Autor: Oliver Koch

  • Besuch der Studienberatung der THM an der FDS

    Besuch der Studienberatung der THM an der FDS

    Am Dienstag, den 17. Januar 2023, hatten die Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule, der höheren Berufsfachschule sowie des beruflichen Gymnasiums die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Vortrags der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) über ein Studium zu informieren.

    Diese Studienberatung beinhaltete allgemeine Informationen wie das Studienangebot, Bewerbungsfristen, BAföG, Studienkosten, Stundenplan, Wohnen und der Hochschulalltag an der THM.

    Zusätzlich brachte die THM mehrere Studentinnen und Studenten mit an die Friedrich-Dessauer-Schule, die direkt aus dem Studienalltag berichten konnten und den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort standen.

  • Öffnungszeiten

    Öffnungszeiten

    Während der Weihnachtsferien vom 22. Dezember 2022 bis 6. Januar 2023 ist die Schule geschlossen.
    Die Friedrich-Dessauer-Schule möchte sich, bis zum Schulbeginn im neuen Jahr, bei Ihnen verabschieden.

    In Dankbarkeit blicken wir auf ein bewegtes, erfolgreiches Jahr 2022 zurück und unser Blick ist nun voller Erwartung und Zuversicht auf das neue Jahr 2023 gerichtet.

    Die Friedrich-Dessauer-Schule bedankt sich herzlich bei ihren Partnern, Schülern und Eltern, die durch eine gelungene Zusammenarbeit vieles mit uns zusammen anstoßen und bewegen konnten im vergangenen Jahr. Wir freuen uns mit Ihnen auf ein neues Jahr voller Kreativität und Energie, um unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen.

    Besonders wünschen wir Ihnen Gesundheit, Zufriedenheit und Zeit mit Ihren Familien und Freunden. Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachten und einen schönen Jahresbeginn.

  • Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum …

    Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum …

    Nachdem die Schülerinnen und Schüler der Reha-Berufsschulklasse der Lebenshilfe im letzten Schuljahr kleine Weihnachtsbäume aus Holz gestaltet haben, ging es in diesem Jahr mit der Unterstützung von Herrn Kingen an den Bau eines großen Weihnachtsbaumes.
    Bei den verschiedenen Arbeitsschritten wie Abrunden, Schleifen, Anzeichnen und dem Bohren von Löchern konnten alle Schülerinnen und Schüler ihren Teil zum Bau des Baumes beitragen. Bei der anschließenden Herstellung des Weihnachtsbaumschmucks gestaltete die Klasse den Schmuck individuell, sodass der Weihnachtsbaum die unterschiedlichsten Motive trägt.
    Durch Teamwork, Sorgfalt und viel Spaß konnte so ein Baum errichtet werden, der nun die Friedrich-Dessauer-Schule durch die Adventszeit begleitet.

     

  • Bewerbungstraining mit „Pepper“

    Bewerbungstraining mit „Pepper“

    Humanoider Roboter „Pepper“ unterstützt Lehrkräfte an der FDS

    Wie die Künstliche Intelligenz ist die Robotik eine Schlüsseltechnologie. Es ist davon auszugehen, dass diese sämtliche Bereiche des täglichen Lebens und der Wirtschaft revolutionieren wird.
    So wird lt. Arbeitsmarktstudien (bekannt ist hier v.a. die Frey/Osborne- und die Delphi-Studie) davon ausgegangen, dass die Robotik in Kombination mit Künstlicher Intelligenz, Big Data und auch Virtual/Augmente Reality viele Arbeitsplätze in den kommenden Jahren stark verändern wird.

