Kategorie: Elektrotechnik

  • Projektarbeit der Elektroniker für Betriebstechnik, 4. Abj.

    Projektarbeit der Elektroniker für Betriebstechnik, 4. Abj.

    In einer zunehmend digitalisierten und vernetzten Welt spielt die Automatisierung eine Schlüsselrolle. Ein zentrales Thema in der Industrie 4.0 ist die Integration von Robotern in intelligente Fertigungsanlagen. Damit setzte sich unser 4. Ausbildungsjahr der angehenden Elektroniker für Betriebstechnik intensiv im Rahmen ihres Abschlussprojektes auseinander.

    Ziel der Projektarbeit war es, die Effizienz, Flexibilität und Produktivität der Produktionsprozesse zu steigern, während gleichzeitig die Kosten und der Ressourcenverbrauch reduziert werden sollten.

    Das Projekt konzentrierte sich auf die Implementierung kollaborativer Roboter („Cobots“) in eine bestehende Industrie-4.0-Anlage und zusätzliche Absicherung des Arbeitsbereiches durch einen Laserscanner. Diese Roboter sollten Aufgaben wie Montage und Materialhandling eines Hand-Arbeitsplatzes übernehmen bzw. diesen ersetzen. Besonderes Augenmerk lag auf der nahtlosen Kommunikation zwischen den Robotern, Scanner und der zentralen Steuerungseinheit. Weiterhin sollte ein neu angeschafftes HMI („Human Machine Interface“) an einer Beispielanlage eigenständig in Betrieb genommen werden und für die Integration in die Anlage vorbereitet werden.

    Die angehenden Elektroniker für Betriebstechnik der 13bEL erfüllten diese Projektarbeit, trotz Vorbereitung auf Ihre Abschlussprüfung im Dezember, beispielhaft und zeigten Engagement, Können, Verantwortung und Teamgeist. Beste Voraussetzungen also für ihr kommendes Berufsleben.

    Wir wünschen den (noch) Auszubildenden viel Erfolg bei Ihrer Abschlussprüfung und alles Gute auf ihrem weiteren Lebensweg.

  • Chinesische Delegation zu Besuch an der FDS

    Chinesische Delegation zu Besuch an der FDS

    Am 14.11.2024 besuchte eine Delegation chinesischer Berufsschullehrerinnen und Berufsschullehrer das Technologiezentrum der Friedrich-Dessauer-Schule in Limburg, um sich über moderne Ausbildungsansätze und innovative Technologien zu informieren. Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Lernfabrik 4.0, die als Vorzeigemodell für praxisorientierte Ausbildung in der Industrie 4.0 gilt.

    Die Delegation wurde von der Schulleitung und den Fachkräften der Friedrich-Dessauer-Schule herzlich empfangen. Zu Beginn des Programms stellte die Schulleitung das Konzept und die Bedeutung der Lernfabrik 4.0 vor. Dabei wurde deutlich, wie diese digitale Lernumgebung modernste Technologien wie Automatisierung, Robotik, künstliche Intelligenz und das Internet of Things (IoT) in die berufliche Bildung integriert. Besonders hervorgehoben wurde die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis sowie die Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen, die dazu beiträgt, Lernende und Auszubildende optimal auf die Anforderungen der digitalisierten Arbeitswelt vorzubereiten.

    Im Rahmen einer detaillierten Führung hatten die Gäste anschließend die Gelegenheit, die Lernfabrik 4.0 in Aktion zu erleben. Verschiedene Stationen und Anwendungen wurden vorgeführt, darunter vollautomatisierte Produktionsanlagen, die moderne Produktionsprozesse mit Hilfe von Robotik und digitaler Steuerung veranschaulichten. Ebenso wurden digitale Simulationen und Prozesssteuerungssysteme gezeigt, die es ermöglichen, Prozesse in Echtzeit zu überwachen und zu optimieren. Besonders beeindruckend war die Demonstration von IoT-Anwendungen und vernetzten Geräten, die eigenständig Diagnosen durchführen und Wartungszyklen effizient steuern. Dabei erklärten die Fachlehrer der Friedrich-Dessauer-Schule, wie Auszubildende aktiv in die Arbeit mit diesen Technologien eingebunden werden, und betonten die Bedeutung von Teamarbeit und Problemlösungskompetenz für die Ausbildung.

