Kategorie: Informatik

  • „Informatik-Biber“-Wettbewerb

    „Informatik-Biber“-Wettbewerb

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    Knobeln, Logik und ein bisschen Durchhaltevermögen – genau das brauchte es auch in der aktuellsten Wettbewerbsrunde. Rund 580.960 Schülerinnen und Schüler aus mehr als 3.000 Schulen nahmen Ende 2025 an Deutschlands größtem Informatik-Schülerwettbewerb teil und stellten damit einen neuen Rekord auf. Die Friedrich-Dessauer-Schule Limburg war zum achten Mal mit 108 motiviertenTeilnehmerinnen und Teilnehmern dabei.

    Vom 10. bis 21. November 2025 online ausgetragen, bot der Wettbewerb wieder kreative und fesselnde Aufgaben, die spielerisch in die Informatik einführen.

    Allein oder im Team knackten die Lernenden in 45 Minuten Herausforderungen mit logischem Denken, schlauen Strategien und Geduld. Dabei ging es z.B. darum, Muster zu erkennen, Wege zu planen oder Daten zu ordnen. Die Begeisterung unserer Schülerinnen und Schüler war ansteckend: Wie sie knifflige Rätsel lösten, diskutierten und kreativ wurden, zeigte beeindruckend viel Potenzial, das in unseren Lernenden steckt.

    Fazit: Der Wettbewerb ist eine ideale Chance, Informatik-Talente zu entdecken und zu fördern – und vielleicht bei dem einen oder der anderen die Leidenschaft für Bits und Bytes zu entzünden.

    Herzlichen Dank an alle Teilnehmenden und Lehrkräfte für den großartigen Einsatz!

  • LehrePlus 2026: Neunmal bestanden – Respekt für diese Leistung!

    LehrePlus 2026: Neunmal bestanden – Respekt für diese Leistung!

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    Die Friedrich-Dessauer-Schule gratuliert den Absolventinnen und Absolventen der ausbildungsbegleitenden Abendschule „LehrePlus” herzlich zu ihrem erfolgreichen Abschluss. Was im Februar 2024 begann, findet nun seinen Höhepunkt: Ein Jahrgang mit neun Auszubildenden erhält die Fachhochschulreife.

    Hinter diesem Erfolg steckt echte Konsequenz: Über zwei Jahre hinweg fand der Unterricht dienstags und mittwochs jeweils von 18 bis 21 Uhr statt – nach der Arbeit, zusätzlich zur Ausbildung, mit viel Disziplin und Organisationstalent. Genau diese Doppelbelastung macht den Abschluss so besonders: Wer diesen Weg geht, beweist Lernstärke, Ausdauer und Zielstrebigkeit.

    Die Gruppe war dabei genauso vielseitig wie die Ausbildungsberufe selbst: vertreten waren Elektroniker für Betriebstechnik, Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik, Industriekaufleute, Fachkräfte für Lagerlogistik, Industriemechaniker, Kaufleute im Groß- und Einzelhandel, Fachinformatiker sowie Metallbauer. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten – insbesondere bei den Lehrkräften und den Ausbildungsbetrieben – für die Unterstützung und Begleitung auf diesem Weg.

    Herzlichen Glückwunsch an alle Absolventen – und alles Gute für die nächsten Schritte in Beruf und Zukunft!

  • Digitalisierung live erleben: Ein Schülerprojekt zur Fernsteuerung der Lernfabrik

    Digitalisierung live erleben: Ein Schülerprojekt zur Fernsteuerung der Lernfabrik

    Wie funktioniert moderne Industrieproduktion? Wie lassen sich Anlagen fernüberwachen und -bedienen? Mit diesen Fragen haben sich Schülerinnen und Schüler aus dem Bereich Elektrotechnik im Rahmen eines praxisnahen Projekts beschäftigt. Ziel war es, unsere Lernfabrik fit für die Industrie 4.0 zu machen – und das mit Erfolg. Im folgenden Bericht geben wir einen Einblick in die Projektarbeit und ihre Ergebnisse.

