Autor: Oliver Koch
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Exkursion zur THM
Am Dienstag, den 24.05.2022 besuchte die Klasse 11 BG des Beruflichen Gymnasiums (Schwerpunkt Bautechnik) zusammen mit ihrem Lehrer, Benjamin Merle die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) in Gießen. Hier erwartete die Schülerinnen und Schüler ein vielfältiges Programm.Zunächst nahmen die Schülerinnen und Schüler an einer Vorlesung zum Thema Stahlbau teil.Nach der Vorlesung im Fachbereich Bauingenieurwesen erhielten sie einen Einblick in verschiedene Baulabore. Schwerpunkte dabei waren das Betonlabor und das Labor für die Untersuchung der technischen Eigenschaften von Baustoffen.Nach den zahlreichen Informationen und neuen Eindrücken wurde die Exkursion mit einer kleinen Stärkung und einem Erfahrungsaustausch in der Mensa fortgesetzt.Abschließend wurden in einem Vortrag zur Allgemeinen Studienberatung konkrete Hinweise zu Studienneigung und –wahl gegeben. Für die Schülerinnen und Schüler waren auch die Themen rund um die Immatrikulation und die Finanzierung eines Studiums interessant.Die Schülerinnen und Schüler bekamen so die Möglichkeit einen modernen Campus von innen zu sehen und das Leben einer/-s Studentin/-en kennenzulernen. -

Girls’Day @Friedrich-Dessauer-Schule
Nachdem der Girls’Day im letzten Jahr coronabedingt online durchgeführt werden musste, konnten 13 Schülerinnen in diesem Jahr an der Friedrich-Dessauer-Schule endlich wieder erste praktische Erfahrungen in den folgenden Ausbildungsberufen sammeln:
• Elektronikerin• Industriemechanikerin• Malerin• Programmiererin• TischlerinNachdem alle Teilnehmerinnen sich getestet hatten, gab eszunächst die Möglichkeit, den Ausbildungsberuf der Malerin und Lackiererin kennenzulernen. Auf dem Programm stand das Tapezieren unterschiedlicher Vliestapeten. Die Teilnehmerinnen und die betreuende Fachlehrerin zeigten sichvon den Ergebnissen begeistert. Auch eine versetzte Mustertapete wurde sorgfältig, akkurat und mit kaum sichtbaren Übergängen an die Stellwände gebracht.
Eine Berufsschülerin und zwei Berufsschüler des dritten Lehrjahres gaben den Teilnehmerinnen einen Einblick in den Ausbildungsberuf der Elektronikerin für Gebäudetechnik. Hier ging es um die Verkabelung von Steckdosen und Schaltern, wie man es von zuhause kennt. Da Sicherheit und sorgfältiges Arbeiten in diesem Ausbildungsberuf extrem wichtig sind, wurde auch das Durchmessen der aufgebauten Schaltungen durchgeführt.
Im Anschluss an diese beiden Ausbildungsberufe hatten die Teilnehmerinnen im Technologiezentrum einen interaktiven Einstieg in die Spieleprogrammierung mit der Programmiersprache „Scratch“ sowie in die Robotik mit dem humanoiden Schulroboter „Pepper“.
Gemäß der Ausbildung zur Industriemechanikerin machten die Teilnehmerinnen erste Schritte in der Welt des computerunterstützten Konstruierens (CAD) mit der Online-Software „TinkerCAD“, die besonders Schulklassen einen einfachen Einstieg in dieses Thema bietet. Die am PC erstellten Konstruktionen der Teilnehmerinnen wurden für die anschließende Verarbeitung durch den 3D-Drucker der Friedrich-Dessauer-Schule vorbereitet.