    Im Anschluss an die Demonstration fand ein intensiver Austausch zwischen den chinesischen Gästen und den Lehrkräften der Schule statt. Die Delegation zeigte großes Interesse an den didaktischen Ansätzen und der technischen Ausstattung der Lernfabrik. Besonders die praxisnahe Ausbildung und die starke Verbindung zur Industrie wurden als vorbildlich hervorgehoben. Gleichzeitig berichteten die Gäste von den Entwicklungen und Herausforderungen in der beruflichen Bildung in China und diskutierten Möglichkeiten, die Konzepte der Lernfabrik 4.0 in ihre eigenen Bildungseinrichtungen zu integrieren.

    Der Besuch im Technologiezentrum der Friedrich-Dessauer-Schule erwies sich insgesamt als voller Erfolg. Die Präsentation der Lernfabrik 4.0 bot nicht nur wertvolle Einblicke in innovative Bildungsansätze, sondern diente auch als Plattform für den internationalen Austausch von Ideen und Erfahrungen im Bereich der beruflichen Bildung. Beide Seiten profitierten von dieser Begegnung und konnten neue Impulse für die Weiterentwicklung der Ausbildung im Zeitalter der Industrie 4.0 mitnehmen.

  • Besuch des Justus-Liebig-Universität an der FDS

    Besuch des Justus-Liebig-Universität an der FDS

    Am 5. November 2024 besuchte ein Seminar der Fachdidaktik der Justus-Liebig-Universität Gießen die Friedrich-Dessauer-Schule in Limburg. Der Besuch begann mit einer Begrüßung und einem Austausch mit dem Schulleiter Herrn Laux, der den Teilnehmenden spannende Einblicke in die technischen Möglichkeiten und die praxisnahe Ausbildung an der Schule ermöglichte.

    Im Technologiezentrum der Schule erhielten die Gäste Einführungen in moderne Einrichtungen wie das Hochregallager, kollaborative Robotik und die Lernfabrik „Connected FACTORY“ von ELABO.

    Ein Austausch mit einer Lehrkraft im Vorbereitungsdienst bot den Studierenden die Möglichkeit, persönliche Eindrücke aus dem Schulalltag zu erhalten und offene Fragen zu klären. Der Besuch endete mit einer abschließenden Feedbackrunde, die das gegenseitige Interesse und den fachlichen Austausch zwischen Schule und Universität unterstrich.

  • Projekt – Smart Guitars Berufliches Gymnasium, Jahrgangsstufe 12

    Projekt – Smart Guitars Berufliches Gymnasium, Jahrgangsstufe 12

    Im Elektronikkurs der Jahrgangsstufe 12 des Beruflichen Gymnasiums haben die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Michael Koch, Lehrer im Vorbereitungsdienst an der Friedrich-Dessauer-Schule in Limburg, ein innovatives Projekt zum Thema „Smart Guitars“ realisiert. Im Rahmen dieses Projekts wurden zwei E-Gitarren und eine E-Bassgitarre zusammengebaut und mit zusätzlichen Elektronikkomponenten erweitert.

    Projektziele und Inhalte

    Das Projekt verfolgte das Ziel, die gelernten Themen aus dem Bereich Elektronik praktisch anzuwenden. Die behandelten Themen umfassten:

    Signalverarbeitung mit Mikrocontroller
    Mikrocontroller/Arduino
    Analog-Digital-Umsetzer (ADC) und Digital-Analog-Umsetzer (DAC)
    Operationsverstärker (OpAmps)

    Im Verlauf des Projekts setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit folgenden Inhalten auseinander:

    1. Funktionen von E-Gitarre und Bassgitarre kennenlernen:
    o Visualisierung der Analogsignale der Tonabnehmer mithilfe eines Oszilloskops.
    o Untersuchung der Toneigenschaften anhand der elektrischen Analogsignale (Frequenz und Amplitude).
    2. Erweiterung der Gitarrenfunktionen mit Mikrocontroller:
    o Ermittlung von Frequenzbereichen zur Festlegung von Abtastfrequenzen durch einen Mikrocontroller.
    o Integration von Lichteffekten.
    o Einbringen eigener Ideen durch die Schülerinnen und Schüler.

