Autor: Oliver Koch

  • Exkursion zur THM

    Exkursion zur THM

    Am Dienstag, den 24.05.2022 besuchte die Klasse 11 BG des Beruflichen Gymnasiums (Schwerpunkt Bautechnik) zusammen mit ihrem Lehrer, Benjamin Merle die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) in Gießen. Hier erwartete die Schülerinnen und Schüler ein vielfältiges Programm.
    Zunächst nahmen die Schülerinnen und Schüler an einer Vorlesung zum Thema Stahlbau teil.
    Nach der Vorlesung im Fachbereich Bauingenieurwesen erhielten sie einen Einblick in verschiedene Baulabore. Schwerpunkte dabei waren das Betonlabor und das Labor für die Untersuchung der technischen Eigenschaften von Baustoffen.
    Nach den zahlreichen Informationen und neuen Eindrücken wurde die Exkursion mit einer kleinen Stärkung und einem Erfahrungsaustausch in der Mensa fortgesetzt.
    Abschließend wurden in einem Vortrag zur Allgemeinen Studienberatung konkrete Hinweise zu Studienneigung und –wahl gegeben. Für die Schülerinnen und Schüler waren auch die Themen rund um die Immatrikulation und die Finanzierung eines Studiums interessant.
    Die Schülerinnen und Schüler bekamen so die Möglichkeit einen modernen Campus von innen zu sehen und das Leben einer/-s Studentin/-en kennenzulernen.
  • EFRE-Förderung Förderperiode 2019-2022

    EFRE-Förderung Förderperiode 2019-2022

    Förderung der Friedrich-Dessauer-Schule durch den Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE)

    Die Friedrich-Dessauer-Schule (FDS) wird seit 2019 auf Antrag gefördert und konnte durch die Förderung unter anderem Investitionen in ihrem neuen Technologiezentrum tätigen.
    Im Folgenden werden Beispiele von Beschaffungen gezeigt, die an der FDS über das EFRE-Programm finanziert wurden:

    CNC-Drehmaschine mit Roboteranbindung
    In der Friedrich-Dessauer-Schule Limburg wurde eine neue CNC-Drehmaschine über EFRE-Förderung beschafft. Aufgrund der in der Berufsschule bereits vorhandenen Infrastruktur mit einer Concept Mill250 mit wechselbarer Steuerung und zugehörigen Programmierplatz PAL ist eine gleichwertige Ausstattung im Drehbereich geplant, so dass die neuen Komponenten eine Durchgängigkeit (technologisch und pädagogisch) zu den bereits vorhandenen Systemen gewährleisten. Die Maschine soll in einem späteren Schritt mit einem Roboter automatisiert beladen werden. An der Schule werden im Bereich Robotik, kollaborierende Roboter vom Typ UR eingesetzt. Aus diesem Grund wurde die Maschine bereits den notwendigen Automatisierungskomponenten geliefert. Des weiteren muss der Anbieter ein schematisches Abbild der Roboterbeladung mit dem Angebot abgeben, um eine Erweiterung in der Zukunft abzusichern. Ein Hinweis auf den notwendigen Typ des Roboter ( Reichweite), notwendige Maßnahmen zur Risikominimierung, sowie zusätzlich notwendiges Zubehör zur Automatisierung der CNC Maschine, soweit nicht im der Ausschreibung enthalten sind dabei zu erwähnen. Die hier anzubietende CNC Bearbeitungsmaschine ist mit einer wechselbaren Steuerungen ausgestattet. Die verschiedene Steuerungstastaturen können mit wenigen Handgriffen gewechselt werden. Somit wird für jeden verfügbaren Steuerungstyp eine realitätsnahe Ausbildung ermöglicht.

    Virtueller Schweißtrainer

    Der Virtuelle Schweißtrainer von SOLDAMATIC bietet als einziges System weltweit alle wichtigen Schweißprozesse voll simuliert in Augmented Reality Technik an. Es können unabhängig alle Positionen frei im Raum trainiert, und jegliche Zwangslage abgebildet werden. Der Schweißer ist somit im Training nicht an seinen Arbeitsplatz gebunden. Der Soldamatic arbeitet mit haptischen Werkstücken, die ein realitätsnahes Training gewährleisten. Im Vergleich zur herkömmlichen 3D-Technologie wird bei der AR-Technologie nur das Werkstück animiert, die Umgebung des Schweißers bleibt real. Dies fördert das Lernen in realistischer Umgebung, vermeidet die so genannte 3D-Krankheit (Schwindel bei längerem Arbeiten mit 3D-Animation) und fördert die Arbeitssicherheit am Arbeitsplatz. Die umfangreich hinterlegten WPS können vom Anwender geändert werden. Volt, Ampere und Gas können individuell eingestellt werden, mit direkter Auswirkung auf das Schweißergebnis/die Schweißnaht und die Schweißgeräusche!

