorgang der Bedienung einer Buttonpresse zu automatisieren.

    Projekt 1: Roboterzelle UR3 zum Sortieren von Steinen

    Zielsetzung:

    Das Ziel dieses Projekts war es, einen Programmablauf zu entwickeln, der es ermöglicht, Pucks nach verschiedenen Kriterien zu sortieren. Hierbei sollten wir nicht nur die Programmierung des Roboters übernehmen, sondern auch die Auswahl der Sensoren und die Entwicklung eines effizienten Algorithmus zur Steinidentifikation.

    Umsetzung:

    Zu Beginn des Projekts haben wir uns intensiv mit der Funktionsweise des UR3 Roboters vertraut gemacht und uns mit den Grundlagen der Robotik auseinandergesetzt. Anschließend haben wir die verschiedenen Sensoren untersucht, die zur Steinidentifikation verwendet werden könnten, wie beispielsweise Kameras oder Lichtschranken. Nach gründlicher Evaluierung haben wir uns für eine Kombination aus Kameras und Reflexlichttaster entschieden.

    Der nächste Schritt bestand darin, die Programmierung des Roboters vorzunehmen. Wir haben verschiedene Bewegungsarten verwendet , um die Bewegungen und Aktionen des Roboters zu steuern. Es war wichtig, dass der Roboter präzise und effizient arbeitet, um eine hohe Sortiergeschwindigkeit zu gewährleisten. Dazu wurden anschließend die Bewegungen und Wegpunkte optimiert.

    Ergebnisse:

    Nach Einbau und Verdrahtung einer Lichtschranke, Referenzbilderstellung mit Blobbereich  und Optimierungen konnten wir erfolgreich eine funktionierende Roboterzelle entwickeln. Der Robbi ist nun in der Lage, die Pucks zuverlässig nach ihren vorgegebenen Kriterien (Bohrung) zu sortieren. Wir haben verschiedene Tests durchgeführt, um die Genauigkeit und Effizienz des Systems zu überprüfen, und waren mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Unsere Roboterzelle erwies sich als zuverlässig und präzise.

    Projekt 2: Automatisierte Buttonpresse

    Zielsetzung:

    Das Ziel dieses Projekts war es, eine Buttonpresse mit zwei kollaborativen Robotern aus dem Hause UniversalRobots (UR) zu bedienen. Die Buttonpresse sollte in der Lage sein, Buttons für verschiedene Anlässe herzustellen. Unsere Aufgabe bestand darin, einen Programmablauf zu entwickeln, eine Kommunikation zwischen den beiden Robotern zu gewährleisten und einen sauberen Pressvorgang der Maschine durchzuführen.

    Umsetzung:

    Wir begannen das Projekt, indem wir die Anforderungen an die Buttonpresse analysierten und uns mit verschiedenen Designkonzepten auseinandersetzten. Hier mussten zunächst mehrere 3D-Druckteile angefertigt werden, um die benötigten Gegenstände wiederholgenau aufnehmen zu  können.

    Herausfordernd war, dass man sich zunächst in die Handhabung des Vakuumgreifers eingearbeitet werden musste, um den Unterdruck entsprechend einzustellen. Weiterhin musste die Kraft des UR5 zielgerichtet für den Pressvorgang ermittelt werden.

    Ergebnisse:

    Es konnte der Pressvorgang für einen Buttontyp realisiert werden. Weiter lässt sich mit wenigen Handgriffen der Aufbau für andere Typen umrüsten.

    Die Button können jetzt in Serie gehen.