    Ergebnisse und Prototypen

    Die Schülerinnen und Schüler haben in Teams verschiedene innovative Lösungen entwickelt:

    1. Energieautarker Gitarrenverstärker
    o Entwicklung eines Prototyps bestehend aus einer Operationsverstärkerschaltung, Lautsprecher und Energieversorgungseinheit.
    o Das System ist vollständig an der Gitarre angebracht und soll in Zusammenarbeit mit der Holzabteilung in den Gitarrenkorpus integriert werden.
    2. Multiplexerbasierte Elektronikeinheit ersetzt Pickup-Wahlschalter
    o Der Wahlschalter der Gitarre wurde durch eine Mikrocontroller-gesteuerte Multiplexer-Einheit ersetzt.
    o Der Wahlmodus wird durch ein Leuchtband visualisiert.
    3. Mikrocontroller-gesteuerte digitale LED-Bänder
    o Ein Mikrocontroller-gesteuertes Lichtband am Gitarrenhals ermöglicht verschiedene Lichtszenen.
    o Die Auswahl des Lichtmodus erfolgt über ein User-Endgerät.
    o Das Embedded System soll in einem nächsten Schritt in den Gitarrenhals eingebettet werden.

    Die Arbeit an diesem Projekt ermöglichte es den Schülerinnen und Schülern, ihre Kenntnisse in der Elektronik praktisch anzuwenden und kreative Lösungen zu entwickeln, die sowohl funktional als auch ästhetisch ansprechend sind. Das Projekt „Smart Guitars“ zeigt eindrucksvoll, wie theoretisches Wissen in die Praxis umgesetzt werden kann und welche innovativen Ideen daraus entstehen können.

  • „LCN-Projekt“ der 12B FO

    „LCN-Projekt“ der 12B FO

    Im Rahmen des Unterrichts der Klasse 12B Fachoberschule (FO) mit dem Schwerpunkt Elektrotechnik, fand unter der Leitung von Oliver Koch ein spannendes Projekt statt: das Kennenlernen und Arbeiten mit dem LCN-System“. Dieses System, das für die Steuerung der Haustechnik eingesetzt wird, bot den Schülern die Gelegenheit, praxisnahe Erfahrungen zu sammeln.

    Zu Beginn des Projekts lag der Fokus auf dem Kennenlernen des Systems sowie der gründlichen Projektplanung. Die Schüler mussten sich zunächst mit der LCN-Pro Softwarevertraut machen und die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten erkunden. Ein weiterer Schwerpunkt war das Verständnis der im Koffer enthaltenen und im System verwendeten Bauteile.

    Ein wichtiger Aspekt des Projekts war auch die Erstellung einer umfassenden Projektdokumentation. Hierzu wurde der MS-Planer eingesetzt, um eine strukturierte und detaillierte Dokumentation sicherzustellen.

    Das Hauptziel des Projektes bestand darin, die Schüler in die Lage zu versetzen, sicher mit dem LCN-Systemumzugehen, eine präzise Projektdokumentation zu erstellen und ein Handout zu entwickeln. Dieses Handout soll zukünftigen Schülern den Einstieg in das Arbeiten mit dem LCN-Systemerleichtern und als wertvolle Lernhilfe dienen.

    Die Schüler haben somit im Themenfeld 12.4 Projektmanagementnicht nur theoretisches Wissen erworben, sondern auch wichtige Kompetenzen in der Projektplanung und -dokumentation entwickelt und praktisch umgesetzt.

  • Umstellung der Lernfabrik 4.0 auf Farbauswahl

    Umstellung der Lernfabrik 4.0 auf Farbauswahl

    Im Rahmen des Projektes „Lernfabrik 4.0“ an der Friedrich-Dessauer-Schule in Limburg hat Oliver Koch zusammen mit der Fachoberschule 12B FOS-Elektro unsere Modellanlage „Lernfabrik 4.0“ weiterentwickelt. Das Projekt umfasste zwei Hauptbereiche: eine Kameraüberwachung der Lernfabrik 4.0″ und eine Umprogrammierung zur besseren Bedienbarkeit.

    Ausgangspunkt des Projekts war ein Problem, mit dem Herr Koch auf Messen häufig konfrontiert wurde. Er konnte die Anlage zwar von überall starten, aber den Prozess bisher nicht anschaulich darstellen. Die Anforderungen an das Projekt bestanden darin, die Anlage von überall einsehen zu können und ein Gesamtbild mit allen Kameras zu erhalten.

    Für die Kameraüberwachung der Anlage wurde ein WLAN-Kamerasystem mit App-Steuerung eingesetzt. Bei den Kameras handelt es sich um eine Komplettlösung der Firma Reolink. Fünf Kameras wurden so platziert, dass alle wichtigen Teile des Prozesses permanent angezeigt werden. Um einen Gesamtüberblick zu generieren, wurde zusätzlich eine Kamera an der Decke angebracht, die eine komplette Draufsicht bietet. Die Zusammenführung der Kamerabilder erfolgt in der Reolink-Applikation.