    Der SOLDAMATIC bietet mit seinem integrierten Learning Management System ergänzend eine integrierte Lösung der Theorie-Vermittlung und ein E-learning-Programm mit hinterlegter Fachkunde an (DVS-angelehntes Lehrmaterial). Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, individuelles Lehrmaterial in Theorie/Wissenstests und praktischen Schweißaufgaben in das System selbst zu integrieren.

    Ein umfangreiches Analyseprogramm gibt jede einzelne Schweißnaht live wieder, Grafiken und Auswertungen zum Lernfortschritt bezogen auf die motorischen Fähigkeiten und theoretische Wissenstests können über die gesamte Dauer des Trainings abgerufen werden.

    Durch die EFRE-Förderung konnten 4 Trainingssysteme angeschafft werden.

    VR/AR- Brillen
    VR-Brillen können auf unzählige interaktive VR-Szenen mit Unterrichtsplänen, 3-D-Modellen und 360°-Ressourcen, die für intensive Virtual-Reality-Erlebnisse im Klassenzimmer zurückgreifen. Durch den Einsatz wird ein breites Spektrum an Themen und Lehrplanbereichen abgedeckt. Weiter können eigenen 360-Grad-Fotos und -Videos hochgeladen und bearbeitet werden. Durch die EFRE-Förderung konnten 24 VR-Brillen und 12 AR-Brillen für die Lernfabrik 4.0 angeschafft werden.

    IoT-Systeme Grundlagen

    Das Internet der Dinge – oder kurz IoT (Internet of Things) – revolutioniert die Art und Weise, wie wir über Kommunikation, Datenerfassung und Automatisierung denken und arbeiten. Durch die Einbettung von Sensoren in Alltagsgegenstände und Maschinen sind Unternehmen in der Lage, riesige Datenmengen zu sammeln, die für Analysen verwendet und für zahlreiche verschiedene Anwendungsfälle genutzt werden können. Hier können alle Sensoren der Lernfabrik 4.0 separat untersucht und betrachtet werden. Die verschiedenen Arten von IoT-Sensoren, ihre Anwendbarkeit in den realen Umgebungen und deren  Vor- und Nachteile sowie potenzielle zukünftige Trends können diskutiert werden.

    Ein IoT-Sensor sammelt Informationen aus seiner Umgebung und sendet sie über ein Netzwerk, in dem Anwendungen diese Daten nutzen können. Dazu können Details wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Bewegung oder Abstände gehören. Außerdem können diese Sensoren mit anderen Geräten wie Kameras und Computern zu Überwachungs- oder Regelungszwecken verbunden werden. Durch die Nutzung eines IoT-Sensors zur Datenerfassung können Auszubildende fundierte Entscheidungen treffen und effizienter arbeiten. Außerdem können Sie ihr erworbenes Wissen in die Unternehmen tragen, wo diese durch die Anwendung von Sensoren und deren Automatisierung von Prozessen Zeit und Geld sparen können.

    Intelligentes Hochregallager 
    Der Fuji s|tower ist auf die Anforderungen als Produktionsversorgungslager für die moderne Fertigung ausgelegt. Das Lagersystem ist in der Lage, SMD-Rollen sowie Lagerboxen aufzunehmen. Durch ein Überwachungssystem können feuchtigkeitsempfindliche Bauelemente überwacht und langlebig eingelagert werden. Mittels der Lagerboxen können beliebige Materialien für die Fertigung eingelagert werden, z.B. PCB’s, Kleinteile oder auch Restmengen. Die Lagerboxen stehen in unterschiedlichen Größen (7,13 und 15 Zoll) zur Verfügung. Der s|tower führt zu einer Steigerung der Effizien in jeder Fertigung. Gleichzeitig werden unerwünschte Wartezeiten gesenkt, Fehlerquellen bei der Bereitstellung von Komponenten vermieden und die Produktionskosten reduziert. Die Schülerinnen und Schülern lernen den praxisorientierten Einsatz des s|towers an Projekten. Mit der integrierten Einlagerungssoftware lassen sich problemlos nahezu jede Produktionsumgebung mit unterschiedlichen Lagerorten integrieren. Alle Vorgänge, die innerhalb des Hochregallagers ablaufen, sind durch die Glasscheibe beobachtbar und dadurch direkt nachvollziehbar.