In der Holzabteilung wurde der Ausbildungsberuf der Tischlerin vorgestellt. Verschiedene Grundtechniken der Holzbearbeitung wurden anhand eines praktischen Flaschenöffners aus Holz vermittelt und umgesetzt. Neben diversen Handwerkzeugen wurden für die Herstellung ein CNC-Holzbearbeitungszentrum, eine Standbohrmaschine und ein Akkuschrauber benötigt. Der Flaschenöffner wurde mit dem Laser der Schule von den Teilnehmerinnen zusätzlich noch mit einer individuellen Gravur versehen. Den Teilnehmerinnen wurden interessante Einblicke in unterschiedliche technische Berufe geben – das direkte Feedback nach der Veranstaltung war sehr positiv.
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Auf den Spuren des Fachwerkbaus…
Auf den Spuren des Fachwerkbaus waren die Schüler des beruflichen Gymnasiums der Fachrichtung Bautechnik mit ihren Fachlehrern Guido Kingen und Kay Simon in der Limburger Altstadt unterwegs. Schwerpunkt der Altstadtführung war das Thema Fachwerkbau, welches im Unterricht bereits theoretisch und praktisch behandelt wurde. Beim Gang durch die engen Gassen, den malerischen Winkeln und lauschigen Plätzen der aus mehr als 320 Fachwerkhäusern bestehenden Limburger Altstadt, konnte man sich von der Leistungsfähigkeit der Bürger und dem Reichtum vergangener Zeiten überzeugen. Neben der allgemeinen Entstehungsgeschichte Limburgs wurde intensiv auf die verschiedenen Fachwerkstilgruppen, auf den Unterschied zwischen Ständerbau und Rähmbau, Verstrebungsformen, Symbolik und die verwendeten Techniken und Werkzeuge eingegangen. Den Abschluss bildete der Abstieg in den Gewölbekeller in eines der ältesten Fachwerkhäuser Deutschlands, den Römer 2-4-6. Obwohl viele die Limburger Altstadt schon zu kennen glaubten, gab es immer wieder Neues zu entdecken und erstaunte Gesichter, insbesondere wenn man den Blick auch einmal nach oben richtete…
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BG-Schüler/-innen auf Goldkurs – 1. Platz im Landeswettbewerb!
Ende Februar gab es hier schon einen Bericht „BG-Schüler/-innen auf Goldkurs?“ Aus dem Fragezeichen können wir jetzt ein dickes Ausrufezeichen machen!
An der Aufgabe ein Modell einer Ski-Sprungschanze zu entwerfen und zu bauen, haben allein von unserer Schule neun Teams teilgenommen, wie bereits berichtet.
Am letzten Freitagnachmittag vor den Osterferien wurden nur die Teams eingeladen, die einen Preis gewonnen haben. Von unserer Schule hat nur ein Team eine Einladung zur Preisverleihung, die coronabedingt nur in einem kleinen Rahmen in den Räumlichkeiten der Ingenieurkammer in Wiesbaden stattgefunden hat, bekommen. Die Jahre zuvor wurden alle Teilnehmer des Wettbewerbs in das Kongresszentrum nach Gießen eingeladen.
Die Schülerwettbewerbe richten sich an Schüler aller Klassenstufen. Bei der Bewertung wird zwischen zwei Alterskategorien unterschieden: Kategorie I, bis 8. Klasse; Kategorie II – ab 9. Klasse.
In Hessen haben an den vergangenen acht Schülerwettbewerben insgesamt rund 3650 Schülerinnen und Schüler von mehr als 230 Schulen teilgenommen. Dabei wurden mehr als 1200 Modelle abgegeben. Das Durchschnittsalter der Schülerinnen und Schüler liegt bei 15,5 Jahre, wobei der jüngste Teilnehmer 8 Jahre und der älteste 38 Jahre war. Der Mädchenanteil schwankt zwischen 31% und 42%.
Mit Hochspannung hat der betreuende Fachlehrer Guido Kingen mit seinem Team „Kartoffeln“ bestehend aus der Lerngruppe der BG-Bautechnik Evelyn Dinkel, Tim Isenberg und Gero Spiekermann die Preisverleihung verfolgt.