    Im zweiten Teil des Projekts wurde die „Lernfabrik 4.0“ zur besseren Veranschaulichung umprogrammiert. Diese Anlage soll das Mischen von Farben demonstrieren. Anstelle von Farben werden jedoch Farbkugeln (rot, blau und grün) verwendet, die nach der subtraktiven Farbmischung die gemischte Farbe darstellen. Bisher wurde die Anzahl der jeweiligen Farbkugeln manuell eingegeben, was die Farbmischung nicht besonders gut veranschaulichte. Im Rahmen dieses Projektes wurde die Farbauswahl um eine Auswahlmöglichkeit für fertig gemischte Farben erweitert, die die Anzahl der Farbkugeln vorgibt. Für diese Neuprogrammierung besuchte die Klasse mit ihren Fachlehrern Herrn Koch und Herrn Grasso eine Schulung zum „TIA-Portal“, der Programmiersoftware von Siemens.

  • Upcycling und Nachhaltigkeit in der BFS-Elektrotechnik

    Upcycling und Nachhaltigkeit in der BFS-Elektrotechnik

    Im Rahmen von zwei parallel verlaufenden Abschlussprojekten im fachpraktischen Unterricht konnten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11 ihre erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten unter Beweis stellen.

    Es wurden sieben ausgemusterte Ausbildungsboards mit Kompaktsteuerungen der neusten Gerätegeneration ausgestattet, verdrahtet, programmiert und in Betrieb genommen. Mit diesen neuen Lernträgern ist es nun möglich, schulformübergreifend analoge Eingangssignale z.B. zur Prüfungsvorbereitung in einem Netzwerk bereit zu stellen und zu verarbeiten. Ersparnis gegenüber Neuanschaffung: ca. 5000,-€ (!!)

    Weiterhin wurde eine zeitgeführte Ladestation für Laptops entwickelt, programmiert, montiert und in Betrieb genommen. Hierdurch wird überflüssiger Energieverbrauch und vorzeitiger Akkuverschleiß auf ein Mindestmaß reduziert.

    Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern viel Glück und Erfolg auf ihrem weiteren Lebensweg!

  • Ein Blick in die Zukunft – Leben im Jahr 2050

    Ein Blick in die Zukunft – Leben im Jahr 2050

    Besuch der Fachoberschulklasse 12B FO-Elektrotechnik der Friedrich-Dessauer-Schule Limburg im Deutschen Museum Nürnberg

    Am 29. Mai 2024 machte sich die Fachoberschulklasse 12B FO der Friedrich-Dessauer-Schule Limburg auf den Weg ins Deutsche Museum Nürnberg. Das zentrale Thema des Besuchs lautete: „Wie werden wir im Jahr 2050 leben?“ Die Schüler wurden eingeladen, sich auf eine spannende Zeitreise zu begeben und Einblicke in mögliche Zukunftsszenarien zu gewinnen. Die Klasse wurde durch die interaktive Ausstellung „Zukunftsleben“ geführt, die verschiedene Aspekte des Lebens im Jahr 2050 beleuchtete. Besonders spannend waren die Bereiche, die sich mit den Themen Wohnen, Mobilität und Gesundheit beschäftigten. Die Schüler konnten Modelle von energieeffizienten und nachhaltigen Wohngebäuden bestaunen, die mit modernster Technologie ausgestattet sind. Smarte Häuser, die sich den Bedürfnissen ihrer Bewohner anpassen, waren ein zentrales Thema. Insbesondere die Integration von erneuerbaren Energien und autonomer Haustechnik wurde intensiv diskutiert. Ein weiteres Highlight war die Sektion über die Mobilität der Zukunft. Hier erfuhren die Schüler, wie autonome Fahrzeuge, Hyperloop-Systeme und umweltfreundliche Transportmittel unsere Fortbewegung revolutionieren könnten. Die Visionen eines vernetzten und CO2-neutralen Verkehrsnetzes stießen auf großes Interesse und führten zu angeregten Diskussionen über die Umsetzbarkeit solcher Ideen.