    Industrielle Kompaktanlage – Lernfabrik 4.0 CPS-140®
    In der modularen, digitalen Lernfabrik 4.0 werden unter Verwendung neuester Technologien alle Aspekte einer modernen, zukunftsorientierten Produktion abgebildet. Die Produktionsstationen sind voll vernetzt. Die Automatisierungsstandards Profinet, Profibus-DP und OPC-UA kommen zur Anwendung. Über ein IoT-Gateway können Daten in die Cloud übertragen werden. Optional steht eine MES-Software als Erweiterung der Produktionsanlage zur Verfügung. Diese interagiert per OPC-UA mit den einzelnen Fertigungssegmenten. Die einzelnen Stationen enthalten Antriebsumrichter oder auch dezentrale Peripheriegeräte, die über Profinet integriert werden. Bei der Sensorik kommt auch IO-Link zum Einsatz. Alle Stationen besitzen RFID-Schreib-Lese-Köpfe und können die Produktionsdaten sowohl auf einem RFID-Tag als auch auf einem Server (z.B. OPC UA, SQL, …) ablegen. Während in jeder Station der aktuelle Produktionsschritt geprüft wird, ist eine Endkontrolle per busfähiger Kamera und weiterer Sensoren in einer eigenen Station realisiert. Um die hierzu nötigen Fähigkeiten ideal trainieren zu können, sind in der ETS Lernfabrik alle Prozessschritte mit ausschließlich realen Industriestandards und -komponenten abgebildet. Die Stationen der Lernfabrik CPS-i40® sind voll modular aufgebaut und können für den Erwerb der steuerungstechnischen Grundlagen als auch der komplexen Prozesskompetenz von vernetzten Systemen verwendet werden. Somit stellt die Anlage eine in hohem Maße geeignete hybride Lernumgebung dar, die es durch ihre Anpassungsfähigkeit (Modularität und Skalierbarkeit, Lernszenarien-Vielfalt) ermöglicht, auf individuelle Lernbedürfnisse einzugehen. Dadurch wird die Basis für selbstgesteuertes und informelles Lernen geschaffen. Hierbei interagieren alle Elemente des Ausbildungssystems miteinander und stellen so den Lernerfolg sicher.

    FESTO DIDACTIC
    Bei den Neuanschaffungen handelt es sich um eine sinnvolle Ergänzung und Erweiterung der seit 2012 vorhandenen Ausstattung der Steuerungstechnik und der Elektropneumatik. Diese wurde kontinuierlich ergänzt, sodass bis heute ca. 300.000€ investiert wurden. Angeschafft wurden im Rahmen einer Ergänzungsbeschaffung zum EFRE-Antrag folgende Systeme:

    Trainingspaket 101 Pneumatik Grundstufe
    Trainingspaket 102 Pneumatik Aufbaustufe
    Bandsysteme mit Aufbauten
    Trainingssystem Hydraulik Grund- und Aufbaustufe
    Lernsoftware FluidSIM


    Schulungssystem VW-E-UP
    Dieses rein elektrische Trainingsfahrzeug ist voll funktionsfähig und ideal für Fehlersuch- und Diagnosearbeiten geeignet. Darüber hinaus ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, an den Komponenten des Hochvolt-Systems wie dem elektrischen Antrieb, dem Komfortsystem oder der Hochvoltbatterie verschiedene Messungen, Tests und diagnostische Verfahren zu erlernen.

    Der Volkswagen E-Up ist umgebaut zum Trainingsfahrzeug, der Betrieb im öffentlichen Straßenverkehr ist nicht zulässig. Jedoch ist eine didaktisch wertvolle Auswahl an Lernsituationen und Diagnosemöglichkeiten mit über 50 Fehlern und über 100 Messbuchsen möglich. Messboxen in stabilem Metallgehäuse mit Haltegriffen und Not-Aus sowie aufgedrucktem Schaltbild sind vorhanden. Hochvolt-Messbuchsen führen die tatsächliche Spannung, sind jedoch im Strom stark reduziert. Ergänzt wird das System durch die vorhandenen schuleigenen Test- und Messgeräte.
    Inbegriffen ist ebenfalls ein kabelloser, werkstatttauglicher Diagnosetester für das Prüfen von Hybrid- und Elektrofahrzeugen. Zusätzliche Multimeterfunktionen wie Spannungs-, Widerstands-, Kapazitäts- und Durchgangsprüfung sind gegeben. Es können Messungen auf der Hochvoltseite bis zu 600 V (CAT IV1) vorgenommen sowie der Isolationswiderstand bis 200G Ohm bei Prüfspannungen von 50 bis 1000 V in unterschiedlichen Prüfmodi (t, PI oder DAR2) geprüft werden. Die Messergebnisse werden dabei jeweils gespeichert, ausgewählt und dargestellt.