    Robotik findet sich bereits seit vielen Jahren in einigen Schulen im Einsatz, sie beschränkt sich jedoch oftmals auf prozessorientierte Robotertechnik oder auf den Einsatz von Lego-Robotern. Die FDS versucht als technische Schule den o.a. Wandel zu begleiten und den Schülerinnen und Schülern im praxisorientierten Unterricht die neuesten Standards im Bereich Robotik, Steuerungstechnik sowie intelligenter Gebäudesystem- und Energietechnik zu vermitteln.
    Versuche, Roboter auch abseits der technischen Fachbereiche zur Vermittlung von Lerninhalten zu nutzen, sind bislang eher selten. Die FDS versucht dies mit dem Einsatz von humanoiden Robotern wie Pepper und Nao zu ändern. So assistiert Pepper seit kurzem regelmäßig im Unterricht. Mit ihrer Hilfe werden Vorstellungsgespräche in Klassen, deren Schülerinnen und Schülern sich bald ihren ersten Vorstellungsgesprächen stellen müssen, simuliert und anschließend ausgewertet. Auch den Schüchternsten in der Klasse bietet sich durch Pepper eine Möglichkeit, ein Bewerbungsgespräch ganz ohne Beobachtung von Mitschülern oder Lehrern zu erfahren und zu üben. Somit werden unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Berufsvorbereitung bestens bei ihrem Bewerbungsprozess unterstützt.
    Hier lässt sich eindeutig feststellen, dass dieser Einsatz und die Beschäftigung mit humanoiden (also menschenähnlichen) Robotern im Unterricht eine Kompetenzerweiterung, eine hohe Motivation und sehr viel Spaß und Begeisterung bei den Schülerinnen und Schülern bewirkt.
  • Fit für die Zukunft

    Fit für die Zukunft

    Friedrich Dessauer Schule erhält Pkw-Brennstoffzelle

    Wasserstoff wird in Zukunft als Energieträger im Straßenverkehr immer wichtiger

    Die Freude steht Abteilungsleiter Oliver Koch buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Grund hierfür ist die Übergabe einer hochmodernen Brennstoffzelle durch das Autohaus Ludwig in Limburg. „Damit haben wir die ideale Ergänzung im Bereich Elektromobilität“, so Koch, der damit auf das schuleigene Hochvoltfahrzeug anspielt.

    Berthold Ludwig, Geschäftsführer des Autohauses Ludwig, pflichtet Koch bei: „Anders, wie häufig angenommen, verbrennen mit Wasserstoff betriebene Fahrzeuge diesen nicht in einem Verbrennungsmotor, sondern seine Energie wird in einer Brennstoffzelle in elektrische Energie umgewandelt. Damit wird dann ein Elektromotor angetrieben. Umweltschädliche Abgase entstehen dabei nicht, sondern nur Wasserdampf.“ Darüber hinaus weist Ludwig aber noch auf weitere Vorteile hin. „Unser Hyundai Nexo lässt sich in kürzester Zeit problemlos auftanken und hat eine Reichweite von 540 km. Der Verbrauch beträgt dabei nur 1,2 Kilo Wasserstoff auf 100 km“.

    Mit der gespendeten Brennstoffzelle liegt man voll im Trend. So sieht die Nationale Wasserstoffstrategie der Bundesregierung zum Erreichen der Klimaschutzziele bis 2030 im Zeitraum von 2016 bis 2026 ein Fördervolumen von bis zu 1,4 Mrd. Euro vor.
    Dass es nun sogar noch schneller gehen könnte, deutet die aktuelle Reise von Wirtschaftsminister Robert Habeck(Grüne) an, zurzeit auf Mission „Grüner Wasserstoff“ in Namibia und Südafrika unterwegs.

    Für Koch zeichnete sich dieser Weg schon länger ab. „Unsere Schule besitzt seit zwei Jahren eine schuleigene Solaranlage, auch für Unterrichtszwecke. Mit 18 kW Spitzenleistung ist es dabei möglich, die Standby-Leistung des Schulgebäudes nahezu vollständig abzudecken.“, so Koch, der bei Planung und Bau der Solaranlage selbst Hand anlegte.

    Das nächste Projekt kündigt sich auch schon an: Ab nächstem Jahr soll ein zusätzliches Windrad auf dem Schulgeländeelektrische Energie erzeugen.

    „Ideal wäre es“, so Koch, „wenn wir mit unseren Möglichkeiten grünen Wasserstoff vor Ort erzeugen könnten.“

    Aber dies sind dann wirklich noch Zukunftsträume.