Hocherfreut können wir mitteilen, dass unsere Schülerin und die beiden Schüler den 1. Platz in ihrer Alterskategorie in Hessen erhalten haben. Demzufolge haben sie sich dadurch einen ansehnlichen Geldpreis und eine Einladung zur Bundespreisverleihung nach Berlin verdient. Diese wird irgendwann im Sommer stattfinden. Den Preis und die Urkunde hat unser Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz ihnen persönlich übereicht.
Überzeugend fanden die Juroren die besondere architektonische und statische Arbeit an diesem Modell. Besonders gelobt und beindruckt waren sie von derpräzisen Arbeit mit den Formverleimungen der einzelnen Leisten und dem modernen Design der Skisprungschanze.
Wir sind sehr stolz auf das Team „Kartoffeln“ und wünschen ihnen schon jetzt, dass sie in Berlin auch ähnlich erfolgreich sein werden!
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In den Osterferien ist das Sekretariat geschlossen
In den Osterferien (09.04.22 – 24.04.2022) ist das Sekretariat geschlossen.
Ab Montag, dem 25.04.22, sind wir zu den regulären Öffnungszeiten wieder für Sie da.
Bleiben Sie gesund.
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5 erfolgreiche Prüflinge beim KMK Fremdsprachenzertifikat
Das KMK-Fremdsprachenzertifikat (kurz: KMK-FSZ) ist berufsbezogen und praxisorientiert. Es dokumentiert unabhängig von einer Zeugnisnote die berufsbezogenen Fremdsprachenkompetenzen von Schülerinnen und Schülern und findet sowohl bundesweit als auch international Anerkennung. Wer das KMK-FSZ erwirbt erhöht entsprechend bereits in der Ausbildung seine beruflichen Chancen im späteren Berufsleben. Ablegen können alle Schüler und Schülerinen einer beruflichen Schule eine solche Prüfung auf freiwilliger Basis, auch ohne vorher an fachsprachlichen Englischunterrichten teilgenommen zu haben. Allerdings hatte sich die Schulleitung der Friedrich-Dessauer-Schule (FDS) entschlossen erhebliche Ressourcen zu investieren um die Schülerinnen und Schüler durch einen Zusatzunterricht im ersten Halbjahr „Fit für die Prüfung“ zu machen.
Nach langer Abstinenz bot nun also die FDS in diesem Jahr das KMK Fremdsprachenzertifikat wieder an. Nachdem bereits im Vorjahr die Weichen für die Zertifizierung der Schule als KMK-FSZ-Prüfungsschule durch die Schulleitung und Koordinator Mirko Mausbach gestellt wurden, war es am 09 März soweit, dass fünf Prüflinge aus dem IT-Bereich ihre schriftliche Prüfung im Bereich des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (kurz GER) auf Stufe B2 ablegten. Unter anderem wurden die Kompetenzbereiche Lese- und Hörverstehen anhand von berufsbezogenen Fachtexten, Mediationsaufgaben -die Sprachmittlung von der einer in die andere Sprache beinhalteten- sowie eine Produktionsaufgabe von den Prüflingen bearbeitet. Eine Woche später stellten sich die fünf Prüflinge dann noch einer 20-minütigen Kommunikationsprüfung, in der es galt, eine berufliche Problemstellung in einem Fachgespräch -selbstverständlich in englischer Sprache- mit dem Prüfungsausschuss (Vorsitz: Mausbach, Prüferin: Manns, Protokollant: Hahn) zu diskutieren.
Am Ende des Prüfungstages konnten sich alle Prüflinge über das Bestehen des Zertifikates freuen und wenige Tage später das Zertifikat mit ihrem individuellen Ergebnis entgegennehmen.