    Monitoring eines Energiemanagementsytem

    Bereits im Juli 2009 wurde die Norm EN 16001 – ein Standard für Energiemanagementsysteme (EMS) – vom European Committee for Standardization (CEN) veröffentlicht. Generelles Ziel dieser Norm ist es, Organisationen beim Aufbau von Systemen und Prozessen zur Verbesserung ihrer Energieeffizienz zu unterstützen. Ein systematisches Energiemanagement führt zur Reduzierung des Energieaufwandes, der Energiekosten und der Treibhausgasemissionen. Hier möchte die Friedrich-Dessauer-Schule anknüpfen und am Beispiel der Erfassung des eignen Energieverbrauchs den Umgang, die Programmierung und den Nutzen eines Energiemanagementsytem den Schülerinnen und Schülern didaktisch zu vermitteln.
    Aufgabe eines Energiemanagementsystems ist es, die Energiesituation in Unternehmen zu ermitteln, auf Basis konkreter Daten die Energiepolitik neu zu definieren und die Energiebilanz zu verbessern. Des Weiteren müssen Faktoren, die den Energieverbrauch beeinflussen, identifiziert werden, um sie laufend zu überwachen und zu messen. Der Energiemanager ist dafür verantwortlich, die definierten Ziele zu verfolgen und die erreichten Ergebnisse kontinuierlich zu verbessern.
    Die entscheidende Komponente in einem Energiemanagementsystem ist ein wirkungsvoller und kontinuierlicher Energiecontrolling-Regelkreis. Solch ein Regelkreis besteht aus den vier Stufen, Datenerfassung, Energieanalyse, Energieeffizienzmaßnahme und Kontrolle.
    Moderne Energiemesstechnik (siehe UMG508) sorgt für die nötige Transparenz in der Gebäudeenergieversorgung. Eine kontinuierliche Datenerfassung, um einerseits auf Veränderungen im Betrieb rechtzeitig zu reagieren, andererseits aber auch um erreichte Ergebnisse dokumentieren zu können.
    Über entsprechende Kommunikationsarchitekturen werden die erfassten Daten an einen zentralen Ort geleitet, in leistungsfähigen Datenbanken zentral gespeichert. Hier entstehen Schnittmengen, wo Schülerinnen und Schüler aus der Informationstechnik mit eingebunden werden können.
    Die Energieanalyse basiert auf den Daten des automatischen Messdaten-Erfassungssystems. Die Energieanalyse liefert die Grundlage für die konkreten Ziele im Hinblick auf Energieverbrauch und Energiekostenreduzierung (z.B. 10 % Stromeinsparung pro Jahr).
    Die Ergebnisse der Energieanalyse fließen in die Planung von Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der Energiekosten ein.
    Der Stromverbrauch, die Blindstromüberwachung, Wasser- und Gasverbrauch (ist in Planung), die Verfügbarkeit der elektrischen Energie und die Spannungsqualität werden in einer Datenbank gesammelt, ausgewertet und analysiert. Mit entsprechender Software lassen sich die unterschiedlichsten Daten aufbereiten, Statistiken und Tabellen im gewünschten Format erstellen, die dann dem Finanzcontrolling, dem Energiemanager zur Verfügung gestellt werden.
    Durchgängige Energiemanagementsysteme über die verschiedenen Netzebenen hinweg schaffen eine Netztransparenz welche es ermöglicht hohe Stromverbraucher zu identifizieren, ineffiziente Prozesse aufzudecken und entsprechende Energieeffizienzmaßnahmen einzuleiten.

    UMG 508


    Mobile Roboter
      UR3 und UR5
    Durch den Einsatz der modernen industriellen Robotern können Arbeitsschritte wie Bestücken, montieren, verschrauben, palettieren, stapeln und verpacken – realisiert werden. Alle diese Funktionen sind mit den Industrieroboter möglich und in der Software berücksichtigt. Leicht einstellbar, leicht anpassbar, je nach Anwendung. Durch kollaborierende Roboter können auch alle Übergaben von Mensch zu Maschine erprobt und realisiert werden.
    Weiter können die Roboter in die Lernfabrik 4.0 mit eingebunden werden.

    Durch die Anschaffungen konnte sich die Ausstattung der Friedrich-Dessauer-Schule Limburg an den Anforderungen der modernen beruflichen Ausbildung erheblich verbessern.