    V. l. n. r.: Berthold Ludwig, Geschäftsführer des gleichnamigen Limburger Autohauses übergibt die Brennstoffzelle an Berufsschullehrer Frank Donecker und Abteilungsleiter Oliver Koch. Mit dabei der Initiator der Brennstoffzellenspende Kfz-Meister und Serviceberater Christopher Rosenthal.

    Spitzentechnologie zum Anfassen – Die gespendete Brennstoffzelle wird den Unterricht bereichern.

    Quellen:

    https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/marken-modelle/hyundai/hyundai-nexo/

    https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Publikationen/Energie/die-nationale-wasserstoffstrategie.pdf?__blob=publicationFile

     

  • Die gute Form – Ausstellungsbesuch

    Die gute Form – Ausstellungsbesuch

    Am Donnerstag, den 17. November besuchte das dritte Lehrjahr des Schreinerhandwerks die Ausstellung „Die gute Form“. Im Mathematikum Gießen konnten wir 19 Gesellenstücke unter fachkundiger Erläuterungen ansehen. Die Auszubildenden konnten hier Eindrücke sammeln, sich fachlich kritisch mit den gezeigten Möbelstücken auseinandersetzen und können dies in die anstehenden Entwürfe und die Fertigungsplanung der eigenen Gesellenstücke mit einfließen lassen.

  • Projektarbeit „Bäume pflanzen leicht gemacht“

    Projektarbeit „Bäume pflanzen leicht gemacht“

    Die Schüler der Fachoberschulklasse 12A FOS Maschinenbau hatten von ihrem Lehrer den Auftrag bekommen, eine Lösung zu finden, wie Kundinnen und Kunden im Internet ein Produkt bestellen können, mit dem sie ohne Vorkenntnisse möglichst leicht einen sogenannten „Tiny Forest“ pflanzen können. Tiny Forests sind Mischwälder auf einer kleinen Fläche mit dichter Bewachsung, die meist im urbanen Raum angelegt werden.

    Die Vorgabe an die Schüler war, sich kreative Ideen auszudenken, um auf einer Fläche von 10 x 20 Meter verschiedene Baumarten (Eichen, Kastanien, Buchen, Walnussbäume usw.) anwenderfreundlich wachsen zu lassen. Die Materialien des Endproduktes mussten kompostierbar sein.

    Die Produktidee sollte entweder durch Handskizzen oder 3D-Modelle mit der CAD-Software „SolidWorks“ visualisiert werden. Eine Vermarktung des Produktes sollte ebenfalls geplant werden.

    Vorgestellt werden für die Leistung der gesamten Klasse hier drei Vorschläge, die neben einer Idee auch noch ein fertiges Produkt realisierten.

    Die Gruppe „Easyforest 360“ von Tobias Hartmann, Lukas Kunz und Tim Volkaert überzeugte mit einer in SolidWorks erzeugten Konstruktion, deren 3D-CAD-Modell mit dem 3D-Drucker der Schule ausgedruckt wurde.

    Die Schüler nutzten aus recyceltem Altpapier bestehende, angefeuchtete Einweghandtücher und platzierten zwischen diesen eine Eichel, Nuss oder einen anderen Samen. Durch die vorgegebene Form der unteren Konstruktion wurde der Baumsamen mit Hilfe einer Handhebelpresse mit den feuchten Papierhandtüchern verpresst, aber nicht beschädigt, und das überstehende Papier perforiert. Um eine lange Kette bzw. ein Netz aus „Samentaschen“ zu erhalten, wurde noch gedrehter Naturbast mitverpresst.

    Die Gruppe präsentierte außerdem die eigens erstellte Homepage www.easyforest360.de.