    Lernfabrik 4.0: Fernüberwachung und Fernsteuerung in der Praxis

    Im Rahmen eines spannenden Projekts haben wir uns intensiv mit der Digitalisierung und Automatisierung moderner Produktionsanlagen beschäftigt. Ziel war es, unsere Lernfabrik 4.0 von der Firma ETS DIDACTIC so umzurüsten, dass sie vollständig aus der Ferne überwacht und bedient werden kann – ein wichtiger Schritt in Richtung Industrie 4.0.

    Zu Beginn lernten wir die Anlage im Detail kennen: Wie startet man sie richtig? Welche Abläufe laufen bei einem Produktionsauftrag ab? Welche Stationen arbeiten zusammen? Wir analysierten, wie Deckel und farbige Kugeln über ein Förderband in Dosen gefüllt und anschließend eingelagert werden. Dabei sammelten wir wichtige Erfahrungen in der praktischen Bedienung der Anlage.

    Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Einrichtung eines Kamerasystems. Mit mehreren IP-Kameras des Herstellers Reolink statteten wir die Anlage an den wichtigsten Stellen aus – unter anderem im Bereich der Qualitätskontrolle und am Wareneingang und -ausgang. So ist es möglich, den gesamten Produktionsprozess live zu beobachten und im Ernstfall schnell reagieren zu können.

    Anschließend ging es darum, die Lernfabrik mit einem sogenannten MES-System (MES = Manufacturing Execution System) zu verknüpfen. Dieses System erlaubt es, Aufträge digital zu verwalten, Prozesse zu starten und die Anlage von einem zentralen Rechner aus zu steuern – sogar aus der Ferne. Grundlage hierfür ist die vorhandene SiemensSteuerung, die wir in das Netzwerk eingebunden haben. Über einen Remote-Zugang ist es nun möglich, die gesamte Anlage ortsunabhängig zu bedienen und gleichzeitig per Kamera im Blick zu behalten.

    Am Ende unseres Projekts steht ein zukunftsweisendes Ergebnis: Unsere Lernfabrik kann nun vollständig aus der Ferne überwacht und gesteuert werden – so, wie es in vielen modernen Industriebetrieben bereits Realität ist. Für uns war dieses Projekt eine tolle Gelegenheit, Technik hautnah zu erleben und echte Anwendungen der digitalen Fertigung kennenzulernen.

    (Projektbericht von Oleg, Moritz und Aaron, Schüler der 12FOS Elektrotechnik)

  • 27 IT-Auszubildende feiern erfolgreichen Abschluss

    27 IT-Auszubildende feiern erfolgreichen Abschluss

    Insgesamt 27 Absolventen der Klassen 12A IT und 12 B IT wurden in den Berufen Fachinformatiker für Systemintegration, Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung sowie Kaufmann für Digitalisierungsmanagement ausgebildet. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung stehen den frischgebackenen IT-Fachkräften nun viele Türen offen, ob im direkten Berufseinstieg oder in der weiterführenden Qualifikation.

    Die Friedrich-Dessauer-Schule gratuliert herzlich und wünscht allen Absolventen viel Erfolg für ihren weiteren beruflichen und privaten Weg.