    Ausstattung von 3 Computer CAD-Räumen 

    EFRE-Antrag 20007729

    Projektbeschreibung:

    Im Rahmen der Modernisierungsinitiative der Friedrich-Dessauer-Schule wurde beschlossen, die CAD-Räume zu erneuern, um den Schülern eine zeitgemäße und praxisnahe Ausbildung im Bereich computergestütztes Design (CAD) zu bieten. Die Schule beantragte erfolgreich Mittel aus dem EFRE-Programm, um die erforderlichen Investitionen zu decken.

    Ausstattung der CAD-Räume:

    Die EFRE-Mittel ermöglichten die Anschaffung hochmoderner Computer und CAD-Software für die drei CAD-Räume an der Friedrich-Dessauer-Schule. Jeder Raum wurde mit leistungsstarken Workstations ausgestattet, die den Anforderungen des CAD-Unterrichts gerecht werden. Die Computer verfügen über schnelle Prozessoren, große Arbeitsspeicher und leistungsfähige Grafikkarten, um komplexe Konstruktionsaufgaben problemlos bewältigen zu können.

    Zusätzlich wurden hochwertige Peripheriegeräte wie Bildschirme, Tastaturen und Mäuse angeschafft, um den Schülern ein komfortables und effizientes Arbeiten zu ermöglichen. Alle Räume erhielten auch ergonomische Möbel, um eine angenehme Lernumgebung zu schaffen.

    Die CAD-Software wurde ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht. Die Schule erwarb Lizenzen für führende CAD-Programme, die in der Industrie weit verbreitet sind. Dadurch erhalten die Schüler praxisrelevante Kenntnisse und sind besser auf den zukünftigen Arbeitsmarkt vorbereitet.

    Schulung und Nutzung:

    Nach der Ausstattung der CAD-Räume führte die Friedrich-Dessauer-Schule Schulungen für Lehrkräfte durch, um sicherzustellen, dass sie die neue Technologie effektiv nutzen können. Die Lehrer erhielten umfangreiche Schulungen in der Bedienung der CAD-Software und der Nutzung der neuen Geräte, um den Schülern optimalen Unterricht bieten zu können.

    Die CAD-Räume stehen nun den Schülern der Friedrich-Dessauer-Schule zur Verfügung. Der Unterricht wird durch die modernen Ressourcen verbessert, da die Schüler nun in einer realitätsnahen Umgebung arbeiten können. Die interaktiven Funktionen der CAD-Software ermöglichen es den Schülern, ihre Ideen direkt umzusetzen und ihre Entwürfe dreidimensional zu visualisieren.

    Dank der großzügigen Unterstützung durch EFRE-Mittel konnte die Friedrich-Dessauer-Schule ihre CAD-Räume erfolgreich modernisieren. Die Schüler profitieren nun von einer zeitgemäßen Ausstattung, die ihre praktischen Fähigkeiten im Bereich des computergestützten Lernens im beruflichen Bereich fördert.

    fördert.

     

    Ausstattung der Schule durch Hardware (IKT) gefördert durch EFRE
    Durch die EFRE-Förderung konnten an der Friedrich-Dessauer-Schule folgende Hardware angeschafft werden:

    100 neue PC+Monitore für die Ausstattung 4 PC-Räume

    2 x Ipad-Wagen mit je 16 Ipads für die Schülerausleihe

    1 x Laptopwagen mit 12 Laptops für die Schülerausleihe

    16-Ipads Pro für die Ausleihe

    5 x Prometheanboards zur Präsentationszwecke

    6 x Beamer/Dokumentenkameras/Halter zur Präsentationszwecke

     

     

  • Girls’Day @Friedrich-Dessauer-Schule

    Girls’Day @Friedrich-Dessauer-Schule

    Nachdem der Girls’Day im letzten Jahr coronabedingt online durchgeführt werden musste, konnten 13 Schülerinnen in diesem Jahr an der Friedrich-Dessauer-Schule endlich wieder erste praktische Erfahrungen in den folgenden Ausbildungsberufen sammeln:

    Elektronikerin
    Industriemechanikerin
    Malerin
    Programmiererin
    Tischlerin

    Nachdem alle Teilnehmerinnen sich getestet hatten, gab eszunächst die Möglichkeit, den Ausbildungsberuf der Malerin und Lackiererin kennenzulernen. Auf dem Programm stand das Tapezieren unterschiedlicher Vliestapeten. Die Teilnehmerinnen und die betreuende Fachlehrerin zeigten sichvon den Ergebnissen begeistert. Auch eine versetzte Mustertapete wurde sorgfältig, akkurat und mit kaum sichtbaren Übergängen an die Stellwände gebracht.