    Auf eine reine Metallkonstruktion setzte Jakob Hassler, der seine Bauteile selbst auf einer Drehmaschine herstellte. Bei seiner Idee werden Stücke eines alten, angefeuchteten Eierkartons mit Erde und Samen befüllt und in einen Zylinder gegeben. Ein passgenau gedrehter Stempel wird in den Zylinder eingeführt, der mit einer Hebelpresse den Eierkarton um Erde und Samen presst. Das überschüssige Wasser fließt unten ab und es entsteht eine Art „Pflanztab“.

    Die Gruppe von Niklas Weinfortner, Oliver Lautenschleger und Jonas Staudt stellte aus Abfällen einer Biogasanlage eine Art „Seedbomb“ her. Die als Dünger nutzbaren Abfälle wurden mit Bio-Kokosfett vermischt und um die Baumsamen gepresst. Erste Tests in freier Natur zeigten, dass die Samenbomben auch in trockenem Zustand nicht zerfallen und durch Feuchtigkeit Keime entstehen.

    Auch wenn dieses Projekt rein fiktiv war und es natürlich einfacher wäre, Eicheln, Kastanien, Walnüsse und andere Baumsamen zum Keimen zu bringen und in der Erde zu stecken, war die Auseinandersetzung mit der Thematik der „Tiny Forrest“ und noch viel mehr das eigenständige Konstruieren, Planen und zum Teil Fertigen eines technischen Systems zur Herstellung eines nachhaltigen Produktes für die Klasse eine motivierende Herausforderung mit erstaunlichen Ergebnissen.

  • Schülerinnen und Schüler der FDS räumen ihren Schulweg auf

    Schülerinnen und Schüler der FDS räumen ihren Schulweg auf

    Im Rahmen des 20. Aktionstages „Sauberer Schulweg“ des hessischen Umweltministeriums haben Berufsschüler der Metallabteilung sowie Schülerinnen und Schüler der Fachoberschule der Friedrich-Dessauer-Schule gemeinsam mit ihren Lehrern Straßen, Bürgersteige, Parkplätze und Wege um die Friedrich-Dessauer-Schule aufgeräumt.

    Ausgestattet mit Handschuhen, Greifern, Besen, Schaufeln und Müllsäcken machten sie sich engagiert auf den Weg, um für mehr Sauberkeit zu sorgen. Am auffälligsten waren vor allem die vielen gefundenen Zigarettenstummel. Wenn man bedenkt, dass eine Zigarettenkippe mit ihren 7000 Giftstoffen bis zu 1000 Liter Wasser mit Nikotin verunreinigen und für einen Fisch eine Zigarette pro Liter Wasser tödlich ist, wäre ein Umdenken der Raucherinnen und Raucher mehr als wünschenswert.

  • Öffnungszeiten während der Sommerferien

    Öffnungszeiten während der Sommerferien

    IMG_6750
    In den Sommerferien 2022 ist

    das Sekretariat wie folgt geöffnet:

    Montag, 25.07.2022 bis Freitag, 29.07.2022

    Dienstag, 02.08.2022

    Dienstag, 23.08.2022

    Montag, 29.08.2022 bis Freitag, 02.09.2022

    jeweils von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr

    In der übrigen Ferienzeit ist das Sekretariat geschlossen.

    Wir wünschen schöne  Ferien.

  • Forschungsbörse@FDS oder „Wie Mobilität unser Leben beeinflusst“

    Forschungsbörse@FDS oder „Wie Mobilität unser Leben beeinflusst“

    Die „Forschungsbörse“ ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und hat die Idee, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bundesweit in die Klassenzimmer zu holen.

    Die Friedrich-Dessauer-Schule schätzte sich glücklich, dass sie Frau Prof. Petra Schäfer von der Frankfurt University of Applied Sciences für einen Vortrag über den Zusammenhang zwischen Mobilität und CO²-Ausstoß gewinnen konnte.

    Frau Prof. Schäfer leitet die Fachgruppe „Neue Mobilität“ und forscht zu den Themen Mobilität in der Zukunft, Akzeptanz neuer Techniken im Verkehr, Mobilitätsverhalten sowie umweltfreundlicher Verkehrsplanung.