  • Fremdsprachenzertifikat in Englisch

    Fremdsprachenzertifikat in Englisch

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    Auch in diesem Jahr stellten sich Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Dessauer-Schule der Herausforderung des KMK-Fremdsprachenzertifikats in Englisch für IT-Berufe – mit großem Erfolg! Sieben Teilnehmende erreichten das B2-Niveau, ein Prüfling bestand auf B1-Niveau. Die schriftlichen Prüfungen fanden am 12. März statt, gefolgt von den mündlichen Prüfungen am 17. März.
    Am 31. März konnten die erfolgreichen Prüflinge schließlich ihre Zertifikate in Empfang nehmen.
    Das KMK-Fremdsprachenzertifikat ist international anerkannt und bestätigt fundierte Englischkenntnisse im Bereich der IT-Fachsprache – ein wertvoller Kompetenznachweis für die berufliche Zukunft.  Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zu diesem tollen Erfolg!
    Auf dem Foto sind zu sehen (von links nach rechts):
    Alexander Schneider, Alexander Lahr, Oliwier Lis, Botond Farkas, Kevin Weber, Maximilian Schaub, Andreas HahnEs fehlen auf dem Foto:
    Mona Fhema, Felina Bücher, Irina Lozinscaia

  • „Informatik-Biber“: FDS-Schülerinnen und -Schüler stellten sich der Herausforderung

    „Informatik-Biber“: FDS-Schülerinnen und -Schüler stellten sich der Herausforderung

    Knobeln, Logik und eine Portion Ausdauer – das war auch in diesem Schuljahr beim Wettbewerb „Informatik-Biber“ gefragt! Insgesamt haben 542.997 Schülerinnen und Schüler aus 3.021 Schulen am Wettbewerb teilgenommen, was einen neuen Rekord darstellt. Die FDS war mit 79 engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern an Deutschlands größtem Informatik-Schülerwettbewerb vertreten. Schon zum siebten Mal war unsere Schule mit dabei. Der Wettbewerb, der online stattfindet, bringt jedes Jahr spannende und kreative Aufgaben mit sich, die spielerisch an die Welt der Informatik heranführen. Ob alleine oder im Team – es galt, durch logisches Denken und clevere Lösungsstrategien möglichst viele Punkte zu sammeln. „Besonders beeindruckend war, mit wie viel Begeisterung unsere Schülerinnen und Schüler an die Aufgaben herangingen, wie sie sich mit kniffligen Fragestellungen auseinandersetzten und gemeinsam Lösungen entwickelten“, resümiert Timo Hilpisch, FDS-Koordinator des Wettbewerbs.
    Fazit: Der Informatik-Biber ist eine tolle Gelegenheit, die eigenen Fähigkeiten in Informatik auszuprobieren – und vielleicht entdeckt der eine oder die andere dabei eine neue Leidenschaft! Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmenden für ihren Einsatz. Wir freuen uns auf die nächste Runde!

  • Robotik-Lernen durch VR-Technologie

    Robotik-Lernen durch VR-Technologie

    Unser hochmodernes Technologiezentrum bietet vielseitige Möglichkeiten, technischen Unterricht praxisnah und innovativ zu gestalten. In der „Lernfabrik 4.0“ können Lernende verschiedener Fachrichtungen ihre Kenntnisse vertiefen, da die Anlage gleichermaßen Inhalte aus der Elektrotechnik sowie der Anlagentechnik und Informatik abbildet.

    Doch bis vor Kurzem gab es ein zentrales Problem in der Robotik-Ausbildung: Der vorhandene programmierbare Roboter kann jeweils nur von einer Lerngruppe genutzt werden. Das führte in der Vergangenheit bei größeren Klassenzu langen Wartezeiten und begrenzte den Lernerfolg, da die Schülerinnen und Schüler nicht alle zeitgleich aktiv und parallel an den praktischen Übungen teilnehmen konnten. Die Anschaffung eines zusätzlichen Roboters wäre allerdings eine sehr kostspielige Angelegenheit und würde das Problem nicht beheben, sondern lediglich reduzieren.

    Durch die Investition in 20 VR-Brillen konnten die Lernbedingungen nun optimiert werden. Dank der neuen Virtual-Reality-Technologie können jetzt alle Lernendengleichzeitig an einem virtuellen Roboter arbeiten. Der Unterricht lässt sich dadurch interaktiver und flexibler gestalten. Die Schülerinnen und Schüler können ihre Programmierkenntnisse in einer realitätsnahen Umgebung testen und erweitern, ohne auf physische Ressourcen angewiesen zu sein. Die VR-Simulation ermöglicht es, den Roboter in Aktion zu sehen und die programmierten Abläufe auf ihre Genauigkeit zu überprüfen – alles, ohne dabei das echte Gerät zu blockieren.