    Eine Berufsschülerin und zwei Berufsschüler des dritten Lehrjahres gaben den Teilnehmerinnen einen Einblick in den Ausbildungsberuf der Elektronikerin für Gebäudetechnik. Hier ging es um die Verkabelung von Steckdosen und Schaltern, wie man es von zuhause kennt. Da Sicherheit und sorgfältiges Arbeiten in diesem Ausbildungsberuf extrem wichtig sind, wurde auch das Durchmessen der aufgebauten Schaltungen durchgeführt.

    Im Anschluss an diese beiden Ausbildungsberufe hatten die Teilnehmerinnen im Technologiezentrum einen interaktiven Einstieg in die Spieleprogrammierung mit der Programmiersprache „Scratch“ sowie in die Robotik mit dem humanoiden Schulroboter „Pepper“.

    Gemäß der Ausbildung zur Industriemechanikerin machten die Teilnehmerinnen erste Schritte in der Welt des computerunterstützten Konstruierens (CAD) mit der Online-Software „TinkerCAD“, die besonders Schulklassen einen einfachen Einstieg in dieses Thema bietet. Die am PC erstellten Konstruktionen der Teilnehmerinnen wurden für die anschließende Verarbeitung durch den 3D-Drucker der Friedrich-Dessauer-Schule vorbereitet.

    In der Holzabteilung wurde der Ausbildungsberuf der Tischlerin vorgestellt. Verschiedene Grundtechniken der Holzbearbeitung wurden anhand eines praktischen Flaschenöffners aus Holz vermittelt und umgesetzt. Neben diversen Handwerkzeugen wurden für die Herstellung ein CNC-Holzbearbeitungszentrum, eine Standbohrmaschine und ein Akkuschrauber benötigt. Der Flaschenöffner wurde mit dem Laser der Schule von den Teilnehmerinnen zusätzlich noch mit einer individuellen Gravur versehen. Den Teilnehmerinnen wurden interessante Einblicke in unterschiedliche technische Berufe geben – das direkte Feedback nach der Veranstaltung war sehr positiv.

  • Auf den Spuren des Fachwerkbaus…

    Auf den Spuren des Fachwerkbaus…

    Auf den Spuren des Fachwerkbaus waren die Schüler des beruflichen Gymnasiums der Fachrichtung Bautechnik mit ihren Fachlehrern Guido Kingen und Kay Simon in der Limburger Altstadt unterwegs. Schwerpunkt der Altstadtführung war das Thema Fachwerkbau, welches im Unterricht bereits theoretisch und praktisch behandelt wurde. Beim Gang durch die engen Gassen, den malerischen Winkeln und lauschigen Plätzen der aus mehr als 320 Fachwerkhäusern bestehenden Limburger Altstadt, konnte man sich von der Leistungsfähigkeit der Bürger und dem Reichtum vergangener Zeiten überzeugen. Neben der allgemeinen Entstehungsgeschichte Limburgs wurde intensiv auf die verschiedenen Fachwerkstilgruppen, auf den Unterschied zwischen Ständerbau und Rähmbau, Verstrebungsformen, Symbolik und die verwendeten Techniken und Werkzeuge eingegangen. Den Abschluss bildete der Abstieg in den Gewölbekeller in eines der ältesten Fachwerkhäuser Deutschlands, den Römer 2-4-6. Obwohl viele die Limburger Altstadt schon zu kennen glaubten, gab es immer wieder Neues zu entdecken und erstaunte Gesichter, insbesondere wenn man den Blick auch einmal nach oben richtete…

  • BG-Schüler/-innen auf Goldkurs – 1. Platz im Landeswettbewerb!

    BG-Schüler/-innen auf Goldkurs – 1. Platz im Landeswettbewerb!

    Ende Februar gab es hier schon einen Bericht „BG-Schüler/-innen auf Goldkurs?“ Aus dem Fragezeichen können wir jetzt ein dickes Ausrufezeichen machen!

    An der Aufgabe ein Modell einer Ski-Sprungschanze zu entwerfen und zu bauen, haben allein von unserer Schule neun Teams teilgenommen, wie bereits berichtet.

    Am letzten Freitagnachmittag vor den Osterferien wurden nur die Teams eingeladen, die einen Preis gewonnen haben. Von unserer Schule hat nur ein Team eine Einladung zur Preisverleihung, die coronabedingt nur in einem kleinen Rahmen in den Räumlichkeiten der Ingenieurkammer in Wiesbaden stattgefunden hat, bekommen. Die Jahre zuvor wurden alle Teilnehmer des Wettbewerbs in das Kongresszentrum nach Gießen eingeladen.