    Um möglichst vielen Klassen eine Teilnahme an der Veranstaltung zu ermöglichen, gab es zwei Vorträge vor insgesamt 110 Schülerinnen und Schülern der Berufsvorbereitung, der Berufsschule, der Fachoberschule und des in Kooperation mit der PPC unterrichtete beruflichenGymnasiums.

    Es war kein reiner Vortrag im Vorlesungsstil, sondern Frau Prof. Schäfer gelang es durch gezielte Fragen die Zuhörerschaft in das Geschehen einzubinden, so dass eine lebhafte Diskussion mit kritischen Beiträgen der Schülerinnen und Schüler entstand.

    Die Referentin betonte zu Beginn, dass sie durch ihre Vorträgeniemanden missionieren wolle, sondern einen Denkanstoß geben möchte, wie wir alle unseren CO²-Ausstoß senken können. Denn der Verkehr macht ein Drittel des Treibhausgasausstoßes in Hessen aus.

    Die Schülerinnen und Schüler kamen zusammen mit der Verkehrsexpertin auf folgende Vorschläge:

    Stärkung des Rad- und Fußverkehrs
    Stärkung des ÖPNVs
    Unnötige Fahrten mit dem Auto unterlassen
    Fahrgemeinschaften bilden

    Ergänzend zu den bereits von den Schülerinnen und Schülern gemachten Vorschlägen nannte Frau Prof. Schäfer weitere Vorschläge, um den CO²-Ausstoß zu senken:

    Tempolimits
    Verkehrsfluss durch intelligente Ampelschaltungen optimieren
    Maut für Innenstädte
    Autospuren zu Fahrradspuren machen
    Einrichtung sogenannter Mobility Hubs, an denen Fahrräder, E-Autos und andere Fortbewegungsmittel zum Teil kostenlos ausgeliehen werden können
    Vorbild sein für andere

    Die Anwesenden wurde außerdem mit der Tatsache konfrontiert, dass das relativ kleine Limburg 2018 noch vor Frankfurt zu den Top 10 der schmutzigsten deutschen Städte gehörte, was viele erstaunte und schockierte.

    Für Frau Prof. Schäfer ist E-Mobilität nicht das Allheilmittel. Selbst wenn der Strom für E-Autos aus regenerativen Quellen kommt, ändert dies nichts an der Tatsache, dass auch ein E-Auto Ressourcen zur Herstellung und genau so viel Platz benötigt, wie ein Auto mit Verbrennungsmotor. Generell werden die Fahrzeuge immer größer, jedes fünfte in Deutschland zugelassene Fahrzeug ist ein SUV. Mehr und größere Fahrzeuge bei gleichbleibendem Platz in den Städten führe zu mehr Staus, die wiederum zu einem höheren CO²-Ausstoß führen. Daher muss nach ihrer Ansicht eine Minderung des motorisierten Individualverkehrs stattfinden.

    Die Schülerinnen und Schülern gaben zu bedenken, dass viele von ihnen auf ein Auto angewiesen sind, da in vielen Ortschaften ein Bus, wenn überhaupt nur ein Mal pro Stunde fahre.

    Für diese Situation hatte die Expertin Verständnis und machte klar, dass es nicht die eine Lösung für das komplexe Problem der CO²-Reduzierung gebe, sondern man die Situation jeder Einzelperson betrachten müsse.

    Leider müsse man die Autofahrerinnen und Autofahrer durch unpopuläre Maßnahmen, wie zum Beispiel der Wegnahme von Fahrspuren, ärgern, damit diese ihr Verhalten ändern. Denn so ein Auto sei schon ein bequemes Fortbewegungsmittel. Ohne dass man das Autofahren unbequem und andere umweltfreundlichere Fortbewegungsmittel attraktiver mache, gehe es leider (noch) nicht.

    Die Friedrich-Dessauer-Schule bedankt sich bei Frau Prof. Schäfer für die interessanten Vorträge und ihrem fundierten Wissen zur Mobilität, das sie stehts mit Fakten, Statistiken und Daten zu untermauern wusste, und wünscht Ihr viel Erfolg bei ihren so wichtigen Forschungen.