    Die Ausstellung widmete sich auch der Zukunft der Gesundheit und Medizin. Die Klasse konnte innovative Technologien wie personalisierte Medizin, biotechnologische Fortschritte und Roboterchirurgie kennenlernen. Ein besonderes Augenmerk lag auf den Möglichkeiten der Prävention und der Verlängerung der Lebensspanne durch modernste medizinische Verfahren.

    Der Besuch im Deutschen Museum Nürnberg hinterließ einen bleibenden Eindruck bei der Klasse 12B FO. Die Schüler waren fasziniert von den zahlreichen Möglichkeiten, die die Zukunft bereithalten könnte.

    Die Exkursion bot den Schülern eine einzigartige Möglichkeit, einen Blick in die Zukunft zu werfen und sich mit den Herausforderungen und Chancen des kommenden Jahrzehnts auseinanderzusetzen. Der Besuch im Deutschen Museum Nürnberg wird den Schülern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben und hat ihnen gezeigt, dass die Zukunft nicht nur Herausforderungen, sondern auch spannende Möglichkeiten für uns alle bereithält.

  • Besuch ETS-Didactic – Seminar TIA-Portal

    Besuch ETS-Didactic – Seminar TIA-Portal

    Am Dienstag, den 28.05.2024, unternahm die Klasse 12 B FO zusammen mit ihren Fachlehrern Herrn Koch und Herrn Grasso eine Exkursion zum LehrmittelherstellerETS Didaktik in Kinding. Ziel der Exkursion war eine Schulung zum TIA-Portal, einer Programmieroberfläche der Firma Siemens zur Anlagenprogrammierung.

    Anhand eines Transferbandes wurde den Schülern die Verknüpfung von SPS und HMI in der Software demonstriert. Anschließend konnten die Schüler das Band in der SPS programmieren und die Anzeige des Bandes mit Geschwindigkeitsregelung auf dem HMI visualisieren.

    Das Projektmanagement und die Projektstruktur wurden erklärt sowie die grundlegenden Aspekte der SPS-Programmierung, einschließlich der verschiedenen Programmiersprachen wie KOP, FUP und AWL. Die praktische Übung vertiefte die Programmierung der Simulation des Transferbandes, das von zwei induktiven Endschaltern gesteuert wird und dessen Geschwindigkeit über einen Schieberegler am HMI geregelt wird. Die Schulung war erfolgreich und die Teilnehmer konnten die gestellten Aufgaben zufriedenstellend lösen. Sie erhielten ein grundlegendes Verständnis für die Nutzung des TIA-Portals, erlernten die Grundlagen der SPS-Programmierung und die Integration von HMI zur Visualisierung und Steuerung von Prozessen. Diese Schulung legte einen soliden Grundstein für weiterführende Themen in der komplexen „Siemens Welt“. Der Tag bei ETS-Didaktik war für Schüler und Lehrer sehr informativ.

    Wir möchten uns ganz herzlich bei ETS-Didaktik für diese besondere Möglichkeit und die tolle Gastfreundschaft bedanken.

  • Girls´Day 2024 @ Friedrich-Dessauer-Schule

    Girls´Day 2024 @ Friedrich-Dessauer-Schule

    Beim diesjährigen Girls‘ Day konnten 13 Schülerinnen an der Friedrich-Dessauer-Schule erste praktische Erfahrungen in den folgenden Ausbildungsberufen sammeln:
    •    Elektronikerin für Energie- und Gebäudetechnik
    •    Industriemechanikerin
    •    Programmiererin

    Auszubildende des dritten Lehrjahres gaben den Teilnehmerinnen einen Einblick in den Ausbildungsberuf der Elektronikerin für Energie- und Gebäudetechnik. Hier ging es um die Verkabelung von Steckdosen und Lichtschaltern sowie dem fachgerechten Durchmessen der Schaltung.
    Gemäß der Ausbildung zur Industriemechanikerin konnten die Schülerinnen beim virtuellen Schweißen mit einer AR-Brille das gefahrlose Fügen von Stahlbauteilen austesten.
    Im „FabLab“ der Friedrich-Dessauer-Schule konstruierten die Teilnehmerinnen dann mit der Online-Software „TinkerCAD“ Bauteile, die sie im Anschluss mit den 3D-Druckern der Schule ausdruckten und mit nach Hause nehmen konnten.
    Besonders motiviert gingen die Schülerinnen bei der Programmierung des humanoiden Roboters „Pepper“ vor, um einen Einblick in den Ausbildungsberuf der Programmiererin zu bekommen.