    Die Schülerwettbewerbe richten sich an Schüler aller Klassenstufen. Bei der Bewertung wird zwischen zwei Alterskategorien unterschieden: Kategorie I, bis 8. Klasse; Kategorie II – ab 9. Klasse.

    In Hessen haben an den vergangenen acht Schülerwettbewerben insgesamt rund 3650 Schülerinnen und Schüler von mehr als 230 Schulen teilgenommen. Dabei wurden mehr als 1200 Modelle abgegeben. Das Durchschnittsalter der Schülerinnen und Schüler liegt bei 15,5 Jahre, wobei der jüngste Teilnehmer 8 Jahre und der älteste 38 Jahre war. Der Mädchenanteil schwankt zwischen 31% und 42%.

    Mit Hochspannung hat der betreuende Fachlehrer Guido Kingen mit seinem Team „Kartoffeln“ bestehend aus der Lerngruppe der BG-Bautechnik Evelyn Dinkel, Tim Isenberg und Gero Spiekermann die Preisverleihung verfolgt.

    Hocherfreut können wir mitteilen, dass unsere Schülerin und die beiden Schüler den 1. Platz in ihrer Alterskategorie in Hessen erhalten haben. Demzufolge haben sie sich dadurch einen ansehnlichen Geldpreis und eine Einladung zur Bundespreisverleihung nach Berlin verdient. Diese wird irgendwann im Sommer stattfinden. Den Preis und die Urkunde hat unser Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz ihnen persönlich übereicht.

    Überzeugend fanden die Juroren die besondere architektonische und statische Arbeit an diesem Modell. Besonders gelobt und beindruckt waren sie von derpräzisen Arbeit mit den Formverleimungen der einzelnen Leisten und dem modernen Design der Skisprungschanze.

    Wir sind sehr stolz auf das Team „Kartoffeln“ und wünschen ihnen schon jetzt, dass sie in Berlin auch ähnlich erfolgreich sein werden!

  • In den Osterferien ist das Sekretariat geschlossen

    In den Osterferien ist das Sekretariat geschlossen

    In den Osterferien (09.04.22 – 24.04.2022) ist das Sekretariat geschlossen.

    Ab Montag, dem 25.04.22, sind wir zu den regulären Öffnungszeiten wieder für Sie da.

    Bleiben Sie gesund.

  • 5 erfolgreiche Prüflinge beim KMK Fremdsprachenzertifikat

    5 erfolgreiche Prüflinge beim KMK Fremdsprachenzertifikat

    Das KMK-Fremdsprachenzertifikat (kurz: KMK-FSZ) ist berufsbezogen und praxisorientiert. Es dokumentiert unabhängig von einer Zeugnisnote die berufsbezogenen Fremdsprachenkompetenzen von Schülerinnen und Schülern und findet sowohl bundesweit als auch international Anerkennung. Wer das KMK-FSZ erwirbt erhöht entsprechend bereits in der Ausbildung seine beruflichen Chancen im späteren Berufsleben. Ablegen können alle Schüler und Schülerinen einer beruflichen Schule eine solche Prüfung auf freiwilliger Basis, auch ohne vorher an fachsprachlichen Englischunterrichten teilgenommen zu haben. Allerdings hatte sich die Schulleitung der Friedrich-Dessauer-Schule (FDS) entschlossen erhebliche Ressourcen zu investieren um die Schülerinnen und Schüler durch einen Zusatzunterricht im ersten Halbjahr „Fit für die Prüfung“ zu machen.

    Nach langer Abstinenz bot nun also die FDS in diesem Jahr das KMK Fremdsprachenzertifikat wieder an. Nachdem bereits im Vorjahr die Weichen für die Zertifizierung der Schule als KMK-FSZ-Prüfungsschule durch die Schulleitung und Koordinator Mirko Mausbach gestellt wurden, war es am 09 März soweit, dass fünf Prüflinge aus dem IT-Bereich ihre schriftliche Prüfung im Bereich des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (kurz GER) auf Stufe B2 ablegten. Unter anderem wurden die Kompetenzbereiche Lese- und Hörverstehen anhand von berufsbezogenen Fachtexten, Mediationsaufgaben -die Sprachmittlung von der einer in die andere Sprache beinhalteten- sowie eine Produktionsaufgabe von den Prüflingen bearbeitet. Eine Woche später stellten sich die fünf Prüflinge dann noch einer 20-minütigen Kommunikationsprüfung, in der es galt, eine berufliche Problemstellung in einem Fachgespräch -selbstverständlich in englischer Sprache- mit dem Prüfungsausschuss (Vorsitz: Mausbach, Prüferin: Manns, Protokollant: Hahn) zu diskutieren.