    Eine Schülerin aus der Fachoberschule 12 bringt die Vorteile auf den Punkt: „Man kann Fehler machen, experimentieren und daraus lernen, ohne das Risiko, etwas Teures zu beschädigen.“

    Fazit: Das neue Technologiezentrum und der Einsatz der VR-Brillen stehen exemplarisch für die Modernisierung des Unterrichts. Die Schülerinnen und Schüler können in einer interaktiven, risikofreien Umgebung ihre Programmierfähigkeiten entwickeln und dabei mit den Werkzeugen arbeiten, die in der heutigen Arbeitswelt immer wichtiger werden.

    Das Projekt ist ein Beispiel dafür, wie technologische Innovationen den Bildungsbereich bereichern und den Lernenden die bestmöglichen Lernbedingungen bieten. Es bleibt spannend zu sehen, wie diese Neuerung in den kommenden Jahren die Ausbildung am Technologiezentrum weiter prägen wird.

  • Besuch des Justus-Liebig-Universität an der FDS

    Besuch des Justus-Liebig-Universität an der FDS

    Am 5. November 2024 besuchte ein Seminar der Fachdidaktik der Justus-Liebig-Universität Gießen die Friedrich-Dessauer-Schule in Limburg. Der Besuch begann mit einer Begrüßung und einem Austausch mit dem Schulleiter Herrn Laux, der den Teilnehmenden spannende Einblicke in die technischen Möglichkeiten und die praxisnahe Ausbildung an der Schule ermöglichte.

    Im Technologiezentrum der Schule erhielten die Gäste Einführungen in moderne Einrichtungen wie das Hochregallager, kollaborative Robotik und die Lernfabrik „Connected FACTORY“ von ELABO.

    Ein Austausch mit einer Lehrkraft im Vorbereitungsdienst bot den Studierenden die Möglichkeit, persönliche Eindrücke aus dem Schulalltag zu erhalten und offene Fragen zu klären. Der Besuch endete mit einer abschließenden Feedbackrunde, die das gegenseitige Interesse und den fachlichen Austausch zwischen Schule und Universität unterstrich.

  • Erstellung von Lernvideos

    Erstellung von Lernvideos

    Projekt der HBFI: Erstellung von Lernvideos

    Wie vermittelt man komplexe Projektmanagement-Methoden so, dass sie spannend, verständlich und nachhaltig im Gedächtnis bleiben?

    Die Antwort darauf liefern unsere Schülerinnen und Schüler der HBFI 12 in einem eigenem Projekt: Sie erstellen kreative Lernvideos zu den wichtigsten
    Vorgehensmodellen im Projektmanagement.

    Dabei ist das Video nicht nur das Medium – es ist das Projekt.

    Mit modernen Präsentationstechniken
    und innovativen Ideen verwandeln de Lernenden trockene Theorie in lebendige und leicht verständliche Inhalte.
    Durch dieses Projekt sammeln die Schülerinnen und Schüler nicht nur Fachwissen, sondern bereiten sich zugleich auf die Praxis in der Berufswelt vor. Sie lernen, wie man komplexes Wissen strukturiert, ansprechend vermittelt und dabei wirkungsvoll präsentiert. So entstehen Lernvideos, die nicht nur
    in Prüfungen und Klausuren wertvolle Unterstützung bieten, sondern auch echte praxisrelevante Kompetenzen für den späteren Berufsalltag vermitteln
    – von Teamarbeit über Medienkompetenz bis hin zu professionellem Auftreten.

    Das Ergebnis? Ein fundierter Wissenspool, der die Mitschülerinnen und Mitschüler zum Erfolg führt und gleichzeitig eine
    Vorbereitung auf die Herausforderungen der Arbeitswelt darstellt.