Die erfolgreichen Prüflinge sind:
– Frau Tomke Polley (focus Industrieautomation GmbH; Merenberg)– Herr Silas Waldherr (Kreisverwaltung Limburg-Weilburg)– Herr Marius Esteves Ferreira Miranda Guedes (Kreisverwaltung Limburg-Weilburg)– Herr Gabriel Rother (Kreisverwaltung Limburg-Weilburg)– sowie ein weiterer Schüler aus dem Bereich ITAuch im kommenden Durchgang wird die FDS wieder das Zertifikat für die folgenden Bereiche und Sprachkompetenzstufen anbieten:
Berufsbereich bzw. Beruf
Stufen
Elektrotechnik
Prüfungstermin: Ende November
II (B1)
Industrielle Metallberufe
Prüfungstermin: Ende November
I (A2)
II (B1)
III (B2)
IT-Berufe
Prüfungstermin: Mitte März
II (B1)
III (B2)
Mechatroniker
Prüfungstermin: Ende November
II (B1)
Technik allgemein
Prüfungstermin: Mitte März
II (B1)
III (B2)
Anmeldungen sind jederzeit über den Koordinator, Mirko Mausbach, per E-Mail (mirko.mausbach@fds-limburg.schule), möglich.
Der Prüfungsausschuss gratuliert nochmals den erfolgreichen Teilnehmern und der Teilnehmerin zur bestandenen Prüfung und wünscht viel Erfolg auf dem weiteren beruflichen Lebensweg.
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Schülervertretung organisiert Ukraine-Hilfsaktion
An zwei aufeinanderfolgenden Donnerstagen im März organisierte die Schülervertretung auf Initiative unseres Schülersprechers Said Sadaat in den Pausen einen Waffel- und Crepeverkauf. Der Erlös in Höhe von satten 400€ wurde der Hilfsorganisation „Aktion Deutschland Hilft e.V.“ für eine zielgerichtete Ukrainehilfe gespendet.
„Der Krieg in der Ukraine hat uns alle geschockt“, so Schülersprecher Said Sadaat. „Umso wichtiger fanden wir es, jetzt nicht tatenlos zuzusehen, sondern einen Beitrag zur Linderung der in der Ukraine Not leidenden Menschen zu leisten und solidarisch mit ihnen zu sein.“
„Neben allen Spenderinnen und Spendern möchte ich mich sehr herzlich bei den Schülervertretern Merdan Zejnelovic, Nicolas Danz, Luca Schröter und Leonard Dehn bedanken, ohne deren tatkräftige Unterstützung die Aktion so nicht möglich gewesen wäre. Ihr seid super!“
DAS finden wir auch! Danke allen Beteiligten!

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Die Friedrich-Dessauer-Schule ist jetzt „hessische Umweltschule“
In einer Zeit, in der die Bedrohung durch den Klimawandel einer der größten Sorge junger Menschen ist, wurde die Friedrich-Dessauer-Schule (FDS) nun als „hessische Umweltschule“ ausgezeichnet. „Umweltschule – Lernen und Handeln für unsere Zukunft“ ist eine Auszeichnung, die von Kultus- und Umweltministerium gemeinsam für das besondere Engagement einer Schule im Bereich Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung vergeben wird.
Im Landkreis Limburg-Weilburg ist die FDS von den fünf ausgezeichneten Schulen die einzige berufliche Schule und die einzige mittelhessische Schule, die als Bewerbung eine aufwändigere Bestandsaufname zur Bildung für nachhaltige Entwicklung gewählt hat. In dieser wurde dargestellt, in welchen Bereichen die FDS schon nachhaltig arbeitet oder unterrichtet und wo noch Verbesserungspotential besteht, das in Zukunft angegangen werden soll.
Der für den Bereich Mittelhessen zuständige Regionalleiter Marc Schäm vom Holz- und Technikmuseum in Wettenberg überreichte dem stellvertretenden Schulleiter Alexander Geiberger und Lehrer Arno Petri die Ernennungsurkunde und Auszeichnungsschilder zum Anbringen in der Schule.














