    Am Ende des Prüfungstages konnten sich alle Prüflinge über das Bestehen des Zertifikates freuen und wenige Tage später das Zertifikat mit ihrem individuellen Ergebnis entgegennehmen.

    Die erfolgreichen Prüflinge sind:

    Frau Tomke Polley (focus Industrieautomation GmbH; Merenberg)
    Herr Silas Waldherr (Kreisverwaltung Limburg-Weilburg)
    Herr Marius Esteves Ferreira Miranda Guedes (Kreisverwaltung Limburg-Weilburg)
    Herr Gabriel Rother (Kreisverwaltung Limburg-Weilburg)
    sowie ein weiterer Schüler aus dem Bereich IT

    Auch im kommenden Durchgang wird die FDS wieder das Zertifikat für die folgenden Bereiche und Sprachkompetenzstufen anbieten:

    Berufsbereich bzw. Beruf

    Stufen

    Elektrotechnik

    Prüfungstermin: Ende November

    II (B1)

    Industrielle Metallberufe

    Prüfungstermin: Ende November

    I (A2)

    II (B1)

    III (B2)

    IT-Berufe

    Prüfungstermin: Mitte März

    II (B1)

    III (B2)

    Mechatroniker

    Prüfungstermin: Ende November

    II (B1)

    Technik allgemein

    Prüfungstermin: Mitte März

    II (B1)

    III (B2)

    Anmeldungen sind jederzeit über den Koordinator, Mirko Mausbach, per E-Mail (mirko.mausbach@fds-limburg.schule), möglich.

    Der Prüfungsausschuss gratuliert nochmals den erfolgreichen Teilnehmern und der Teilnehmerin zur bestandenen Prüfung und wünscht viel Erfolg auf dem weiteren beruflichen Lebensweg.

  • Schülervertretung organisiert Ukraine-Hilfsaktion

    An zwei aufeinanderfolgenden Donnerstagen im März organisierte die Schülervertretung auf Initiative unseres Schülersprechers Said Sadaat in den Pausen einen Waffel- und Crepeverkauf. Der Erlös in Höhe von satten 400€ wurde der Hilfsorganisation „Aktion Deutschland Hilft e.V.“ für eine zielgerichtete Ukrainehilfe gespendet.

    „Der Krieg in der Ukraine hat uns alle geschockt“, so Schülersprecher Said Sadaat. „Umso wichtiger fanden wir es, jetzt nicht tatenlos zuzusehen, sondern einen Beitrag zur Linderung der in der Ukraine Not leidenden Menschen zu leisten und solidarisch mit ihnen zu sein.“

    „Neben allen Spenderinnen und Spendern möchte ich mich sehr herzlich bei den Schülervertretern Merdan Zejnelovic, Nicolas Danz, Luca Schröter und Leonard Dehn bedanken, ohne deren tatkräftige Unterstützung die Aktion so nicht möglich gewesen wäre. Ihr seid super!“

    DAS finden wir auch! Danke allen Beteiligten!

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  • Die Friedrich-Dessauer-Schule ist jetzt „hessische Umweltschule“

    Die Friedrich-Dessauer-Schule ist jetzt „hessische Umweltschule“

    In einer Zeit, in der die Bedrohung durch den Klimawandel einer der größten Sorge junger Menschen ist, wurde die Friedrich-Dessauer-Schule (FDS) nun als „hessische Umweltschule“ ausgezeichnet. „Umweltschule – Lernen und Handeln für unsere Zukunft“ ist eine Auszeichnung, die von Kultus- und Umweltministerium gemeinsam für das besondere Engagement einer Schule im Bereich Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung vergeben wird.

    Im Landkreis Limburg-Weilburg ist die FDS von den fünf ausgezeichneten Schulen die einzige berufliche Schule und die einzige mittelhessische Schule, die als Bewerbung eine aufwändigere Bestandsaufname zur Bildung für nachhaltige Entwicklung gewählt hat. In dieser wurde dargestellt, in welchen Bereichen die FDS schon nachhaltig arbeitet oder unterrichtet und wo noch Verbesserungspotential besteht, das in Zukunft angegangen werden soll.

    Der für den Bereich Mittelhessen zuständige Regionalleiter Marc Schäm vom Holz- und Technikmuseum in Wettenberg überreichte dem stellvertretenden Schulleiter Alexander Geiberger und Lehrer Arno Petri die Ernennungsurkunde und Auszeichnungsschilder zum Anbringen in der Schule.